Mayor of Marseille opposes Kanye West concert over ‘unapologetic Nazism’

Benoît Payan said the rapper is “not welcome” to perform at his scheduled concert at the Velodrome stadium on 11 June. The mayor of the southern city of Marseille, France’s second-biggest city, does not want American rapper Kanye “Ye” West anywhere near his city. Mayor Benoît Payan has opposed West’s visit, after the controversial singer announced a concert at the Vélodrome stadium on 11 June – West’s only scheduled French gig. In a message posted on X, Payan said: “I refuse to let Marseille become a showcase for those who promote hatred and unapologetic Nazism. Kanye West is not welcome at the Vélodrome, our temple of living together and of all Marseillais.” Payan is not alone in wanting West to stay away. The CRIF (Representative Council of Jewish Institutions in France) believes that welcoming “someone who has professed his admiration for Hitler raises a real moral question”. Previously, West had his Australian visa cancelled and was threatened with immediate arrest in Brazil. In recent years, West has made numerous racist and anti-Semitic comments, going so far as he posting a picture of KKK robes, rescinding his previous apology to the Jewish community, declaring himself “a Nazi” and asserting that he has “dominion over his wife”. West also started selling swastika t-shirts, and released a song titled ‘Heil Hitler’, in which he praised the Nazi leader.

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80 Rechtsextreme laufen um Tollensesee

Am Samstag, den 28. Februar, fand der diesjährige „Leistungsmarsch“ der rechtsextremen Szene in Neubrandenburg statt. Vor Ort versammelten sich rund 80 Personen, die etwa 35 Kilometer um den Tollensesee liefen. KATAPULT MV gelang es erstmals Fotoaufnahme von den Verpflegungsstützpunkten der Neonazis zu machen. (…) Seit 2004 findet der Tollensemarsch statt. Initiiert wurde das Zusammentreffen in der Vergangenheit vom Heimat-Politiker David Petereit. Das ehemalige Landtagsmitglied hatte nachweislich Kontakt zum NSU-Kerntrio1, das unter anderem am Mord von Mehmet Turgut in Rostock verantwortlich ist. Schon 2025 nahm Petereit nicht an der Wanderung teil. In diesem Jahr war er ebenfalls nicht unter den Teilnehmenden. Wie auch im Vorjahr beginnen die Neonazis gegen 9 Uhr ihre Wanderung. Eine halbe Stunde später sollen die ersten Rechtsextremist:innen in Höhe des Strandbads Broda anzutreffen sein. Rund 80 Personen – darunter mutmaßliche Teenager sowie ältere Erwachsene – marschieren entlang des Sees. Einige tragen Militärkleidung, andere Joggingoutfits. Neben den etlichen vermummten Gesichtern sind aber auch bekannte Personen der rechtsextremen Szene in MV erkennbar: Darunter unter anderem die III. Weg-Anhänger David Mallow, Kevin Jeske, Roy Porsch und Alexander Wündsch. Während Mallow vor allem im Landkreis Rostock aktiv ist, agieren Jeske, Porsch und Wündsch hauptsächlich in Vorpommern-Greifswald. In ihrer Nähe läuft auch der Burschenschaftler Max Bartusch. Bartusch hat sich in der Vergangenheit für die NPD engagiert2 und vertritt als Rechtsanwalt sowohl AfD-Politiker:innen sowie Hammerskins vor Gericht.3

via katapult: 80 Rechtsextreme laufen um Tollensesee

Lauter Protest gegen Neonazi-Mahnwache in Worms

Nicht mehr als 20 Rechtsextreme versammeln sich am Bahnhof – ihnen gegenüber über 200 Menschen. Der 21. Februar sorgt in Worms erneut für deutliche Zeichen. Es ist ein Termin, der sich in Worms seit Jahren wiederholt: Am 21. Februar, dem Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg, versammeln sich am Hauptbahnhof Rechtsextreme zu einer Mahnwache – und stoßen auf deutlichen Protest. Auch am 81. Jahrestag standen sich auf dem St.-Albans-Platz in Worms zwei Gruppen gegenüber. Nicht mehr als 20 Personen aus dem rechtsextremen Spektrum hielten unter dem Motto „Gedenken Worms. Gegen das Vergessen.“ eine Kundgebung ab. Ihnen gegenüber versammelten sich über 200 Menschen, die ein Zeichen gegen die Aktion setzen wollten. Absperrgitter trennten beide Seiten. Der Bereich der Rechtsextremen war klar eingegrenzt, während sich der Gegenprotest auf dem übrigen Platz verteilte. Es war kalt und regnerisch, viele Demonstrierende standen mit bunten Schirmen dicht gedrängt beieinander. Über dem Barber Shop „Alan’s“ hing ein Banner mit der Aufschrift „Unsere Stadt bleibt bunt, wir pfeifen auf Nazis“. Auch Oberbürgermeister Adolf Kessel und Bürgermeisterin Stephanie Lohr waren vor Ort. Zu der Mahnwache hatten die „Kameradschaft Rheinhessen“ und die NPD aufgerufen. Die 1964 gegründete Nationaldemokratische Partei Deutschlands hatte sich im Juni 2023 in „Die Heimat“ umbenannt; nach einer Abspaltung führen einzelne Regionalverbände weiterhin den Namen NPD. In sozialen Netzwerken wird häufig behauptet, die NPD existiere nicht mehr – tatsächlich tritt sie in Teilen weiterhin unter diesem Namen auf, erläuterte der städtische Pressesprecher Carsten Schneider-Wiederkehr in einer Mitteilung.

