TikToker Makes Script to Flood Texas Abortion ‘Whistleblower’ Site With Fake – #antifaisthandarbeotInfo

An easy to use iOS shortcut lets non-technical users bombard the site, according to Motherboard’s tests. An activist has made a script to flood a Texas website used to solicit information on people seeking abortions with fabricated data, according to a TikTok video from the developer and Motherboard’s test of the tool. The developer, whose social media identifies him as Sean Black, also made an iOS shortcut making it easier for non-technical activists to participate as well. The news highlights the virulent reaction to Texas’ draconian abortion law, which went into effect overnight on Wednesday after the Supreme Court voted to not act on the law. The law bans abortion of fetuses over 6 weeks old—many women are not even aware they are pregnant until after that time—and allows abortion providers, people who seek abortions, and even those who drive people to receive an abortion to be sued and potentially pay damages of at least $10,000. An anti-abortion group called Texas Right to Life recently launched a website for people to report those who have violated the law.

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Tiktoker fluten Meldeportal von texanischen Abtreibungsgegnern mit “Shrek”-Pornos

“Texas Right to Life” hat nach eigenen Angaben aber “alles unter Kontrolle”, obwohl der Server zwischendurch zusammengebrochen sein dürfte. Texas gilt als einer der US-Bundesstaat mit den schärfsten Abtreibungs-Restriktionen des Landes. Und mit dem Inkrafttreten der “Heartbeat Bill” im September wird die Gesetzgebung noch einmal strenger. Viele Abtreibungen werden dann bereits ab der sechsten Schwangerschaftswoche nicht mehr erlaubt sein. (…) Die einflussreiche texanische Anti-Abtreibungs-Organisation Texas Right to Life, hat sich jedenfalls schon für September gerüstet. Auf der eigenen Website hat man ein Formular für “Pro-Life Whistleblower” eingerichtet und fordert Abtreibungsgegner dazu auf, anonym darüber mutmaßliche Gesetzesverstöße zu melden, denen man dann nachgehen möchte. Explizite Shrek-Bilder statt Hinweise Der Aufruf ist allerdings auch bei den Gegnern der Heartbeat Bill angekommen. Dort ist man insbesondere auf Tiktok aktiv geworden und dokumentiert sogar Sabotageakte gegen das Meldeformular. Viele folgen dabei dem Beispiel des Nutzers “williamshaughn_”. Er fand heraus, dass man an das Formular im Prinzip beliebige Dateien anhängen kann. Das nutzte er, um zahlreiche Bilder zu übermitteln, die er als “Shrek-Porno” beschreibt. Wie bei den meisten bekannteren Filmen gibt es auch für Shrek Fanfiction expliziter Natur. Der Beitrag hat seitdem über 560.000 Likes erhalten

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Halloween 2008 in Montréal DSCF1453.jpg
Von <a href=”//www.flickr.com/people/10226584@N06″ class=”extiw” title=”flickruser:10226584@N06″>Mathieu Marquer</a> – <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/Flickr” class=”mw-redirect” title=”Flickr”>Flickr</a>: <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/photos/10226584@N06/4283263640″>DSCF1453</a>, CC BY-SA 2.0, Link – symbolbild

Sie wollten zur Demo nach Berlin – 87 #Querdenker fallen auf gefälschten Reisedienst rein – #b2808 #ReisedienstAnette

