Nach nur kurzer Amtszeit gibt Stephan Mayer seinen Posten als CSU-Generalsekretär ab. Die Entscheidung habe einen gesundheitlichen Hintergrund. Zuvor waren Anschuldigen gegen den Politiker öffentlich geworden. CSU-Generalsekretär Stephan Mayer ist nach nur kurzer Amtszeit zurückgetreten. »Aus gesundheitlichen Gründen habe ich heute den Parteivorsitzenden der CSU gebeten, mich von meiner Aufgabe als Generalsekretär zu entbinden«, hieß es in einer von der CSU verbreiteten Erklärung Mayers. Zuvor hatte die »Bild«-Zeitung darüber berichtet. (…) Kurz vor Mayers Rücktritt hatte die »Bild« berichtet , der Politiker habe einen Journalisten bedroht. Demnach soll Mayer einem Reporter des Promi-Magazins »Bunte« mit persönlicher Vernichtung gedroht haben. Wörtlich soll Mayer dem Journalisten am Telefon gesagt haben: »Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen, ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens. Ich verlange 200.000 Euro Schmerzensgeld, die müssen Sie mir noch heute überweisen.«

via spiegel: Nach massiven Vorwürfen – CSU-Generalsekretär Stephan Mayer zurückgetreten

siehe auch: Er sollte wichtige Landtagswahl retten – CSU-General Mayer nach Drohung gegen Journalist politisch am Ende? Erdbeben in der CSU: Kurz nach Amtsantritt stürzt Generalsekretär Stephan Mayer über eine Affäre. Unangenehm für Markus Söder – er hatte ihm die Orga der Landtagswahl anvertraut. (…) Gegenstand des Streits mit dem Journalisten war ein Bericht des Magazins Bunte über Mayers Privatleben. Der Bundestagsabgeordnete – ledig, nach offiziellen Angaben kinderlos – habe einen achtjährigen Sohn, stehe aber nicht zu ihm und zahle keine Alimente. Der Wahrheitsgehalt ist völlig ungewiss. Fast alle anderen Medien, auch unsere Zeitung, verzichteten auf die Weiterverbreitung. Stephan Mayer: „Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen“ Mayer versuchte offenbar, den Druck der Geschichte zu verhindern. Er soll den Journalisten am Handy vor einer Woche massiv bedrängt haben. „Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen. Ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens“ – mit diesen Worten zitieren die Anwälte des Journalisten den CSU-Generalsekretär. Er soll zudem verlangt haben, den Druck des Magazins zu stoppen und 200.000 Euro Schmerzensgeld vom Verlag eingefordert haben.

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