AfD-Abgeordneter erfindet Schändung von Gräbern – #schauhin #lügenafd #pinocchiopartei #hetzer #lügengunnar

Die Tumulte beim Holocaust-Gedenken in Marzahn ziehen Kreise – auch wegen der AfD. Und der Falschbehauptung eines ihrer Abgeordneten. Der Kampf um die Deutungshoheit begann, da war das von Tumulten begleitete Gedenken zu Ehren von Holocaust-Opfern auf dem Marzahner Parkfriedhof kaum beendet. Die Gedenkstele im Rücken, postierte sich Gunnar Lindemann, in Marzahn-Hellersdorf direkt gewähltes Mitglied der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, vor der Kamera eines Mitarbeiters der Fraktion. Während der Kameramann als Stichwortgeber agierte, bezeichnete Lindemann Teilnehmer einer gegen die Beteiligung der AfD am Gedenken gerichteten Demonstration als „Linksextreme“ und bezeichnete deren Proteste als „widerwärtig“. Besonders großes Empörungspotenzial besitzt eine Behauptung, die Lindemann beinahe beiläufig in sein Statement einbaute: „Mittlerweile trampeln die Antifa-Leute auf den Gräbern des Friedhofs herum“, sagte der Politiker in die Kamera. Wohlwissend, dass dieser Vorwurf am Rande eines Gedenkens zu Ehren von im Holocaust ermordeten Menschen besonders schwer wiegt – und Emotionen schürt. Nachdem der Clip im Internet veröffentlicht worden war, sammelte er schnell mehrere zehntausend Klicks. Auf Twitter war sogar von jüdischen Gräbern die Rede, auf denen Menschen gestanden hätten – und das zwei Tage vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Die Wahrheit ist: Die vermeintlichen Grabschändungen sind frei erfunden. Nachdem Augenzeugen der Darstellung Lindemanns widersprochen hatten, dementierte auf Tagesspiegel-Nachfrage auch die Friedhofsleiterin dessen Aussagen. Sie war zum Zeitpunkt des Gedenkens selbst vor Ort, beobachte die Szenerie aus sicherer Entfernung. Ihre Einschätzung: „Es stand niemand auf Kriegsgräberflächen.“

via tagesspiegel: Tumulte bei Holocaust-Gedenken in Berlin-Marzahn AfD-Abgeordneter erfindet Schändung von Gräbern

„Junge Alternative“„Ein klarer Aufruf zur Gewalt“ – Politiker kritisieren Plakat von AfD-Jugend

Die CDU-Politiker Polenz und Hauer haben ein Plakat der AfD-Jugend „Junge Alternative“ mit Slogans wie „Hol Dir Dein Land zurück!“ scharf kritisiert. Polenz zitiert einige der Parolen auf Twitter und kommentiert dazu: „Eine gezielte Kampagne im gewaltbereiten Rechtsextremismus“. Der CDU-Politiker bezieht sich dabei explizit auf Sätze wie „Linke und Gutmenschen gehen Dir auf die Nerven? Du bist gern Herr im eigenen Haus“ sowie „Du kannst gut jagen und entsorgen?“ Der CDU-Abgeordnete Hauer schrieb: „Aus meiner Sicht ein klarer Aufruf zur Gewalt. Widerlich“. Auch die Grünen-Politikerin Künast ist auf das Thema aufmerksam geworden. Sie twitterte: „Kein Fake: AfD-Jugend wirbt um Mitglieder, die ‚gut jagen und entsorgen‘ können“. Die Worte sind der Titel des Artikels auf dem Portal „Der Volksverpetzer“, den Künast verlinkt. „Der Volksverpetzer“ recherchiert nach eigenen Angaben Hintergründe und Fakten zu wichtigen Themen und entlarvt Fake News. Im vorliegenden Fall handelt es sich demnach nicht um ein Fake. Vielmehr hat der Berliner Journalist Enno Lenze den Angaben zufolge das AfD-Plakat entdeckt und im Netz verbreitet. Zudem werden auch Flyer in Briefkästen geworfen.

