Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass jeder Mensch in Deutschland sein Geschlecht und seinen Vornamen selbst festlegen kann. Das Innenministerium hatte zuletzt noch Bedenken. Bundesfamilienministerin Lisa Paus sieht die Vorbehalte gegen das von ihr und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vorgelegte Selbstbestimmungsgesetz ausgeräumt. „Das Bundesinnenministerium hatte noch Konkretisierungsbedarf bei der Nachverfolgbarkeit der Identität für die Sicherheitsbehörden, die berücksichtigt wurden“, sagte die Grünen-Politikerin dem Nachrichtenportal „The Pioneer“. Der Entwurf, der dem Tagesspiegel vorliegt, soll voraussichtlich an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Künftig soll jeder Mensch in Deutschland sein Geschlecht und seinen Vornamen selbst festlegen und in einem einfachen Verfahren beim Standesamt ändern können. Das Gesetz richtet sich laut Familien- und Justizministerium an transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen. „Trans“ sind laut Gesetzentwurf Personen, die sich nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. „Inter“ bedeutet, angeborene körperliche Merkmale zu haben, „die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen“. „Nicht-Binär“ wird als Selbstbezeichnung für Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren, definiert.
Eine Klimaaktivistin der Letzten Generation beschmierte zusammen mit anderen ein Denkmal in Berlin mit einer schwarzen Flüssigkeit. Weil das Kunstwerk dabei nicht beschädigt wurde, gab es nun einen Freispruch. Eine Klimaaktivistin ist nach einer Farbaktion am Grundgesetz-Denkmal in Berlin-Mitte vom Vorwurf der gemeinschädlichen Sachbeschädigung freigesprochen worden. Durch die eingesetzte Flüssigkeit sei das Kunstwerk nicht beschädigt worden, begründete die Vorsitzende Richterin: »Ein Regenguss hätte alles weggespült.« Das Urteil des Amtsgerichts Tiergarten erging in einem sogenannten beschleunigten Verfahren und entsprach den Anträgen von Staatsanwältin und Verteidigerinnen.
siehe auch: „Ein Regenguss hätte alles weggespült“: Klimaaktivistin nach Farbaktion am Berliner Grundgesetz-Denkmal freigesprochen Zum ersten Mal entschied die Berliner Justiz in einem Klimaprotest-Prozess per beschleunigtem Verfahren. Auch Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten auf Freispruch plädiert. (…) Um 9.11 Uhr waren am 4. März dieses Jahres Klimaaktivisten per Lastenrad in Richtung Bundestag geradelt. Eine schwarze Masse kippten sie über das Kunstwerk „Grundgesetz 49“. Zudem habe Paulin F. ein Plakat mit der Aufschrift „Erdöl oder Grundgesetz“ an das Denkmal geklebt. „Es entstanden Verschmutzungen des Denkmals, deren Entfernung Kosten von 957,95 Euro verursachten“, so die Anklage. Die Aktion sorgte für Aufsehen, Politiker äußerten sich empört. Die Gruppe „Letzte Generation“ teilte mit, mehrere ihrer Unterstützer hätten die Glasskulptur „Grundgesetz 49“ vor dem Jakob-Kaiser-Haus „in Erdöl getränkt“. Die Kunststudentin sagte, sie sei seit 15 Jahren eine „kunstschaffende Person“. Bei der Aktion habe es sich um eine „künstlerische Kollektivaktion“ gehandelt. Es sei um eine „Aktivierung des Denkmals“ gegangen. „Es ist eine Form von Kunst“, sagte eine Verteidigerin.
Eine Klimaaktivistin der Letzten Generation beschmierte zusammen mit anderen ein Denkmal in Berlin mit einer schwarzen Flüssigkeit. Weil das Kunstwerk dabei nicht beschädigt wurde, gab es nun einen Freispruch. Bravo! https://t.co/WZQk61iLNj
The battered redhead told the camera he accepted 6 million Jews died in the Holocaust after the beatdown. Natan Levy, a Jewish MMA fighter who goes by Jew Jitsu on YouTube, posted a video yesterday showing a fight between him and a far-right Twitter troll. The beef started, according to Levy, when “some wimp on Twitter posted a picture of his … slim tricep” and said, “this is what every white nationalist should look like.” Somebody tagged Levy in the post, and the fighter wasn’t impressed. “He’s built like a chopstick,” Levy cracked. “Definitely not a threat.” The user who posted the tweet subsequently deleted his post. (…) When the Groyper actually did show up to meet Levy, the two signed waivers before fighting a five-minute round, which Levy filmed. Before they fought, Levy asked the Groyper why he’d been talking badly about Jews on Twitter. Ben replied that he wasn’t about hate and that he’d just been trolling. Levy then asked him how many people he thought had died in the Holocaust. But Ben wouldn’t give him a straight answer, calling him and Fuentes not deniers but revisionists who dispute the numbers of Jews killed. “He hasn’t been watching film on me, I have striking, I have power, I have the size,” Ben said before the two got into the ring. (…) They got up after that and kept fighting. Ben went down quickly again, and Levy pummeled him in the face for a while as spectators heckled him. “I’m tapping out!” the Groyper said at one point. When Levy didn’t immediately stop, Ben started apologizing. “I’m sorry!” he can be heard saying. “This is a classic case of fuck around and find out,” Levy said. After ending the fight, Natan put his arm around a battered-looking Groyper’s shoulder and had him face the camera. “Six million Jews were killed in the Holocaust,” the Nazi says. “Murdered,” Levy corrected him. “Murdered in the Holocaust,” the Nazi said.
