Neustadt hat einen Bürgermeisterkandidaten weniger: Nach einem internen Streit hat der bisherige Kandidat der AfD Neustadt, Rene Kühn, die Partei verlassen. Auch seine Kandidatur um das Bürgermeisteramt wolle er nicht aufrechterhalten, sagte Kühn auf Nachfrage. In einem Video auf Instagram und Facebook erhebt Kühn Vorwürfe gegen den Stadtverbandsvorsitzenden Rocco Kever. Dieser sei dafür verantwortlich, dass der Wahlkampfstand der Partei auf dem Wochenmarkt am Freitag in den vergangenen Wochen nicht wie geplant aufgebaut worden sei und auch noch keine Plakate der AfD zum Kommunalwahlkampf im Neustädter Land hingen. Die meisten anderen Parteien haben ihre Plakate bereits aufgehängt. Unter seinem Facebook-Post wird er von einzelnen Kommentatoren als „Linker“ und „Maulwurf“ beschimpft. Kühn bestätigt auf Nachfrage, er sei bereits am Sonntag, 19. Juli, aus der Partei ausgetreten. Er habe noch überlegt, die Kandidatur ums Bürgermeisteramt aufrechtzuerhalten. Aber weil die Bewerbungsfrist abgelaufen ist, sind Änderungen nicht mehr möglich. „Dann würde mein Name unter AfD Neustadt auf dem Wahlzettel stehen – das will ich nicht“, sagte Kühn. Er wolle der Wahlkommission empfehlen, seine Kandidatur nicht zuzulassen, sagte er. Seine Distanzierung beziehe sich allerdings nur auf den Stadtverband, betonte Kühn noch. Grundsätzlich stehe er nach wie vor hinter den Zielen der AfD. Sein Mandat in der Regionsversammlung wolle er allerdings bis zum Ende der Wahlperiode als fraktionsloses Mitglied beibehalten, sagte Kühn noch
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