Australian politician tells anti-LGBTQ+ bigots to “get to Florida” in powerful speech

“This Americanization of our politics has no place here.” A blistering speech by Dan Andrews, the senior government representative of the Australian state of Victoria, condemned anti-LGBTQ+ protestors and neo-Nazis who used intimidation and death threats to shut down an upcoming drag queen library event in the city of Monash. “This Americanization of our politics has no place here,” Andrew said in a Thursday afternoon speech on the state’s parliament floor. “My message to those people is very clear: If you want to behave like the worst elements of the Floridian Republican Party, get to Florida. Head over there, where your hateful views might be worth something. They’re worth nothing here.” Monash’s Oakleigh Library had planned a sold-out drag queen story event on May 19 in observance of the International Day Against Homophobia, Biphobia, and Transphobia. The event sought to show children diverse role models and to encourage them to embrace acceptance, love, and respect for diversity. Get the Daily Brief The news you care about, reported on by the people who care about you. But after “hateful and threatening commentary and misinformation” about the event spread online — according to the city’s CEO Andi Diamond — hundreds of anti-LGBTQ+ and pro-drag protests appeared at a Monash city council meeting in late April to protest the event. The anti-LGBTQ+ attendees were organized by so-called alt-right and conspiracy theorist groups, including ones called My Place and Reignite Democracy Australia, The Age reported. (…) In his speech against the city council protesters, Victoria Premier Dan Andrews said that the library event was “about sending a message to often some of the most vulnerable people in our Victorian community that they are loved, they are respected, they are safe.” “Equality is not negotiable,” he continued. “We will not stand for this sort of ugly behavior. It’s appalling, and I again make the point: It is not about free speech. This is hate speech, plain and simple.” “It’s wrong,” he added. “It is out of step with the values of fair-minded, decent mainstream Victorians. It is on the fringe. But enough about those people… Despite the carrying-on and the shameful behavior of a small few, this government and this community remain committed to every single Victorian, no matter who they are or who they love.

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handgrip against progress pride flag
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Versammlungen am 1. Mai – Rechte Demonstranten kehren nach Blockade um – gut 1000 Teilnehmer bei linkem Aufzug

Bei zahlreichen Demonstrationen sind Hunderte Menschen am 1. Mai demonstrierend durch Leipzig gezogen. Von Süden her versammelten sich Menschen unter dem Motto „1. Mai – nazifrei“, auf dem Augustusplatz hingegen hatten sich wenige Vertreter der Gruppierung „Patriotische Stimme Deutschland“ versammelt. (…) Zu den größeren Protestmärschen zählte die unter dem Motto „1. Mai – nazifrei“ angemeldete Demonstration. Sie startete gegen 15 Uhr am Südplatz und zog über den Augustusplatz weiter zum Rabet. Laut Polizei waren dafür 150 Menschen angemeldet gewesen, dem Demonstrationszug schlossen sich schließlich mehr als 1000 Menschen an. „Bis auf einige kleinere Vorkommnisse blieb dabei alles friedlich“, sagte Polizeisprecher Chris Graupner. Zur gleichen Zeit hatte sich aus dem politisch rechten Spektrum die Gruppierung „Patriotische Stimme Deutschland“ einige Dutzend Personen am Mende-Brunnen versammelt. Sie wollten über den Johannisplatz, die Prager Straße und die Nürnberger Straße wieder zurück zum Augustplatz laufen, kehrte aber nach einem Teil der Strecke wieder zurück. Auf der Prager Straße hatten sich mehrere Personen zu zwei Blockaden auf die Fahrbahn gesetzt.

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Vor drei Jahrzehnten von einem Neonazi erstochen: Berliner Gedenkort für Nguyễn Văn Tú soll endlich kommen

