Im Stadtzentrum von Krakau in Polen schießt ein Mann in Militärkleidung aus seinem Fahrzeug wahllos um sich. Viele Menschen wurden tödlich und schwer verletzt. Was über den 25-jährigen Tatverdächtigen bekannt ist. Bei einem Amoklauf im Stadtzentrum der südpolnischen Stadt Krakau (Krakow) sind am Samstagnachmittag sechs Menschen getötet worden. Das schrieb die Polizei der Woiwodschaft Kleinpolen auf X. Mindestens 15 Menschen sind verletzt worden. Das teilte der Woiwod der Woiwodschaft Kleinpolen, Krzysztof Kleczar, nach Angaben der Agentur PAP mit. Im Sender Polsat News fügte er hinzu, dass sich zwölf der Verletzten in einem kritischen oder lebensgefährlichen Zustand befänden. Ein 25-jähriger Pole namens Michal O. ist laut Angaben der Polizei und Staatsanwaltschaft gegen 15 Uhr auf den Marktplatz gefahren und habe angefangen, aus seinem Fahrzeug heraus zu schießen. „Der Mann trug militärähnliche Kleidung und benutzte eine Langwaffe militärischer Bauart, möglicherweise ein halbautomatisches Sturmgewehr vom Typ AR-15“, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender TVN24. Viele weitere Waffen und Munition aus seinem Auto seien sichergestellt worden. Polens Innenminister Marcin Kierwiński gab wenige Stunden nach der Tat bekannt, dass der Täter von „rechtsextremen Ideologien fasziniert“ sei. Darauf deute „alles“ hin, sagte Kierwinski am Samstagabend bei einem Besuch in der zweitgrößten Stadt Polens im Süden des Landes. (…) Ein weiterer Augenzeuge sagte dem Sender, dass die Menschen in alle Richtungen davongelaufen seien. „Plötzlich ist ein Auto herangefahren, und ein Mann hat begonnen, aus dem Fenster des Wagens zu schießen“, erläuterte er. Der Angreifer habe einen Helm oder eine Maske getragen. Sein Gesicht sei nicht zu sehen gewesen

via tagesspiegel: Schütze von „rechtsextremen Ideologien fasziniert“: Sechs Tote und mindestens 15 Verletzte nach Amoklauf in Krakau

siehe auch: Schütze von Krakau laut Innenminister von rechtsextremer Ideologie fasziniert Der Todesschütze von Krakau stand dem polnischen Innenminister zufolge unter rechtsextremem Einfluss. Sechs Menschen sind tot, mehrere Verletzte befinden sich offenbar in kritischem Zustand. Der Bewaffnete, der am Samstag in der südpolnischen Stadt Krakau vier Frauen und zwei Männer erschossen hat, war von rechtsextremer Ideologie fasziniert. Das sagte Polens Innenminister Marcin Kierwiński auf einer Pressekonferenz. »Alles deutet darauf hin, dass der Schütze von rechtsextremer Ideologie beeinflusst war. Auch dieser Punkt wird Gegenstand der Ermittlungen sein«, sagte Kierwiński. »Polizisten sind vor Ort, ebenso Agenten des Inlandsgeheimdienstes, sowohl hier am Tatort als auch im Haus der Familie der Person.« Im Wagen des Täters seien weitere Waffen gefunden worden. Es handelt sich Behördenangaben zufolge um einen 24 Jahre alten polnischen Staatsbürger; Gewalttat mit sechs Toten in Polen: Was über den Tatverdächtigen und das Motiv bekannt ist. Bei einem Angriff auf dem Hauptmarkt in Krakau sind sechs Menschen getötet worden. Die Ermittler prüfen ein rechtsextremes Motiv des 25-jährigen Schützen. Krakau – Krakau – Auf dem Hauptmarkt (Rynek Główny) im Zentrum der Stadt Krakau hat sich am Samstagnachmittag (7. November) eine schwere Gewalttat ereignet. Ein bewaffneter Mann fuhr kurz nach 15:00 Uhr mit einem schwarzen Pkw auf den Marktplatz und eröffnete aus dem Fahrzeug heraus das Feuer auf Passanten. Bei den Schüssen auf dem Marktplatz in Krakau kamen nach offiziellen Angaben der Behörden sechs Menschen ums Leben. Rund 15 weitere Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Wie die Nachrichtenagentur AP und die Zeitung Gazeta Wyborcza berichten, starben fünf Personen direkt am Tatort, ein weiteres Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Unter den Todesopfern sind vier Frauen und zwei Männer. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befinden sich keine Kinder unter den Opfern. Zwei Polizeibeamte wurden im Einsatz durch Schüsse verletzt, einer von ihnen befindet sich laut behördlichen Angaben in kritischem Zustand. (…) Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen polnischen Staatsbürger aus der Woiwodschaft Heiligkreuz (Świętokrzyskie). Das Alter des Mannes gaben die Behörden zunächst mit 24 Jahren an, korrigierten diese Angabe im Verlauf der Ermittlungen jedoch auf 25 Jahre. Er trug während der Tat Militärkleidung und eine schusshemmende Weste und nutzte einen AR-15-Karabiner. Im sichergestellten Fahrzeug fanden Kriminaltechniker weitere Waffen sowie eine große Menge Munition. Das polnische Verteidigungsministerium stellte klar, dass der 25-Jährige kein Soldat der polnischen Streitkräfte ist.


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