Thirteen arrested in Tbilisi neo-Nazi crackdown, seven of them minors – #terror

“Officers of the Tbilisi Police Department of the Ministry of Internal Affairs (MIA) have detained 13 individuals affiliated with various neo-Nazi groupings and adherents of fascist ideology, following a large-scale coordinated police operation in the capital,” announced the Head of the Tbilisi Police Department, Vazha Siradze, at a briefing. According to Siradze, those detained had subjected victims of various ages to physical and psychological violence of exceptional brutality. Seven of those arrested are minors. “In addition, within the framework of the ongoing criminal investigation into the same case, four further individuals already serving sentences in penitentiary institutions for analogous offences are to face additional charges, for organising and participating in group violence, based on evidence gathered. As a result of investigative activities conducted over several months, law enforcement established that members of these violent groupings identified themselves as neo-Nazis and were guided by fascist ideology. In pursuit of notoriety, the promotion of fascist ideology, and the expansion of influence within neo-Nazi networks, they displayed extreme radicalism towards their victims and subjected targets to violence of exceptional cruelty, using various blunt and sharp instruments, including batons and knuckledusters. They were particularly brutal towards those who did not share their fascist ideology. Furthermore, during attacks on victims, members of the radical groupings robbed them and extorted sums of money. Members of the groupings filmed the violence, torture, degrading treatment, and physical and psychological abuse inflicted upon their victims using mobile phones and deliberately published the material across various online platforms. It is noteworthy that, based on conflicts of interest and internal disputes, members of different neo-Nazi groupings also turned on one another with equal savagery, as confirmed by evidence gathered in the course of the ongoing investigation. As a result of these violent acts, nearly ten individuals have been recognised as victims, including two minors. During searches of the accused’s personal belongings and residential premises, the following were seized: firearms, sound-signal weapons and bladed weapons belonging to them, items bearing Nazi symbols, mobile phones, masks, and various electronic equipment.

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Chiles ultrarechte Regierung will Colonia Dignidad nicht enteignen

Eigentlich sollte die deutsche Siedlung Colonia Dignidad eine Gedenkstätte für die Opfer der Sekte werden. Nun hat Chiles neue rechte Regierung die Entscheidung wieder gekippt. Die frühere deutsche Siedlung Colonia Dignidad soll nicht mehr enteignet werden. Die neue ultrarechte Regierung in Chile will eine Entscheidung zur Enteignung rückgängig machen. Unter dem ultrarechten Präsidenten José Antonio Kast werde eine entsprechende Anordnung erlassen, sagte Wohnungsminister Iván Poduje am Sonntag der Zeitung »La Tercera«. »Dieses Projekt hat nichts mit unserem Programm zu tun«, sagte Poduje dazu und verwies auf die schlechte Haushaltslage des Landes. Einen »ideologischen Hintergrund« der Entscheidung wies er zurück. Die frühere chilenische Regierung unter dem linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric hatte im vergangenen Jahr die Enteignung des Siedlungsgeländes angeordnet, um dort einen Erinnerungsort an die Opfer der Militärdiktatur zu errichten.

via spiegel: Chiles ultrarechte Regierung will Colonia Dignidad nicht enteignen

siehe auch: Colonia Dignidad in Chile Chiles Rechtsregierung will Gedenkstätte verhindern Eigentlich ist die Errichtung einer Gedenkstätte in der ehemaligen Colonia Dignidad schon beschlossen. Die neue Regierung will das rückgängig machen. Es war zu erwarten, dass die neue am 11. März vereidigte chilenische Regierung unter dem extrem rechten Präsidenten José Antonio Kast die Aufarbeitung der Pinochet-Diktatur zurückdrehen will. Doch die Geschwindigkeit, die sie dabei an den Tag legt, lässt aufhorchen. Ein am Sonntag in der chilenischen Zeitung La Tercera veröffentlichtes Interview mit dem Minister für Wohnungsbau, Iván Poduje, könnte das Ende der Planungen für eine Gedenkstätte und ein Dokumentationszentrum zur Colonia Dignidad bedeuten, für das sich Angehörige von Verschwundenen und viele andere seit Jahren einsetzen. Ein deutsch-chilenisches Team von Gedenkstätten-Expert:innen hatte bereits 2021 ein Konzept für eine Gedenkstätte vorgelegt, das die die Geschichte aller Opfergruppen würdigt. In der 1961 von dem deutschen Laienprediger Paul Schäfer und 300 Getreuen in einer abgelegenen Region Zentralchiles gegründeten Siedlung wurden Be­woh­ne­r:in­nen jahrzehntelang Zwangsarbeit und sexualisierter Gewalt unterworfen, Chi­le­n:in­nen aus der ländlichen Umgebung der Siedlung vertrieben, Kinder zwangsadoptiert und misshandelt. Während der Diktatur kooperierte die Führung der Colonia Dignidad mit dem Geheimdienst DINA, Oppositionelle wurden auf dem Gelände gefoltert, etwa Hundert ermordet. Sie sind bis heute verschwunden. Nur zwei Wochen nach seiner Amtseinführung erklärte Wohnungsbauminister Iván Poduje nun, er werde „die Enteignung der Colonia Dignidad zurückdrehen und ein Dekret erlassen, das den ursprünglichen Beschuss dafür rückgängig macht“. Es gebe weder Geld für ein Wertschätzungsgutachten noch für die Entschädigungszahlungen für das Gelände. Ob er die Kompetenz dazu hat, ist unklar.