Im April 1992 starb der Vietnamese in Marzahn nach einem rechtsextremen Angriff. Jahrelang kämpften engagierte Menschen um offizielle Erinnerung. Gänseblümchen blühen auf der Wiese, dazwischen gelber Löwenzahn. Hier soll wahrscheinlich noch in diesem Jahr der Gedenkort für Nguyễn Văn Tú entstehen, der ein paar Meter weiter vor 31 Jahren – am 24. April 1992 – mit einem Messer attackiert wurde. Kurz darauf starb er im Krankenhaus. Am Tag seines Todes war Nguyễn Văn Tú 29 Jahre alt. Er besuchte einen Freund in Marzahn, sie trafen sich am Einkaufszentrum, wo ein paar Vietnamesen Zigaretten verkauften. Eine Gruppe junger Männer kam vorbei und trat die Stände nieder. Unter ihnen war Mike L. Nach einer verbalen Auseinandersetzung zog L. ein Messer und stach es Nguyễn Văn Tú in die Seite. Der Getroffene brach bewusstlos zusammen. Sein Freund brachte ihn ins Krankenhaus. Kurz darauf starb Nguyễn Văn Tú an den Verletzungen. L. wurde gefasst und zu vier Jahren und sechs Monaten Gefängnis wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Am Montagnachmittag steht eine kleine Gruppe am Rande eines Wohnhauses am Brodowiner Ring, unweit vom Todesort. An der Wand hängt eine Plakette, die an Nguyễn Văn Tú erinnert. Eine Gedenkinitiative hat sie angebracht.

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Vergessene #Mussolini-#Attentäterin #VioletGibson – #OTD #remember #AntifaIstHandarbeit

Die Irin, die auf den »Duce« schoss Diese Frau hätte die Weltpolitik verändern können: Am 7. April 1926 verübte Violet Gibson einen Anschlag auf Faschistenführer Benito Mussolini. Lange vergessen, soll sie nun an ihrem Geburtsort Dublin als Heldin geehrt werden. Rom, am 7. April 1926: Die Menschen auf der Piazza del Campidoglio brechen in frenetischen Jubel aus, als Benito Mussolini an diesem Vormittag die Treppe des Senatorenpalastes hinuntersteigt. Der italienische Politiker hat gerade den 7. Internationalen Chirurgenkongress eröffnet. Plötzlich ertönt ein lauter Knall: Eine hagere, weißhaarige Frau im schwarzen Kleid, nur ein paar Meter vom »Duce« entfernt, hält mit ausgestreckten Armen einen Revolver umklammert. Sie drückt erneut ab, doch diesmal klemmt ihre Waffe. Der Streifschuss hat Mussolini an der Nase verletzt, Blut rinnt über sein Gesicht. Hätte er sich nicht spontan zur Seite gedreht, als Studenten die faschistische Hymne »Giovinezza« anstimmten, wäre er wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Nach einer Schrecksekunde stürzen sich Umstehende auf die Attentäterin, eine 49-jährige Irin. Die Polizei nimmt die Frau fest und führt sie ab, bevor die erboste Menge sie lynchen kann. Violet Gibson hätte die Weltpolitik verändern können an diesem Tag. Vier Attentate wurden insgesamt auf Mussolini verübt – doch niemand kam dem »Duce« näher als Gibson. (…) Die Untersuchungen im Fall Gibson liefen in alle Richtungen, Hunderte Zeugen wurden verhört – meist ohne Erfolg: Die Irin hatte bei ihrem Aufenthalt in Rom kaum Spuren hinterlassen. Über mögliche Beweggründe gibt jedoch ihr Gefängnistagebuch Aufschluss: »Ihr könnt mich töten, aber ich werde nicht reden«, notierte Gibson am 2. Mai 1926. »Ich leide für eine gerechte Sache. (…) Zaniboni und seine Freunde sind meiner würdig. Wir werden in Italien Anhänger und Bewunderer finden und den Tyrannen stürzen. Ich liebe Italien, und ich erbringe einen großen Beweis für meine Liebe, indem ich mich opfere und für das Land ins Gefängnis und die Irrenanstalt gehe, für seine Freiheit.«

via spiegel: Vergessene Mussolini-Attentäterin Violet Gibson

Anti-trans activist #PosieParker ends New Zealand tour after chaotic protests at event

The controversial UK gender activist was booed, heckled and doused with tomato juice in a heated confrontation between groups in Auckland. The anti-trans activist known as Posie Parker has cancelled further events and reportedly left New Zealand after chaotic and at times violent protests ended her planned appearance in Auckland. Kellie-Jay Keen-Minshull, who also goes by the name Posie Parker, was due to speak in Auckland on Saturday morning. The controversial UK gender activist was met by crowds of pro-trans rights counter-protesters, estimated to be in the thousands, and substantially outnumbering the speaker’s supporters. She left the event before speaking, after being booed, heckled and doused with tomato juice. Keen-Minshull’s appearance in New Zealand had been highly controversial before her arrival. An earlier appearance in Australia had been attended and supported by white supremacist groups, who marched the streets, repeatedly performing the Nazi salute. A number of LGBTQ+ rights groups had pushed for New Zealand’s immigration authorities to deny her entry to the country, on the grounds that she posed a threat to public order. On Friday, New Zealand’s high court ruled that the decision to allow Keen-Minshull entry to the country was lawful.

