Die Angreifer brüsten sich mit einem großen Erfolg in eigener Sache, das Ziel reagiert darauf ungewohnt: mit Bestätigung. In der Nacht auf den 7. Jänner ging für die Nutzer des russischen Providers Nodex plötzlich gar nichts mehr. Die Internetverbindung war tot, und das blieb sie vorerst auch. Wie sich wenige Stunden später herausstellen sollte, war ukrainischen Hacktivisten offenbar ein großer Coup gelungen, wie Techcrunch berichtet. In einem Posting auf Telegram übernimmt die ukrainische Cyber Alliance die Verantwortung für den Vorfall. Man habe Nodex komplett “zerstört”. Die Systeme seien allesamt gelöscht worden, zudem habe man allerlei interne Dokumente erbeuten können. Zum Beleg der eigenen Behauptungen lieferten die Aktivisten Screenshots verschiedener interner Systeme von Nodex, darunter Virtualisierungsinstanzen von VMware sowie diverse Back-up-Systeme von Veeam. Alles Systeme, über die im Laufe der Attacke die Kontrolle übernommen worden sei. Bestätigung Was folgte, war eine ungewohnte Offenheit der Betroffenen: Nodex bestätigt den Vorfall nicht nur, man versucht den Umfang auch gar nicht kleinzureden. Das eigene Netzwerk sei zerstört, man versuche dieses derzeit über Back-ups wiederherzustellen.
via standard: Ukrainische Hacktivisten “zerstören” Netzwerk eines russischen Providers