via wormser zeitung: Lauter Protest gegen Neonazi-Mahnwache in Worms

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Gegen AfD-Veranstaltung: Rund 1000 Menschen gehen in Aalen auf die Straße

Rund 1000 Personen haben am Freitagabend gegen die AfD-Veranstaltung in der Stadthalle demonstriert. (Foto: Carle) Rund 1000 Menschen demonstrierten in Aalen friedlich gegen eine AfD-Veranstaltung mit Spitzenkandidat Markus Frohnmaier.Rund 1000 Menschen haben am Freitagabend gegen die AfD-Wahlkampfveranstaltung mit dem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Markus Frohnmaier, in der Aalener Stadthalle demonstriert. Zur Demonstration hatte das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Aalen“ gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis. Demozug startete am Bohlschulplatz Der Start der Demonstration war am Bohlschulplatz. Menschen jeglichen Alters sammelten sich dort, mit Transparenten und Plakaten, um ihre Meinung gegen die AfD kundzutun. „Braune Flaschen gehören ins Altglas“, „Bitte Nachhilfe in Geschichte“ oder „Menschenrechte statt rechte Menschen“ war auf einigen der Plakate zu lesen.

via schwäbische: Gegen AfD-Veranstaltung: Rund 1000 Menschen gehen in Aalen auf die Straße

CSD Döbeln: Beschlagnahme von Protestbus war rechtswidrig

Aktivist*innen des Zentrums für politische Schönheit wollten mit dem “Adenauer SRP+”-Bus den Pride unterstützen – wurden aber von der Polizei daran gehindert. Das war rechtswidrig, entschied nun das Landgericht Chemnitz. Der CSD in Döbeln machte im letzten September gleich mehrfach Schlagzeilen: Über 700 Personen nahmen an der Demonstration teil, an einer Gegenveranstaltung rechtsextremer Gruppen rund 90 (queer.de berichtete). Den Pride unterstützen wollte auch das Zentrum für politische Schönheit, doch der Bus “Adenauer SRP+”, bekannt durch die Störung eines TV-Interviews der AfD-Chefin Alice Weidel, wurde auf der Anfahrt von der Polizei aus dem Verkehr gezogen. Das Landgericht Chemnitz hat den Ablauf der Beschlagnahmung nun für rechtswidrig erklärt, wie zuerst die “Freie Presse” und später unter anderem netzpolitik.org berichteten. Bereits zuvor hatte es Kritik gegeben, dass die Polizei quasi das rechtsstaatliche Verfahren umgangen habe.

via queer: CSD Döbeln: Beschlagnahme von Protestbus war rechtswidrig

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siehe auhc: Polizei Sachsen:  Beschlagnahmebeschluss für Adenauer-Bus war rechtswidrig Schlappe für die sächsische Polizei: Die hatte im September letzten Jahres unter fragwürdigen Umständen den Adenauer-Protestbus der Aktionskünstler vom Zentrum für politische Schönheit beschlagnahmt. Das Landgericht Chemnitz erklärte nun das Vorgehen für rechtswidrig. Die Beschlagnahme des Adenauer-Busses vom Zentrum für politische Schönheit am Rande des Christopher Street Days im September letzten Jahres in Döbeln war in dieser Form rechtswidrig. Das geht aus einem Beschluss des Landgerichts Chemnitz vom 13. Februar hervor, den netzpolitik.org einsehen konnte. Die Freie Presse (€) hatte zuerst darüber berichtet. Die Beschlagnahme des bundesweit bekannten Busses hatte sich im vergangenen Herbst zum Skandal für die Polizei in Sachsen entwickelt. Um den Protestbus aus dem Verkehr zu ziehen, hatte die Polizei rechtsstaatliche Verfahren umgangen. Das legten unabhängige Recherchen des MDR und von netzpolitik.org schon damals nahe. Die Polizei hatte damals während der Kontrolle des Busses an einem Samstag bei der zuständigen Bereitschaftsrichterin beim Landgericht Chemnitz angerufen. Sie wollte sich von ihr die Beschlagnahme genehmigen lassen. So sieht es das rechtsstaatliche Vorgehen vor, wenn nicht gerade Gefahr im Verzug ist. Im Falle des Busses blieb offenbar Zeit, das Gericht zu kontaktieren und mehrfach zu telefonieren.

