Argumentationskarten gegen Rechtspopulismus | 3. Auflage

Seit die AfD auf der politischen Bühne aufgetaucht ist, haben sich die deutsche Gesellschaft und der politische Umgang verändert. Beleidigungen, Anfeindungen, auch Morddrohungen aus der extremen Rechten sind an der Tagesordnung. Viele Kommunalpolitiker*innen kennen das aus eigener, leidvoller Erfahrung. Einige haben deshalb ihre Mandate zurückgegeben, um sich und ihre Familien zu schützen. Das ist ein Angriff auf unsere Demokratie – und vor der Kommunalwahl am 13. September 2020 rückt er stärker in den Fokus. Zeit, genau hinzuschauen und die dritte überarbeitete Auflage unserer „Argumente gegen Rechtspopulismus“ zu veröffentlichen.

via dgb nrw: Argumentationskarten gegen Rechtspopulismus | 3. Auflage

Download Karten “Argumente gegen Rechtspopulismus | 3. Auflage”: DGB NRW_Argumentationskarten gegen Rechtspopulismus_III Auflage.pdf (PDF, 648 kB)
screenshot pdf

#FeineSahneFischfilet: Zuhause – #singmeinensong

Reiß ihre Mauern ein
Reiß alle Mauern ein
Du lässt dein ganzes Leben zurück
Reiß ihre Mauern ein
Reiß alle Mauern ein
Du riskierst jetzt alles für das Glück!

Reiß ihre Zäune ein
Reiß alle Zäune ein
Du lässt dein ganzes Leben zurück
Reiß ihre Zäune ein
Reiß alle Zäune ein
Du riskierst jetzt alles für das Glück!

Zuhause heißt – wenn dein Herz nicht mehr so schreit
Zuhause heißt – wenn die Angst der Freundschaft weicht
Zuhause heißt – wir schützen uns, alle sind gleich
Zuhause heißt – wenn dein Herz nicht mehr so schreit

#Disziplinarmassnahme der #ZHDK : 19-jähriger #Rechtsextremist von Hochschule – #terror #eisenjugend

Der Jugendliche, der in Winterthur mit der rechtsextremen Organisation Eisenjugend verbandelt sein soll, darf das Areal der ZHDK nicht mehr betreten. Zuvor kam es zu Razzien ausserhalb der Schule. Mit einer Petition haben mehrere Studenten der ZHDK die Schulleitung dazu aufgefordert, sich von einem mutmasslich rechtsextremen Studenten zu trennen. Nun hat die Schule reagiert und dem 19-Jährigen den Zutritt auf das Schularel verboten, wie der «Tages-Anzeiger» (Artikel kostenpflichtig) berichtet. Laut einer anonymen Quelle sei auch die Kantonspolizei anwesend gewesen, um einer «gewalttätigen Reaktion oder einem Amoklauf vorzubeugen.» Die disziplinarische Massnahme könne zum Ausschluss vom Studium führen, hiess es laut ZHDK. Mitte August sind die Wohnungen zweier 19-Jähriger in Winterthur durchsucht worden – laut Bericht handelte es sich bei einem von ihnen um den ZHDK-Studenten. Im Rahmen der Razzia wurden Schusswaffen sichergestellt. Beide Männer stünden im Verdacht, rechtsextremes Gedankengut zu pflegen und verbreiten zu wollen, hiess es damals seitens Polizei.

via 20min: Disziplinarmassnahme der ZHDK : 19-jähriger Rechtsextremist von Hochschule verbannt

