Aufruhr in der AfD Sachsen-Anhalt: Der frühere Generalsekretär Jan Wenzel Schmidt will ab Januar wöchentlich Belege für Vetternwirtschaft und Missbrauch öffentlicher Gelder durch Parteifreunde auf den Tisch legen. Was bislang bekannt ist. Einer der bislang wichtigsten AfD-Politiker Sachsen-Anhalts kündigt eine Generalabrechnung mit der eigenen Parteispitze an. Jan Wenzel Schmidt, Bundestagsabgeordneter und bis Februar Generalsekretär der Landespartei, wirft den Parteifreunden Machtmissbrauch, Korruption und Bereicherung auf Kosten des Steuerzahlers vor. „Einige Akteure gehören auf die Anklagebank und nicht auf die Regierungsbank“, schreibt Schmidt in einer E-Mail an den Landesvorstand. Der 34-Jährige kündigt darin an, ab der zweiten Januarwoche dem Bundes- und dem Landesvorstand im Wochenrhythmus Belege für Fehlverhalten zahlreicher Vorstandsmitglieder vorzulegen: „Jede Mail enthält konkrete Beweise, Zahlen, Namen und Dokumente.“ Auf Nachfrage bestätigte Schmidt, dass die der MZ vorliegende E-Mail von ihm stammt. Haben AfD-Politiker Geschwister und Ehefrauen auf Steuerzahlerkosten versorgt? Bislang ohne Namen zu nennen, wirft Schmidt Vorstandsmitgliedern vor, Abgeordneten-Dienstreisen zu privaten Vergnügungsreisen umfunktioniert zu haben. Konkret ist die Rede von Trips nach New York, Disneyland und Griechenland. Diese Fahrten seien „unter dem Deckmantel parlamentarischer Tätigkeit“ erfolgt. Weitere Vorwürfe kreisen um die Versorgung von Verwandten mit steuergeldfinanzierten Posten. Mindestens fünf Mitglieder des Landesvorstands sollen Schmidt zufolge ihre Ehefrauen bei Abgeordneten beschäftigt haben.
Schwerer Raub – Nach Überfall auf angeblich Pädophilen: Razzia gegen rechtsextreme Jugendliche – #terror
Jugendliche Männer sollen einen 31-Jährigen in Karlshorst überfallen und schwer verletzt haben. Die Polizei hat mehrere Wohnungen durchsucht. Mehrere Jugendliche und junge Männer aus der rechtsextremen Szene sollen in Berlin einen angeblich pädophilen Mann in Read more