via dlf: „Junge Alternative“„Ein klarer Aufruf zur Gewalt“ – Politiker kritisieren Plakat von AfD-Jugend

https://twitter.com/polenz_r/status/1221839573262786566

Offenburg – Stadt streicht "Lustig ist das Zigeunerleben" aus Glockenspiel

Eigentlich wäre im Februar vom Glockenspiel auf dem Dach des Offenburger Rathauses wieder das Lied „Lustig ist das Zigeunerleben“ zu hören gewesen. Die Stadt hat sich aber nun entschieden, den Titel aus dem Repertoire zu streichen. Der Liedtext sei diskriminierend. Das Lied „Lustig ist das Zigeunerleben“ wird aus dem Repertoire des Glockenspiels auf dem Dach des Historischen Rathauses in Offenburg gestrichen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Damit sei auf die Kritik von Benjamin Harter reagiert worden. Harter ist Mitglied des Integrationsbeirats, selbst Angehöriger der Sinti und Roma, und habe in einem Schreiben darauf aufmerksam gemacht, dass in dem Volkslied negative Klischees über Sinti und Roma verbreitet werden: Es suggeriere, dass Angehörige der Volksgruppe keine Steuern zahlen müssen („Brauchen dem Kaiser kein Zins zu geben“), dass es sich um Diebe handele („Treiben die Zigeunerkunst, da kommen die Taler wieder all zu uns“) und weitere negative Konnotationen, heißt es.

via bo: Offenburg – Stadt streicht “Lustig ist das Zigeunerleben” aus Glockenspiel

Berliner Polizist erschießt 33-Jährige bei Einsatz

Bei einem Einsatz in Berlin-Friedrichshain hat ein Polizeibeamter eine Frau erschossen. Die Polizei wurde alarmiert, weil die 33-Jährige ihren Mitbewohner bedroht haben soll. Als die Beamten anrückten, soll die Frau ihnen mit einem Messer begegnet sein. Bei einem Einsatz in der Grünberger Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain hat ein Polizist eine 33-Jährige erschossen. Die Frau soll die Polizisten zuvor am frühen Freitagmorgen mit einem Messer angegriffen haben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Der Schuss in den Oberkörper sei tödlich gewesen. Das habe die Obduktion ergeben. Nach ersten Erkenntnissen war die Polizei von einem Mann alarmiert worden, der angab, von seiner Mitbewohnerin bedroht worden zu sein. Als die eingetroffenen Beamten versuchten, in ihr Zimmer zu gelangen, soll die 33-Jährige Widerstand geleistet haben, die Lage sei “unübersichtlich” gewesen. “Dabei soll sie den Beamten mit einem Messer entgegengetreten sein, woraufhin der Polizeibeamte von seiner Schusswaffe Gebrauch machte”, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei.

via rbb24: Berliner Polizist erschießt 33-Jährige bei Einsatz

https://www.facebook.com/dasbisschentotschlag/posts/2794482510590456?xts__%5B0%5D=68.ARBFgADSpR9zzmzbQlGCUBCv1Tjb2NNW9oNEPiG7HQm-jgKgHTAOutShbsfe1hKYgJzN3KnmMTNjnNoeavG-neCWTL2hlIfJG4IHmCJIcm0yl-vAIY55hOsbsTquAiUc3Qi16aLKc58yr7kVwFsU3hcE40JR9rxbkDJYxrGQjo_U-XdLpcWb25RQiLS5UQd4QaoO7jUHlU3MJHMqlbx1uY-bw56-cf02ODgwARcUgKxKnDq-4W8fgvPcWK_H3sff4ZOGPiPhwqLWt_sGZ1HT7_eJjZjLT0mIxTGwEyfW2go_FPtUTCqxdUKUz_c7jcGCfTE_2RGXdDy0dK7iu7tquwxTyu6UEdN3EZlqTysp-2QlhJVdu8w-lSK8tYUnqP_2IsV9Zg-qcHMDMFuqoTs4MGVCmgJDk9BS6ixF_FGTJJ6g0MuzuUU-syS4E8iWJu7R8RBAg8eSiT69WF3Uy9FXQLsYTnow2JTP__b7N5mrXULZmy5qHS6hyT4SIvVTXy7dpFesFseGNa3uMWhww2aC&__tn=-R

Manisch anmutender Hass – 87 Bombendrohungen von Hitler-Fan André M. – #schauhin #terror