siehe auch: «Eisenjugend»-Mitglied hat Areal-Verbot an Hochschule
Aussprache mit Neonazi-Kunststudent (19) unter Polizeischutz
. Die «Eisenjugend Schweiz» eifert amerikanischen Neonazis nach. Bereits mehrmals führte die Polizei bei der Organisation Durchsuchungen durch. Jetzt hat ihr Anführer und Kunststudent Arealverbot an der Zürcher Kunsthochschule erhalten. Ein Winterthurer (19), der unter dem Pseudonym Eszil auftritt, fantasiert im Internet über einen Rassenkrieg. Das Motto seiner «Eisenjugend»: «Schweizer zu sein, heisst, weiss zu sein.» Zu Hause hat der Neonazi zahlreiche Waffen – diese wurden mittlerweile sichergestellt. Nur ein Teil war legal registriert. Ein Verfahren läuft. Zwei Tage später bekommt Eszil wieder Besuch von der Polizei, als er mit Gleichgesinnten in den Schwyzer Bergen ist, berichtet der «Tages-Anzeiger». Die Polizei kontrolliert ohne Durchsuchungsbefehl die Wanderhütte und die davor parkierten Autos. Der Grund: «dringender Verdacht auf sicherzustellende Gegenstände». Die Szenen dokumentiert ein Ostdeutscher Neonazi und veröffentlicht die Bilder auf Twitter. Die Beamten finden aber nur Boxhandschuhe und einige Patronen – nichts Rechtswidriges. Deshalb wird auf eine Anzeige verzichtet. Laut dem «Tages-Anzeiger» organisierte Eszil die «Wanderwoche» der Neonazis. Fotos zeigen die Männer beim Schwimmen im Griesslisee im Kanton Uri. Dass die Zusammenkunft aber mehr als nur ein Ausflug war, zeigen die Verbindungen mit der Nationalistischen Jugend Schweiz (NJS) oder mit dem in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerk «Blood & Honour».

#Neymar: “Bedaure, dass ich diesem Idioten nicht ins Gesicht geschlagen habe”

Zwölf Gelbe Karten, fünf Platzverweise, eine Schlägerei – das Spiel zwischen PSG und Marseille sorgte für Zündstoff. Nun deutet Superstar Neymar einen Rassismus-Eklat an – und attackiert seinen Gegenspieler deshalb. Ein wütender Superstar Neymar von Paris St. Germain hat nach seinem Platzverweis in einem wilden Spiel gegen Olympique Marseille schwere Rassismus-Vorwürfe gegen seinen Gegenspieler erhoben. Die wilden Szenen aus dem Skandal-Spiel sehen Sie oben im Video oder hier. “Schau dir diesen Rassismus an. Deshalb habe ich ihn geschlagen. Das einzige, was ich bedauere, dass ich diesem Idioten nicht ins Gesicht geschlagen habe”, twitterte der 28-Jährige. Die Angriffe bezogen sich offenbar auf den Spanier Alvaro Gonzalez, mit dem Neymar in der Schlussphase aneinandergeraten war.
“Möchte das Bild dieses Rassisten zeigen” Für die Kameras sei es einfach, “meine Aggressionen zu zeigen. Aber jetzt möchte ich das Bild dieses Rassisten zeigen, der mich als ‘Affensohn einer Hure’ (‘monkey son of a bitch’) bezeichnet hat”, schrieb ein aufgebrachter Neymar. In der Nachspielzeit der Partie, die Champions-League-Finalist PSG 0:1 verlor, war es vogelwild geworden. Beide Teams lieferten sich eine Massenschlägerei. Neymar, Kurzawa Layvin (beide PSG) und Jordan Amavi (OM) sahen Rot, Leandro Paredes (PSG) und Dario Benedetto (OM) Gelb-Rot. Neymar wurde für einen Schlag auf den Hinterkopf von Alvaro nach Videobeweis bestraft. Zwölf weitere Akteure sahen im Spielverlauf die Gelbe Karte.

via t-online: Neymar: “Bedaure, dass ich diesem Idioten nicht ins Gesicht geschlagen habe”

Proteste während #Weinwanderung der #AfD – #wuerzburg

Am heutigen Sonntag veranstaltete die AfD-Landtagsfraktion eine zuvor auch in den lokalen Medien beworbene „Weinwanderung“. Mit Eintreffen der ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Würzburger Hauptbahnhof (Startpunkt), formierte sich bereits ab 10:45 Uhr eine Gruppe, die gegenüber der Polizei eine Spontanversammlung anmeldete um gegen die Veranstaltung der AfD zu protestieren. Die von der Polizei unter Auflagen genehmigte Versammlung mit in der Spitze rund 60 Personen begleitete -immer wieder lautstark protestierend- die Wanderung der AfD-Angehörigen vom Hauptbahnhof über die Weinberge zum Schlosshotel Steinburg und zurück.