Bereits am Samstag demonstrierten Kritiker von Corona-Maßnahmen in Berlin: 87 “Querdenken”-Anhänger, die für den Sonntag mit dem Bus anreisen wollten, sind offenbar auf ein Fake-Reisedienst reingefallen. Um zur “Querdenken”-Demo nach Berlin zu kommen, hatten mehrere Anhänger einen Busreisedienst gebucht. Doch der kam nicht. Eine Gruppe will den Fahrservice nur erfunden haben. Ein falscher Busreisedienst dürfte bei 87 “Querdenken”-Anhängern zu Unmut geführt haben: Die Busse, die sie zu den Demonstrationen in der Hauptstadt fahren sollten, holten sie niemals aus Frankfurt und Düsseldorf ab. Das berichten mehrere Nutzer beim Kurznachrichtendienst Twitter. Mit dem “Reisedienst Anette” wollten offenbar Dutzende Menschen nach Berlin reisen, um dort an den größtenteils verbotenen “Querdenken”-Demonstrationen teilzunehmen. Doch der Reisedienst existiert gar nicht. Wie ein Twitter-Nutzer behauptet, hatten er und weitere Organisatoren die Busdienst-Aktion ins Leben gerufen. Bekanntheiten der Szene werben bei Anhängern für “Reisedienst Anette”. Sie sollen sich über einen Fake-Kontakt auf Telegram in die Bewegung eingeschleust und mehrere bekannte Persönlichkeiten von dem falschen Reisedienst überzeugt haben. Laut dem Twitter-Nutzer “DennisKBerlin” hatten sie dafür lediglich eine ausgedachte Telefonnummer, einen Telegram-Kanal und zwei von der echten Busfirma “Flixbus” kopierte Busrouten vorzuweisen. Unter der angegebenen Nummer war nur ein Anrufbeantworter zu erreichen.

via t.online: Sie wollten zur Demo nach Berlin – 87 Querdenker fallen auf gefälschten Reisedienst rein

https://twitter.com/DennisKBerlin/status/1431865322215297024
https://www.youtube.com/watch?v=bl9bvuAV-Ao

Streich der Satirezeitschrift »Titanic« – Wenn angeblich Hubert Aiwanger bei Max Otte anruft…

Die »Titanic« betreibt seit Jahren die Rubrik »Telefonterror«. Jetzt hat es offenbar Max Otte von der WerteUnion und den Grünen Boris Palmer getroffen. Man geriet ins Plaudern. Die Satirezeitschrift »Titanic« hat wieder mit einer größeren Telefonstreich-Aktion zugeschlagen. Diesmal traf es unter anderem den CDU-Politiker Max Otte, Vorsitzender der ultrakonservativen WerteUnion, und Tübingens umstrittenen Oberbürgermeister Boris Palmer von den Grünen. Auf Twitter veröffentlichte der ehemalige »Titanic«-Chefredakteur Tim Wolff einen Ausschnitt des Gesprächs mit Otte, das auch im aktuellen Heft abgedruckt ist. Im Auftrag der »Titanic« gibt sich eine nicht näher benannte Person als Hubert Aiwanger aus, Vorsitzender der Freien Wähler und bayerischer Wirtschaftsminister. (…) Anschließend rühmt Otte sich noch dafür auch zu Hans-Georg Maaßen, den umstrittenen ehemaligen Chef des Bundesverfassungsschutzes, ausgezeichnete Verbindungen zu pflegen: »Wir gehen zusammen jagen.«

via spiegel: Streich der Satirezeitschrift »Titanic« – Wenn angeblich Hubert Aiwanger bei Max Otte anruft…

https://twitter.com/titatimwo/status/1431177445982474244?s=20

Max Otte 16-10-22-01.jpg
Von © Marcus Kaufhold, CC BY-SA 3.0 de, Link – symbolbild

“König von Deutschland” vor 25 Jahren gestorben: #RioReiser und der Ruhm – #remember #otd


Rio Reiser vertonte “Macht kaputt, was euch kaputt macht” und sang “König von Deutschland”. Sein früher Tod jährt sich am Freitag zum 25. Mal. Der offen schwule Ton-Steine-Scherben-Sänger wird vermisst und offiziell geehrt. “Die Socken und die Autos dürften nicht mehr stinken, Ich würd’ jeden Morgen erst mal ein Glas Schampus trinken” – So lauten Textzeilen in Rio Reisers Lied “König von Deutschland”, dessen Refrain sich einbrennt: “Das alles, und noch viel mehr – Würd’ ich machen, wenn ich König von Deutschland wär’.” 25 Jahre nach dem Tod von Reiser am 20. August 1996 wird seine letzte Ruhestätte in Berlin-Schöneberg jetzt ein Ehrengrab (queer.de berichtete). Die Umbenennung eines Platzes mitten in Berlin-Kreuzberg in Rio-Reiser-Platz haben Anwohner-Widersprüche verschoben (queer.de berichtete). Nach Angaben des Bezirksamtes könnte Anfang 2022 aus dem Heinrichplatz der Rio-Reiser-Platz werden. Die Schilder seien jedenfalls längst fertig. (…) Zahlreiche Musiker und Bands wie Jan Delay, Echt, Fettes Brot, Herbert Grönemeyer, Nena, Annett Louisan fühlten sich durch ihn inspiriert und coverten seine Songs (“Junimond”, “Halt dich an deiner Liebe fest”, “Alles Lüge”). “Seine Musik ist zeitlos und wertvoll”, sagte einmal die frühere Scherben-Managerin und heutige Bundestagsvizepräsidentin, die Grünen-Politikerin Claudia Roth. Ralph Möbius, so der gebürtige Name von Rio Reiser, kam 1950 in Berlin auf die Welt. 20 Jahre später gründete er mit drei Musikern Ton Steine Scherben, in einem Kreuzberger Hinterhof nahmen sie erste Songs auf. Mit dem “Rauch-Haus-Song” entstand eine Linken-Hymne. Nach den Konzerten der Band wurden öfter Häuser besetzt, Politik und Polizei waren in Habachtstellung, wenn die Scherben kamen.