Der Rechtsextremist André M. verschickte Dutzende Anschlagswarnungen innerhalb eines halben Jahres. Jetzt steht die Anklageschrift, Der Fall wirkt selbst im wilden Spektrum rechtsextremer Kriminalität bizarr. Insgesamt 87 Bombendrohungen soll der Hitler-Fan André M. mit dem Pseudonym „National Sozialistische Offensive“ zwischen Oktober 2018 und April 2019 bundesweit per Mail verschickt haben, teils mit gravierenden Folgen. Im Januar 2019 räumte die Polizei die Justizzentren in Potsdam und Wiesbaden, die Oberlandesgerichte in Köln, Naumburg und Schleswig sowie die Landgerichte in Magdeburg, Erfurt und Kiel. Im März wurden der Hauptbahnhof Lübeck, das Finanzamt Gelsenkirchen und das Rathaus in Flensburg evakuiert. Die Polizei suchte mit Spürhunden die Areale ab, fand allerdings nichts. Im April 2019 nahm die Polizei André M. in Halstenbek fest, einem Vorort von Hamburg. Seitdem sitzt der heute 31-jährige Mann in Untersuchungshaft. Jetzt gibt es eine Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Berlin. Es geht um mehr als 100 Delikte. (…) In einem Schreiben habe M. angekündigt, bundesweit Briefbomben zu verschicken, Bürger auf offener Straße hinzurichten und den biologischen Kampfstoff Rizin einzusetzen, sagen Sicherheitskreise. Und M. habe Kinderpornografie eingesetzt. Drohungen gingen zudem bei Medien ein. (…) Die Behörden gehen davon aus, dass André M. der Hauptakteur der „Offensive“ war. Der vorbestrafte Mann gilt schon länger als Psychopath. 2006 verurteilte ihn das Amtsgericht Pinneberg wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und weiteren Delikten zu neun Monaten Jugendstrafe auf Bewährung. 2007 folgte eine Jugendstrafe von elf Monaten, auch auf Bewährung, weil M. Anleitungen zum Bau von Bomben veröffentlicht und bei 23 Autos Reifen zerstochen hatte. 2008 gab es dann beim Landgericht Itzehoe eine Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren. André M. hatte mit Kumpanen ein Fahrzeug abgebrannt. Die Clique zerstörte auch mit selbst hergestelltem Sprengstoff einen Zigarettenautomaten. (…) Der Mann radikalisierte sich politisch offenkundig über das Internet. Im sogenannten Deep Web, einer schwer zugänglichen Sphäre, soll er bei einem Forum aktiv gewesen sein, das auch der Attentäter David Sonboly nutzte. Der junge Rechtsextremist erschoss im Juli 2016 in München neun Menschen aus rassistischem Hass. Sonboly hatte sich die Tatwaffe über die Plattform „Deutschland im Deep Web“ (DiDW) beschafft. André M. soll in dem Forum als „Sturmsoldat“ aufgetreten sein. Bei DiDW soll M. auch an einen oder mehrere weitere Fanatiker geraten sein.

via tagesspiegel: Manisch anmutender Hass 87 Bombendrohungen von Hitler-Fan André M.

#Extremist neo-Nazi leader is a former Villanova student, N.J. resident, reports say – #terror #TheBase #awd #atomwaffen

The head of an extremist neo-Nazi group under investigation by U.S. counterterrorism officials was revealed Friday to be a man with strong Philadelphia-area connections, including graduating from a prestigious New Jersey prep school and attending a Main Line university in the 1990s, according to the British newspaper the Guardian. Rinaldo Nazzaro, 46, previously known by the aliases “Norman Spear” and “Roman Wolf,” is reportedly the founder of The Base, a white nationalist group formed in 2018, which has advocated for a race war and creation of a white ethnostate in the Pacific Northwest. (…) A Villanova spokesperson told The Inquirer on Friday that a student named Ronald Nazzaro attended the university from 1991 to 1994, then withdrew before graduating. The student newspaper at the time listed him as a philosophy major. Nazzaro could not be reached by The Inquirer on Friday afternoon, and did not respond to requests for comment from the Guardian and BBC. He has held an address in North Bergen, N.J., but is now believed to be living in Russia. A video posted online in March showed him in Russia wearing a T-shirt with the image of President Vladimir Putin and the words Russia, absolute power.

via inquier: Extremist neo-Nazi leader is a former Villanova student, N.J. resident, reports say