siehe auch: A Supporter Of Holocaust Denier Nick Fuentes Stepped Into The Ring With A Jewish UFC Fighter — And Got The S*t Kicked Out Of Him. A neo-Nazi defender fcked around and found out — by getting f*cked up. Natan Levy, a “UFC fighter from Israel” (as his Twitter bio reads), posted a video this week recapping a fight between him and a far-right Twitter troll. The beef started earlier this month, when Levy tweeted that white nationalist Nick Fuentes was “built like a chopstick.” One of Fuentes’ followers, some schmuck named Ben, quote-tweeted back at Levy, “I’ll drive to Vegas any day of the week to spar you on behalf of Nicholas J. Fuentes and America First. With no formal MMA training should be easy right?” Challenge accepted; Israeli UFC Fighter Beats Up Troll Who Supports Holocaust Denier in Fight The third Israeli to compete in the UFC, Natan Levy, had dueled with a fan of the antisemite Nick Fuentes on Twitter before doing so in person. As only the third Israeli to compete in the Ultimate Fighting Championship, or UFC, Natan Levy is not afraid to showcase his Jewish identity in and out of the ring. He gave himself the chance to do just that as he invited a follower of white supremacist provocateur Nick Fuentes to a fight that was filmed and posted to YouTube on Thursday. Levy and the man, identified only as Ben, had dueled on Twitter before doing so in person. (…) After the fighting is over, Levy and Ben stood outside the ring, arms around each other, as Ben looks into the camera and says, “Six million Jews were killed in the Holocaust.” Levy corrects his verb choice, interjecting with “murdered,” before adding “F–k Nick Fuentes!” Ben admitted he “needs to be more well-researched,” while Levy offered a warning: “This one wasn’t that painful. The next one will be twice as painful.”
Weil beim DFB-Pokalspiel zwischen Atlas Delmenhorst und dem FC St. Pauli mehrere Neonazis den Weg in den Heimbereich gefunden hatten, reagierten die Fans vom Zweitligisten, wie man darauf eben reagiert.
Beim heutigen DFB-Pokal spielte der SV Atlas Delmenhorst gegen den FC St. Pauli. Im VIP-Bereich durfte die braune Rotlicht-Größe Stefan Ahrlich platz nehmen. Im Fanblock zahlreich Neonazis, darunter der KC-Sänger Hannes Ostendorf. St. Pauli Fans skandierten „Nazis raus“. #fckAfDpic.twitter.com/U5IOWVmD7a
Tasmania has become the first jurisdiction to ban the Nazi salute, with penalties of up to three months’ jail on the cards for first-time offenders. The laws, which also prohibit the display of Nazi symbols, have passed the state’s upper house and are expected to come into effect later in 2023. “We strongly condemn any display of hate in our community,” Attorney-General Elise Archer said on Wednesday. “This (law change) is the first of its kind in Australia and will contribute to the creation of a safer and more inclusive Tasmania.” The federal government is moving to ban Nazi symbols, with a proposal introduced to parliament in June. But it doesn’t cover the salute. Victoria is among several states to have banned Nazi symbols and has flagged plans to also outlaw the salute.
Der LKW-Fahrer, der in Stralsund einen Klima-Aktivisten mit seinem Fahrzeug einen “Klimakleber” von der Straße schob, muss damit rechnen, seinen Führerschein auf Lebenszeit zu verlieren. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Stralsund habe das Verhalten des 41-Jährigen Mitte Juli gezeigt, dass er zum Führen eines Fahrzeugs nicht in der Lage sei. Damals hatten Klimaaktivisten der “Letzten Generation” den Verkehr in der Hansestadt blockiert, um für den Schutz des Klimas zu protestieren. Dabei soll der LKW-Fahrer einen der Klimaaktivisten mit seinem tonnenschweren Fahrzeug vor sich hergeschoben haben. Im September könnte die Staatsanwaltschaft Anklage erheben.
Brian Molko hat die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni als Faschistin und Rassistin bezeichnet. Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat den britischen Sänger Brian Molko wegen Rufschädigung verklagt. Bei einem Konzert nahe Turin bezeichnete sie der Frontmann der britischen Alternative-Rockband Placebo unter anderem als Faschistin, Nazistin und Rassistin. Placebo hat eine große Fangemeinde in der LGBTIQ-Szene. Wegen Molkos Beleidigungen hatte die Turiner Staatsanwaltschaft noch vor Melonis Klage eine Untersuchung eingeleitet. Wer die italienischen Institutionen öffentlich beleidigt, muss laut Gesetz mit einer Geldstrafe zwischen 1.000 bis 5.000 Euro rechnen. Unter den Begriff Republik fällt auch die Regierung des Landes und der Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin.