Die AfD blickt optimistisch auf die kommende Kommunalwahl: Mit 16,8 Prozent der Stimmen erzielte die AfD in Dortmund ihr bislang bestes Bundestagswahlergebnis in Dortmund – wenn auch leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 20,8 Prozent. Besonders in den Stadtbezirken Mengede, Scharnhorst, Huckarde, Eving und Lütgendortmund konnte die Partei stark zulegen und erreichte dort über 20 Prozent, teils noch vor der SPD. Mit diesem Rückenwind wählte die Dortmunder AfD jetzt hre Reserveliste für die Kommunalwahl und bestimmte ihren Oberbürgermeisterkandidaten. Heiner Garbe, Fraktionschef der AfD im Stadtrat, wurde ohne Gegenkandidaten zum Oberbürgermeisterkandidaten nominiert und soll die Partei in den Wahlkampf führen. (…) In seiner Rede vor den Parteimitgliedern machte Garbe deutlich, welche Schwerpunkte die AfD in den kommenden Monaten setzen will. Besonders auffällig war seine Rhetorik in Bezug auf Migration, die an die migrationsfeindliche Parolen aus dem AfD-Wahlkampf anschloss. (…) Neben migrationsfeindlichen Parolen attackierte Garbe auch Umwelt- und Verkehrspolitik sowie erinnerungskulturelle Projekte in Deutschland, die sich mit der Aufarbeitung des Holocausts beschäftigen. Er forderte ein Ende des „ewigen Schuld-Kults“ und erklärte zuletzt, dass „unser Volk“ nicht mehr „gefühlte 80-mal pro Jahr 80 Jahre zurückblicken“ wollen würde
via nordstadtblogger: AfD-Oberbürgermeister-Kandidat Heiner Garbe fordert ein Ende vom „ewigen Schuld-Kult“