„Reichsbürger“ aufgespürt: Blutiges Ende nach beispielloser Jagd auf Polizistenmörder

Sieben Monate lang war ein mutmaßlicher Polizistenmörder in Australien auf der Flucht. Nun wurde der „Reichsbürger“ aufgespürt – und getötet. Die Großfahndung hielt das Land in Atem. Der seit Ende August gesuchte Schütze Dezi Freeman ist bei dem Polizeieinsatz im Bundesstaat Victoria getötet worden. Nach Polizeiangaben kam es zu einer rund dreistündigen Konfrontation, bevor der 56-Jährige schließlich von Beamten erschossen wurde. Spezialeinheiten hatten Freeman am Morgen (Ortszeit) auf einem abgelegenen Grundstück in einer Container-ähnlichen Struktur nahe der Ortschaft Thologolong im Bundesstaat Victoria aufgespürt. Er galt als einer der meistgesuchten Verbrecher des Landes. Vor sieben Monaten hatte er auf seinem Grundstück nahe der Ortschaft Porepunkah, rund 300 Kilometer nordöstlich von Melbourne, das Feuer auf Polizeibeamte eröffnet. Zwei Polizisten wurden getötet, ein weiterer schwer verletzt. Freeman entkam bewaffnet in dicht bewaldetes Gelände – der Beginn einer beispiellosen Großfahndung

via mopo: „Reichsbürger“ aufgespürt: Blutiges Ende nach beispielloser Jagd auf Polizistenmörder

siehe auch: Australischer «Reichsbürger» Blutiges Ende nach Jagd auf Polizistenmörder in Australien. Sieben Monate lang war ein mutmaßlicher Polizistenmörder in Down Under auf der Flucht. Nun wurde der australische «Reichsbürger» aufgespürt – und getötet. Die Großfahndung hielt das Land in Atem. Monatelang hatte er eine ganze Region in Angst versetzt, nun ist die spektakuläre Flucht eines mutmaßlichen Polizistenmörders in Australien blutig geendet. Der seit Ende August gesuchte Schütze Dezi Freeman ist bei einem Polizeieinsatz im Bundesstaat Victoria getötet worden. Nach Polizeiangaben kam es zu einer rund dreistündigen Konfrontation, bevor der 56-Jährige schließlich von Beamten erschossen wurde.

Zwei weitere Abgeordnete verlassen Harburger AfD-Bezirksfraktion

In Hamburg-Harburg haben zwei weitere Abgeordnete die AfD-Bezirksfraktion verlassen. Nach Informationen von NDR 90,3 hat die Fraktion damit nur noch ihre Mindestgröße von drei Abgeordneten. Jetzt haben auch die Bezirkspolitiker Andreas Ehlers und Harald Feineis die Harburger AfD-Fraktion verlassen. Das bestätigt Fraktionschef Helge Ritscher auf Nachfrage von NDR 90,3. Ehlers verbindet seinen Austritt mit schweren Vorwürfen gegen den Fraktionschef: So sei es Mitte März auf einer Sitzung zu einem körperlichen Übergriff gekommen. Außerdem lägen offenbar Summen in sechsstelliger Höhe auf dem Fraktionskonto, ohne dass es dafür eine ordnungsgemäße Rechenschaftslegung gebe. (…) Bei den Bezirkswahlen vor gut zwei Jahren war die AfD mit sieben Abgeordneten ins Harburger Rathaus gezogen. Davon sind jetzt also nur noch drei in der Fraktion übrig

via ndr: Zwei weitere Abgeordnete verlassen Harburger AfD-Bezirksfraktion

„Gegen alles und für nichts“: Stadtrat in Bayern verlässt die AfD und rechnet mit Partei ab

