Das US-Justizministerium veröffentlicht weitere Akten in der Affäre um den verstorbenen Jeffrey Epstein. Belastet werden in E-Mails erneut unter anderem Ex-Prinz Andrew, Elon Musk und Bill Gates. Die vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten in der Affäre um Jeffrey Epstein enthalten bislang unbekannte Details zur Haft und dem Tod des Sexualstraftäters. Unter den laut dem stellvertretenden Justizminister Todd Blanche mehr als drei Millionen Dokumentenseiten, die das Ministerium am Freitag veröffentlichte, finden sich auch E-Mails, die Ermittler austauschten, nachdem Epstein im Jahr 2019 tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden wurde. Enthalten ist die Einschätzung eines Ermittlers, dass die letzte Kommunikation Epsteins nicht wie ein Abschiedsbrief wirke. (…) In den jetzt veröffentlichten Dokumenten tauchen Namen auf, die bereits in den zuvor veröffentlichten Epstein-Akten erwähnt worden waren. In einem E-Mail-Entwurf schrieb Epstein demnach über Microsoft-Gründer Gates, er habe diesem geholfen, „Medikamente zu besorgen“, damit Gates „Folgen von Sex mit russischen Mädchen“ bewältigen könne. Zudem habe er dem Unternehmer „heimliche Treffen mit verheirateten Frauen“ ermöglicht. Gates’ Stiftung erklärte, es handele sich um „absolut absurde und vollkommen falsche Behauptungen“. Die Dokumente enthalten auch mehrere Mailwechsel zwischen Musk und Epstein. In einer Nachricht fragt Musk Epstein: „An welchem Tag oder Nacht findet die wildeste Party auf deiner Insel statt?“
via taz: Neue Erkenntnisse aus Epstein-Files Musk soll sich nach „wildester“ Party erkundigt haben
siehe auch: Panicked Musk Makes Wild Excuses as Epstein Emails Blow Up in Face Elon Musk scrambled to dismiss reports linking him to Jeffrey Epstein as “fake news” after new documents surfaced showing him begging to party with the late sex trafficker. The chronically online SpaceX boss—who has denied any involvement with the disgraced financier’s island, jet, or parties—insisted in a series of posts over the weekend that his frantic emails to Epstein could be “misunderstood.” Musk wrote and shared posts claiming that he denied invitations to Epstein’s island and that he was too busy to attend any of his gatherings. He reposted one user who speculated that Musk didn’t have “time to hang out with Epstein on the island,” and added that he “worked most of the weekend too. Still do.” (…) Email exchanges and calendar invites published by the DOJ show that Musk had attempted to schedule various meetings with Epstein and tried securing an invite to “the wildest party” on his island. The messages were sent years after Epstein first pleaded guilty and served time for sex crimes in 2008. In a November 2012 exchange, Epstein asked, “how many people will you be for the heli to island.” Musk responded, “Probably just Talulah and me. What day/night will be the wildest party on =our island?”