via würzburgerleben: Proteste während Weinwanderung der AfD

Volkswagen ditches Mexican dealership for displaying Nazi poster

Volkswagen has severed ties with a distributor in Mexico City after a Twitter user posted photographs taken at the business showing a wall decorated with an image of a Nazi celebration of the original Beetle. In a statement, Volkswagen’s Mexico unit condemned the images from the salesroom in the southern neighborhood of Coyoacan and stressed its commitment to upholding human dignity. “We strongly disapprove of (the distributor) showing those images at its facilities, which showed a regime that emphasized hatred and discrimination at a point in history that has fortunately been left behind,” Volkswagen said. The dealership could not immediately be reached for comment. Initially founded in the 1930s on orders by Nazi dictator Adolf Hitler to build the “people’s car”, Volkswagen employed forced laborers for the German military effort in World War Two. The Wolfsburg-based firm’s decision on the Mexican distributor came after photos of the wall decoration depicting the Nazi event, which prominently featured swastika symbols alongside an early Beetle, circulated on social media.

via iol: Volkswagen ditches Mexican dealership for displaying Nazi poster

#AttilaHildmann – #Maskenpflicht – „Bist du das, Attila?“ – Hildmann mit Maske beim Arzt erwischt

Als „Sklavenmaske“, die „kein echter Patriot” tragen würde, hetzt Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann regelmäßig gegen den Mund-Nasen-Schutz. Jetzt wird er selbst mit einer Maske fotografiert, beim Arzt, völlig korrekt aufgesetzt. Die Echtheit des Fotos bestätigt er offenbar selbst in seinem Telegram-Kanal. Dass Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann kein Freund der Maskenpflicht ist, macht er immer wieder deutlich. So fabulierte der als Vegankoch bekannt gewordene 39-Jährige in der Vergangenheit unter anderem, die Maske sei das „neue Hakenkreuz“, in seinem Telegram-Kanal schrieb er, „keiner der echten Patrioten” trage mehr die Maske. Und auch bei seinen öffentlichen Auftritten hetzt Hildmann regelmäßig gegen den Mund-Nasen-Schutz, an dessen Nutzen in der Corona-Pandemie es von wissenschaftlicher Seite kaum Zweifel gibt. Selbst würde er so ein Ding also nie aufsetzen, richtig? Offenbar doch. Denn am Freitag wird in sozialen Medien ein Foto verbreitet, das Hildmann in einer Arztpraxis zeigen soll. Auf einem Stuhl im Wartebereich sitzend – und mit Maske. Sogar vollkommen korrekt aufgesetzt, Mund und Nase sind komplett bedeckt

via rnd: Attila Hildmann Maskenpflicht – „Bist du das, Attila?“ Hildmann mit Maske beim Arzt erwischt

siehe auch: Mit Maske erwischt: Attila Hildmann beugt sich dem Kommunismus. Wer ist da Merkels Sklave? Der rechtsextreme Verschwörungsideologe Attila Hildmann verbreitet täglich dutzendfach Lügen und Propaganda in seinem Telegram-Kanal. Besonders über das Tragen von Mund-Nase-Masken hetzt der ehemalige Vegankoch gerne. Masken verringern nicht nur die Ansteckungsgefahr signifikant, sie scheinen auch für einen weniger schlimmen Verlauf von Corona zu sorgen, wenn man sich dennoch ansteckt: Über Masken verbreitet Attila Hildmann wirre Behauptungen und antisemitische Verschwörungsmythen. Die “Sklavenmaske” verwandle einen in einen “Kommunisten” und wenn man sie trägt beuge man sich dem Kommunismus. Es sei ein Zeichen der Sklaverei und der Unterwerfung der Juden, die laut Hildmann unsere Geschicke lenken – natürlich widerlichster Antisemitismus. Heute wurde Attila Hildmann wohl bei einem Arztbesuch fotografiert. Auf dem Fotos sieht man deutlich, dass der rechtsextreme Verschwörungsideologe ordnungsgemäß eine Mund-Nase-Maske trägt. Laut einem Screenshot, den Attila Hildmann in seinem Telegram-Kanal geteilt hat, sei das Foto echt

screenshot Telegram Reiskanzler. archive is d90RV