Da hat die AfD bei der Stadtratswahl gerade die Zahl ihrer Sitze von einem auf zwei verdoppeln können, da ist der eine Sitz auch schon wieder weg. Ulrich Holzner, der neben dem bisherigen AfD-Stadtrat, Kreisvorsitzenden und dem gescheiterten Landratskandidaten Richard Paukner den Sprung ins Stadtparlament geschafft hat, hat jetzt noch vor der ersten Sitzung des neu zusammengesetzten Gremiums der AfD den Rücken gekehrt: „Hiermit teile ich mit, dass ich aus der AfD ausgetreten bin“, heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: „Mein Mandat im Stadtrat werde ich künftig als fraktionsloses Mitglied ausüben.“ Fragt man bei Holzner nach, so gibt er sich gesprächig: Er sei zunehmend mit den Ansichten der AfD nicht mehr einverstanden gewesen. „Immer nur Remigration, die haben ja kein anderes Thema mehr. Ich konnte das nicht mehr hören.“ Das erzählt einer, der nach eigener Aussage als selbstständiger Kfz-Mechatroniker einen syrischen Geflüchteten angestellt habe, der sich bestens integriert habe. So jemanden abschieben zu wollen, gehe gar nicht. Außerdem sei die AfD „gegen alles und für nichts“, sagt Holzner, der in Altenhausen einen Reiterhof betreibt. Gegen Windkraft und gegen Freiflächenphotovoltaik sei die AfD, Dinge, die er gut finde. Die AfD spreche immer davon, etwas für die Landwirtschaft zu tun, aber auch das stimme nicht. Und dann noch die Nachwuchsorganisation „Generation Deutschland“, die im November 2025 als Nachfolgerin der Jungen Alternative gegründet worden sei: Junge Menschen mit scharfem Seitenscheitel, die Haare an den Seiten rasiert, im Trachtenjanker. „Was da herangekarrt wird, sind die Typen, die das verkörpern, was der AfD vorgeworfen wird“, spricht Holzner Klartext.

via merkur: „Gegen alles und für nichts“: Stadtrat in Bayern verlässt die AfD und rechnet mit Partei ab

Ermittlungen gegen Andrew Tate wieder aufgenommen

In Großbritannien ermittelt die Polizei wieder gegen Andrew Tate wegen Vorwürfen der Vergewaltigung. Eine interne Untersuchungskommission hat mit ihrer Arbeit begonnen. Die Polizei von Hertfordshire ermittelt wieder gegen Andrew Tate, der als frauenverachtender Influencer bekannt ist, unter anderem wegen des Verdachts der Vergewaltigung. Es gehe um Vorwürfe aus den Jahren 2014 und 2015 im Zusammenhang mit mutmaßlichen Vergewaltigungsdelikten und sexuellen Übergriffen, teilte die Polizei mit. Die Wiederaufnahme der Ermittlungen folgte auf eine interne Untersuchung durch die Aufsichtsbehörde wegen mutmaßlicher Versäumnisse. Drei Frauen hatten bei der Polizei Vorwürfe gegen Tate erhoben, doch der Fall wurde 2019 nach vierjähriger Untersuchung geschlossen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Tate bestreitet die Vorwürfe, teilte ein Sprecher der BBC mit. Die drei Frauen teilten mit, die Wiederaufnahme der Ermittlungen sei überfällig. “Wir haben unsere Suche nach Gerechtigkeit nie aufgegeben”, hieß es in einer Stellungnahme. Gemeinsam mit einer vierten Frau hatten die drei ihre Vorwürfe bereits vor Gericht gebracht, der Zivilprozess soll im kommenden Juni starten. Gegen Andrew Tate und seinen jüngeren Bruder Tristan läuft zudem ein Verfahren in Rumänien