U2 Drops Surprise Song to Honor ICE Victim

U2 just pulled a Bruce Springsteen. The band has released its first collection of new songs in nearly a decade, the six-song EP Days of Ash. The songs include a tribute to Renée Good called “American Obituary,” and are a reflection of the somber political times in the nation, as Bono hits ICE, Putin, Netanyahu, and more. “Renée Good born to die free / American mother of three / Seventh day / January / A bullet for each child, you see,” Bono sings of Good, the 33-year-old mother and American citizen gunned down by ICE last month. The scathing rebuke continues, “To desecrate domestic bliss / Three bullets blast, three babies kissed / Renee the domestic terrorist? / What you can’t kill can’t die / America will rise / Against the people of the lie.” “American Obituary” comes a few weeks after Springsteen’s “Streets of Minneapolis,” a song that also memorializes the “two dead left to die on snow-filled streets / Alex Pretti and Renée Good,” while blasting Donald Trump and his administration. Springsteen also released an anti-Trump EP “Land of Hope and Dreams,” which includes two of his onstage speeches calling the administration “corrupt, incompetent, and treasonous.” At the height of Trump’s beef with Springsteen last spring, he declared that the music icon “ought to KEEP HIS MOUTH SHUT.” Bono defended Springsteen at the time, telling Jimmy Kimmel, “There’s only one boss in America.”

via daily beast: U2 Drops Surprise Song to Honor ICE Victim

siehe auch: U2’s new music honors Renee Good and draws inspiration from world events. U2 is returning with its first collection of new songs in nearly a decade, opening with a tribute to Renee Good, the Minnesota mom fatally shot by a federal agent during this winter’s massive immigration crackdown. The Irish rock band released the six-song EP “U2 – Days of Ash” on Wednesday. Its first track, “American Obituary,” is dedicated to Good, who died Jan. 7 in Minneapolis during an encounter with a Immigration and Customs Enforcement agent. The song is a call for peace and a dedication to Good’s life. “Renee didn’t just believe in kindness; she lived it, fully and fiercely,” said Becca Good, her partner, in a statement released with the project. “She believed every person deserved the same compassion, care and dignity regardless of who they were.”

“Renee Good, born to die free / American mother of three / seventh day January / a bullet for each child, as you can see,” Bono sings on the hard rock song, after a forthright, pealing riff from the Edge. “Renee, the ‘domestic terrorist’? / What you can’t kill can’t die / America will rise against the people of the lie.”

Demo in Stuttgart: Mehrere tausend Menschen fordern Überprüfung rechtsextremer Parteien durch Bundesverfassungsgericht

Unter dem Motto “Prüfung Rettet Übrigens Freiheit” sind am Samstag in Stuttgart mehrere tausend Menschen zusammengekommen, um für eine Überprüfung rechtsextremer Parteien zu demonstrieren. Von Joachim Thiel, Ruben Moratz Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Stuttgart bei einer Demo eine Überprüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht gefordert. Veranstalter war ein Bündnis gegen Rechts, das aus Kleinkunstvereinen und freischaffenden Künstlern besteht. Nach Angaben der Organisatoren kamen rund 7.000 Menschen. Die Demonstration verlief nach Polizeiangaben friedlich. Neben Reden und Diskussionen zu Themen wie Demokratie und Menschenrechte gab es ein buntes Musikprogramm. Die Protestaktion in Stuttgart richtete sich nach der Idee der Initiative “PRÜF”. Als Vorbild diente die erste Demo dieser Art im November in Hamburg. Die Initiative “PRÜF” um den Komiker Nico Semsrott will, dass der Bundesrat ein AfD-Verbot beantragt. Dieses Verbot würde dann vom Bundesverfassungsgericht geprüft werden. Damit lässt sich auch der Name der Initiative “PRÜF” erklären. Es ist eine Abkürzung für “Prüfung Rettet Übrigens Freiheit”. Jeden zweiten Samstag im Monat sind Proteste in allen Landeshauptstädten geplant. Die PRÜF-Demos sind bisher stark von künstlerischen Aktionen wie Musik oder Comedy geprägt, das Anliegen ist aber ein ernstes. Ihre Forderung formuliert die Initiative so: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“

via tagesschau: Demo in Stuttgart: Mehrere tausend Menschen fordern Überprüfung rechtsextremer Parteien durch Bundesverfassungsgericht