siehe auch: Members of U.S. Neo-Nazi Terror Group Believed Their Leader Was in Russia For Years. The mysterious leader of the group, known by the alias “Norman Spear” has allegedly been identified as Rinaldo Nazzarro. But he has long left digital breadcrumbs suggesting he lives abroad. The man who singlehandedly built a neo-Nazi terror group in order to set off a white supremacist insurgency in America may be living in Russia. The leader of The Base, who has gone by the aliases Norman Spear and Roman Wolf, was recently reported by the Guardian to be a 46-year-old New Jersey native named Rinaldo Nazzaro. The BBC followed the Guardian’s story today and provided evidence that Nazzaro left New York to live in St Petersburg, Russia with his Russian wife two years ago. (…) Prior to the Guardian investigation, little was known about the group’s shadowy leader. He longed for a race war and encouraged his members to undertake covert “direct action”—shorthand in militant circles for terrorist attacks. Seven members of The Base were arrested in a nationwide FBI operation last week, some for plotting assassinations and others for a plan to open fire at a gun rally in Virginia. Spear, on the other hand, remains free, appearing only in court documents under one of his aliases as a mysterious boss who manages a network of militants across the U.S. Since its inception Spear was able to freely travel across the United States helping organize regional cells. Spear was also, according to statements made in 2018, active in the Northwest Front—a deeply racist political movement working towards establishing a white ethnostate in the Pacific Northwest—and was an acquaintance of the movement’s leader, the late Harold Covington, who died in August 2018. The Guardian was able to trace Spear’s identity because of a parcel of land he bought in the Pacific Northwest. Spear formed The Base shortly after Covington’s death. Much like the neo-Nazi group Atomwaffen Division—which is linked to five murders (…) To become a member of The Base, an applicant must fill out a survey on its official website and answer several questions on how a prospective recruit came to their neo-Nazi ideology. If a potential member passes the questionnaire, they undertake a voice call with Spear and other vetting team leaders comprised of senior members of the terror group. Questions would concern neo-Nazi ideology, military tactics, and the recruit’s willingness to meet in real life. From there, the recruit would meet with a nearby member in person and become a full-fledged member; Neo-Nazi Rinaldo Nazzaro running US militant group The Base from Russia. The American founder of US-based militant neo-Nazi group The Base is directing the organisation from Russia, a BBC investigation has found. Rinaldo Nazzaro, 46, who uses the aliases “Norman Spear” and “Roman Wolf”, left New York for St Petersburg less than two years ago. The Base is a major counter terrorism focus for the FBI. Seven alleged members were charged this month with various offences, including conspiracy to commit murder. Court documents prepared by the FBI describe The Base as a “racially motivated violent extremist group” that “seeks to accelerate the downfall of the United States government, incite a race war, and establish a white ethno-state”. (…) In social media posts that year, “Norman Spear” posted imagery and videos by the outlawed British terrorist group National Action, praised al-Qaeda, and asked for volunteers possessing various skills, including with weapons, for his new organisation.Audio recordings posted online capture “Spear” lecturing on subjects such as “guerrilla warfare”. He is variously described as a military veteran, a former CIA field officer, and a defence studies expert.”Norman Spear” was previously associated with an obscure movement that seeks a “white homeland” in the US Pacific Northwest, which includes the area where “Base Global” purchased land.Following the nationwide FBI arrests of alleged Base members last week, an online channel used by the group to post propaganda carried a defiant statement from “Roman Wolf”, saying “we will continue our struggle for survival undeterred”.

Werteunion und die Neue Rechte Koalition der Klimawandelleugner

In einem neuen Aufruf stellen Politiker mehrerer Parteien die Klimapolitik der Bundesregierung infrage. Mittendrin: die Werteunion, selbsternannter konservativer Flügel der CDU/CSU. Ein Raubvogel liegt mit weit abgespreiztem Flügel am Boden und blickt am Betrachter vorbei mit leeren Augen gen Himmel. Hinter dem Kadaver ragen dicht an dicht Windräder in die Höhe, bis zum Horizont. Ein stolzes Tier, zur Strecke gebracht von der Energiewende – das ist die Botschaft des Titelbildes auf der Seite Klimafragen.org, einer Initiative gegen mehr Klimaschutz in Deutschland. “Aufgrund eines behaupteten Klimanotstandes sollen neue Gesetze erlassen werden”, heißt es. Klimagesetze schrieben uns unsere Art zu leben vor und könnten “zur Deindustrialisierung Deutschlands führen”. Unterstützer dieser Kampagne: die Werteunion Bayern, der rechtslastige Arbeitgeberverband DAV, AfD-, CDU- und FDP-Mitglieder sowie ehemalige Abgeordnete. Das Projekt “Klimafragen” ist das jüngste sichtbare Zeichen für ein informelles Bündnis zwischen Neuen Rechten und Klimawandelleugnern. (…) Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gehört das Who’s who der deutschen Szene der Klimawandelleugner: darunter einige Autoren des rechten Blogs “Tichys Einblick”, die rechtskonservative ehemalige CDU-Abgeordnete Vera Lengsfeld, der frühere FDP-Wirtschaftsminister aus Sachsen-Anhalt, Michael Rehberger. Letzterer ist ein guter Bekannter des Klimaleugners Patrick Moore, der nach eigenen Angaben mehrmals von der FDP eingeladen wurde. Und schließlich steht noch Michael Limburg auf der Liste, Vizevorsitzender von EIKE, einem Verein aus Jena, der den menschengemachten Klimawandel leugnet. Limburg trat im Wahlkampf für die AfD an, schreibt aber auf der EIKE-Website, sein Verein sei “CSU-Mittelstandsunions-nah”.

via spiegel: Werteunion und die Neue Rechte Koalition der Klimawandelleugner