via guardian: Anti-trans activist Posie Parker ends New Zealand tour after chaotic protests at event

https://twitter.com/radionz/status/1639420703232643072

„ZDF Magazin Royale“ – #Böhmermann erhebt mit Satire-Show #Rassismus-Vorwurf gegen #DieterNuhr

In der neuen Folge seiner TV-Show hat sich Jan Böhmermann Comedian Dieter Nuhr vorgeknöpft, um ihm „den Spiegel vorzuhalten“. Auch Luke Mockridge und Lisa Eckhart bekommen ihr Fett weg.   Jan Böhmermann kommentiert auf Twitter, dass es die vornehmste Aufgabe der Satire sei, den Menschen den Spiegel vorzuhalten. Und das tut er. In der aktuellen Folge des „ZDF Magazin Royale“ parodiert Böhmermann Dieter Nuhr und wirft ihm unter anderem Rassismus vor. Nicht durch direkte Aussagen, sondern durch die Wahl der Aufmachung. So bittet ein Fake-Dieter-Nuhr, gespielt vom Schauspieler Sebastian Rüger, einen türkischstämmigen Comedian namens Younes Al-Amoyra auf die Bühne. Zunächst ist das Publikum noch gut gelaunt, doch als der Comedian keine Lacher erntet, wird es still. Erst als er rassistische Witze reißt, werden die Gäste warm. Mit jedem Witz in diese Richtung feiern ihn die Zuschauer mehr. Der Nuhr-Imitator spricht zudem den Namen des falschen Comedians jedes Mal anders aus.

via focus: „ZDF Magazin Royale“ Böhmermann erhebt mit Satire-Show Rassismus-Vorwurf gegen Dieter

https://twitter.com/janboehm/status/1639341717701681154/

Einstweilige #Verfügung des LG #Frankfurt – #Reichelt-Blog darf trans Frau nicht als Mann bezeichnen

In einem Artikel auf dem Blog des Ex-Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt war eine trans Frau als Mann bezeichnet worden. Das Landgericht Frankfurt hat dies mit einer einstweiligen Verfügung untersagt. Für den Anwalt der Betroffenen hat die Entscheidung Signalwirkung. Das Landgericht Frankfurt hat untersagt, dass die trans Frau Janka Kluge in einem Blogartikel des Medienunternehmens von Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt als Mann bezeichnet wird. Dies bestätigte das Gericht auf Anfrage. Kluge hatte sich gegen einen Artikel vom 3. Februar auf Pleiteticker.de der Autorin Judith Sevinç Basad gewehrt. In dem Text war sie zunächst als “biologischer Mann”, später nur noch als “Mann” bezeichnet worden. Die Pressekammer des Landgerichts Frankfurt gab Kluge mit einer einstweiligen Verfügung vom 17. März Recht und entschied gegen das von Reichelt geleitete Unternehmen Rome Medien GmbH, zu dem der Blog gehört. Reichelt betreibt seit seiner Entlassung bei der Bild neben dem Pleiteticker-Blog einen Youtube-Kanal, der als rechtspopulistisch gilt. Anwalt: “Entscheidung mit Signalwirkung” “Niemand muss hinnehmen, bewusst dem falschen Geschlecht zugeordnet zu werden”, teilte Kluges Anwalt Jasper Prigge mit

via fr: Einstweilige Verfügung des LG Frankfurt Reichelt-Blog darf trans Frau nicht als Mann bezeichnen

siehe dazu auch: Bundesverfassungsericht. Leitsätze zum Beschluss des Ersten Senats vom 10. Oktober 2017 – 1 BvR 2019/16Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) schützt die geschlechtliche Identität. Es schützt auch die geschlechtliche Identität derjenigen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen. Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG schützt auch Menschen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen, vor Diskriminierungen wegen ihres Geschlechts. Personen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen, werden in beiden Grundrechten verletzt, wenn das Personenstandsrecht dazu zwingt, das Geschlecht zu registrieren, aber keinen anderen positiven Geschlechtseintrag als weiblich oder männlich zulässt.