Die NRW-AfD und die Landtagsfraktion müssen sich eine neue Bank suchen – die Volksbank hat ihre Konten gekündigt. Von Christoph Ullrich Der Partei- und Fraktionschef der AfD, Martin Vincentz, spricht auf WDR-Nachfrage von einer ” ideologisch motivierten und undemokratischen Entscheidung”. Die Bank habe zudem auch die Konten des Kreis- sowie des Stadtverbandes Düsseldorf gekündigt. Zuerst hatten die “Bild” und die “Rheinische Post” über den Fall berichtet. Die Kündigungen seien demnach ohne Angabe von Gründen zum 31. März erfolgt. Damit hat die Kündigung erst einmal keine Auswirkungen auf die Finanzierung des Bundestagswahlkampfes. Der Spitzenkandidat der NRW-AfD, Kay Gottschalk, spricht von gezieltem Vorgehen gegen seine Partei durch die Volksbanken. Für ihn dränge sich schon seit längerem, durch seine “Tätigkeit als Verwaltungsbeirat der BaFin, der Verdacht auf, dass die Volksbanken strukturiert und in diskriminierender Art und Weise gegen die Personenvereinigung AfD vorgingen
via wdr: Volksbank kündigt AfD-Konten
siehe auch: Volksbank Düsseldorf Neuss kündigt AfD die Konten – offenbar auch wegen „Omas gegen Rechts“. Einen Monat vor der Bundestagswahl beendet die Volksbank Düsseldorf Neuss alle Geschäftsbeziehungen mit der rechtspopulistischen Partei. Ein mögliches Motiv: der Protest einer Bürgerinitiative. Was sagen die Beteiligten? Das Schreiben ging am 8. Januar raus, Absender ist die Volksbank Düsseldorf Neuss, Empfänger die Landesgeschäftsstelle der AfD in Düsseldorf. Der Betreff: „Kündigung der gesamten Geschäftsbeziehung“. In drei Absätzen erklärt die Bank dem lokalen Stadtverband der Partei, dass dieser ab dem 31. März kein Kunde mehr sein wird. Eine Begründung fehlt, es wird lediglich auf die Kündigungsrechte gemäß der Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen. Die AfD Düsseldorf hat das Dokument auf der Plattform X veröffentlicht und schreibt, dieser Vorgang sei „Wahlkampf der besonderen Art“.