via zeit: Ermittlungen gegen Andrew Tate wieder aufgenommen

siehe auch: Auch gegen Bruder wird ermittelt : Polizei nimmt Ermittlungen gegen Andrew Tate wieder auf Wegen des Verdachts der Vergewaltigung nimmt die Polizei ihre Ermittlungen gegen den Influencer Andrew Tate und seinen Bruder wieder auf. Im Kern stehen Vorwürfe aus 2014 und 2015. Die britische Polizei nimmt Ermittlungen wegen Vergewaltigungs- und Missbrauchsvorwürfen gegen den Influencer und bekennenden Frauenhasser Andrew Tate wieder auf. Wie die Polizeibehörde in Hertfordshire am Donnerstag mitteilte, sollen die Vorwürfe mehrerer Frauen aus den Jahren 2014 und 2015 erneut geprüft werden. Es gehe um “die Straftatbestände der Vergewaltigung und der sexualisierten Gewalt”. Die Wiederaufnahme der Ermittlungen folgte auf die Einleitung einer internen Untersuchung durch die Aufsichtsbehörde wegen mutmaßlicher Versäumnisse im Fall Tate. Drei Frauen hatten bei der Polizei Vorwürfe gegen Tate erhoben, doch der Fall wurde 2019 nach vierjähriger Untersuchung geschlossen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete; Schlamperei? Britische Polizei rollt Ermittlungen gegen Andrew Tate neu auf Drei Frauen beschuldigten den Influencer des Missbrauchs. Die Ermittlungen wurden 2019 eingestellt – zu Unrecht? Das soll sich nun klären. (…) Die Vorwürfe, die sie erheben, sind schwer. Eine Frau beschuldigt Tate, sie vergewaltigt und gewürgt zu haben. Ein anderes mutmaßliches Opfer hat er angeblich mit einem Gurt geschlagen und ihr wiederholt an die Gurgel gegriffen. Zwei Frauen sagen, er habe sie so oft gewürgt, dass die Blutäderchen in ihren Augen platzten. Einmal habe Tate einer Frau eine Pistole vors Gesicht gehalten und gesagt: „Du machst, was ich sage, oder es kracht.“ (…) Der 39-jährige Tate, britisch-amerikanischer Doppelbürger und ehemaliger Kickboxer, ist in den vergangenen Jahren zum berüchtigtsten Influencer der „Manosphere“ geworden. Seine Auftritte in Podcasts, Videos und Posts in den sozialen Medien, in denen er Frauenhass und toxische Maskulinität predigt, erreichen ein riesiges Publikum. Auf X hat er 11 Millionen Follower. Auch ist er steinreich geworden: Mit seinen Online-Kursen, in denen er jungen Männern beibringen will, wie man Muskeln bekommt und reich wird, hat er Millionen verdient. Tate unterhält auch enge Beziehungen ins rechtsradikale Milieu und hat wiederholt rechte Verschwörungstheorien verbreitet

Jewish groups applaud 20-year sentence for Ontario neo-Nazi on #terror charges – #awd #atomwaffendivision

Matthew Althorpe’s actions were linked to at least six international terror attacks, including against the LGBTQ+ community in Slovakia and at a mosque in Türkiye. Jewish groups in Canada are applauding the 20-year sentence handed down Friday to an Ontario man on terrorism-related charges. Article content The Ontario Superior Court of Justice sentenced Matthew Althorpe to 20 years imprisonment for facilitating a terrorist activity, instructing others to carry out a terrorist activity and committing an indictable offence (willfully promoting hatred) for a terrorist group. He had pleaded guilty to all charges. Article content Article content “He produced videos, images, publications, and posts on the social messaging application Telegram encouraging hate against minorities,” the Public Prosecution Service of Canada in a press release. “This was done in association with and for the benefit of the terrorist groups Atomwaffen Division and the Terrorgram Collective.” Atomwaffen Division (AWD) is an international neo-Nazi terror group that originated in the United States but has since spread to the United Kingdom, Canada, Germany and elsewhere, the RCMP said in a release in 2023 when Althorpe was arrested. “The group calls for acts of violence against racial, religious, and ethnic groups, police, and bureaucrats, to prompt the collapse of society.” Police said the Terrorgram Collective is a group of Telegram channels that share neo-fascist ideology and that produce and share manuals on how to carry out racially-motivated violence.

via nationalpost: Jewish groups applaud 20-year sentence for Ontario neo-Nazi on terror charges