Der Kampf des US-Präsidenten gegen die angebliche „Wokeness“ geht weiter. Nun streicht er rund 200 Begriffe. Welche das sind und was woke bedeutet. Schrift Merken Drucken Artikel verschenken Teilen Immer wieder hatte US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf gegen die angeblich grassierende „Wokeness“ in den Vereinigten Staaten gewettert und angekündigt, im Falle seiner Wahl den „Unsinn“ rückgängig zu machen. Nun hat die „New York Times“ eine Liste von rund 200 Begriffen veröffentlicht, die künftig aus der offiziellen und inoffiziellen Behördenkommunikation gestrichen werden sollen.Dazu zählen etwa „non-binär“, „Rassismus“, „amerikanischer Ureinwohner“, „Inklusion“ oder der Begriff „Frauen“. Die Liste entstammt behördlichen Vermerken zu offizieller und inoffizieller Behördenkommunikation und weiteren Dokumenten, die von Journalistinnen und Journalisten der Zeitung eingesehen werden konnten. Ungewöhnlich sei ein solcher Vorgang nicht, so die Zeitung. Auch andere Administrationen hätten in der Vergangenheit bestimmte Begriffe aus der behördlichen Kommunikation verbannt. Dennoch stellten die nun veröffentlichten Begriffe und Phrasen „eine deutliche Überarbeitung im Sprachgebrauch sowohl in den Fluren der Regierung als auch in der Bevölkerung“ dar, analysiert die „New York Times“ und ordnet die Liste als ein „untrügliches Zeichen“ für die Prioritäten der neuen US-Regierung ein. Trump „Revolution des gesunden Menschenverstands“ Trump hatte schon kurz nach seiner erneuten Wahl zum US-Präsidenten Anfang Januar 2025 eine „Revolution des gesunden Menschenverstands“ angekündigt. Amerika, so Trump, werde es bald wieder besser gehen, das Land werde stärker als je zuvor zurückkehren, nachdem es sich von diesem „Woke-Unsinn“ befreit habe.

via ksta: „Anti-Woke“-Feldzug „Frauen“, „Rassismus“ & Co – Diese Worte streicht Trump aus Behördensprache

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Von Joseph SchorerDeutsches Historisches Museum, Gemeinfrei, Link