via queer: “König von Deutschland” vor 25 Jahren gestorben: Rio Reiser und der Ruhm – #remember #otd

“Vogelschiss – Die Graphic Novel gegen Rechts”: Ein Comic gegen die AfD

Das Guano Project hat den aufwendigen satirischen Comic “Vogelschiss – Die Graphic Novel gegen Rechts” veröffentlicht, der auf die Gefahren des Rechtspopulismus aufmerksam machen will.
Die Geschichte um die alleinerziehende Mutter Eleni und ihren Nachbarn Rudi ist fiktiv, die gezeigten AfD-Politikerinnen und Politiker und ihre Zitate sind aber real. Der Comic zeichnet ein treffendes Bild des teilweise vergifteten politischen Diskurses in Deutschland, was die Lektüre spannend, aber auch bedrückend macht. “Und wenn wir einen Comic über die AfD machen? “, fragt Eleni ihren Nachbarn Rudi an einer Stelle des Comics “Vogelschiss – Die Graphic Novel gegen Rechts”. “Was soll das bringen?”, entgegnet Rudi: “So ein Quatsch, das wird dem Thema doch gar nicht gerecht. Außerdem liest sowas doch keiner. ” (,…) “Vogelschiss – Die Graphic Novel gegen Rechts” hat eine fiktive Handlung, die aber sehr nah an der Wirklichkeit ist. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die politisch gegen die AfD und andere rechte Umtriebe aktiv werden. In gewisser Weise erzählt das Guano Project also seine eigene Geschichte. Der Comic “Vogelschiss” verwendet echte Zitate von AfD-Politikern Sämtliche Politikerinnen und Politiker, die in der Story auftauchen, sind reale Personen. Zitate, die tatsächlich gesagt wurden, sind blau eingefärbt und heben sich von der ansonsten schwarzen Schrift des Buches ab. In einer großen Fleißarbeit haben die Macher des Comics im Anhang die Urheberinnen und Urheber der Zitate zusammengetragen und vermerkt, wann diese gesagt wurden. (…) Wahlplakate der AfD werden übermalt, in einer Guerilla-Aktion wird die AfD-Parteizentrale mit einer Konfettikanone mit Vogelfutter beschossen, was eine Unmenge an Tauben anlockt, die das Haus mit dem titelgebenden “Vogelschiss” eindecken. Eleni und Rudi erhalten viel Zuspruch im Netz, aber auch genauso viel Hass. Sie bekommen Drohmails, sie müssen sich mit den Bedenken und Warnungen von Freunden und Verwandten auseinandersetzen. Rudi wird schließlich zusammengeschlagen und landet im Krankenhaus. Der Comic ist spannend, aber auch bedrückend “Vogelschiss” wird als satirische Abenteuergeschichte beworben, tatsächlich bildet der Comic aber ziemlich realistisch ab, wie vergiftet der politische Diskurs und das gesellschaftliche Klima in Deutschland zumindest in bestimmten Bereichen sind. Und welchen Anteil die AfD daran hat.

via web: “Vogelschiss – Die Graphic Novel gegen Rechts”: Ein Comic gegen die AfD