Hacker veröffentlichten Hunderttausende interne Dokumente der AfD. Wer steckt hinter dem Cyberangriff? Die Spur führt in die USA. ZDF frontal und der “Spiegel” konnten einen Hacker ausfindig machen, der mutmaßlich hinter dem AfD-Datenleak steckt. Recherchen führen zu Oleksij L. Der Programmierer lebt in den USA und beschäftigt sich mit maschinellem Lernen, einer Form der Künstlichen Intelligenz. Die AfD sei wegen lascher IT-Sicherheit “zu einem verlockenden Ziel” geworden, begründet L. den Datenklau gegenüber ZDF frontal. Weitere Spuren in L.s Umfeld führen zu einer Hackerin. Auch die Frau Mitte 30 lebt in den USA. Sie sagt von sich selbst, sie habe “wegen Cyber-Terrorismus” bereits im Gefängnis gesessen. Zum Verdacht, dass auch sie am AfD-Leak beteiligt gewesen sein könnte, wollte sie sich auf Anfrage nicht äußern. Online lassen sich eine Vielzahl von Spuren finden, die eine direkte Verbindung herstellen zwischen L. und einem vermeintlich anonymen Account “Versistance”, über den das AfD-Leak im Oktober veröffentlicht wurde. So verwenden beide dieselben Spitznamen. Mit einem dieser Spitznamen betreiben sowohl “Versistance” als auch Programmierer L. eine interaktive Webseite mit feuerrotem Bildschirmhintergrund samt einer Begrüßungsformel: “Willkommen in der Hölle”. Es gibt einen weiteren Hinweis, dass hinter dem Account “Versistance” letztlich Oleksij L. steckt. Beide interessieren sich dafür, die Wirkung von Drogen auf den menschlichen Körper über eine App zu dokumentieren. An dieser speziellen App, deren Quellcode öffentlich einsehbar ist, haben Oleksij L. und die Person hinter dem Account “Versistance” mitgearbeitet. (…) Eine weitere Spur lässt sich zum AfD-Leak zurückverfolgen, noch bevor es überhaupt veröffentlicht wurde. Sie führt zu einer Art Chronik-Website der sogenannten “Com”-Szene. Auf dem dazugehörigen Telegram-Kanal wurde die Leak-Website am 18. Oktober schon im Vorfeld mit dem Screenshot eines Countdowns beworben. “Das Archiv öffnet in 01 Stunde 10 Minuten 17 Sekunden.” Gemeint ist offensichtlich das AfD-Leak
via zdf: Interne Mails und Dokumente : Stecken diese Hacker hinter den AfD-Leaks?
siehe auch: AfD war “verlockendes Ziel”, sagt mutmaßlicher Hacker hinter AfD-Leaks Bei dem Hackerangriff wurden mehr als 420.000 E-Mails erbeutet und online gestellt. Die Spuren führen in die USA. Von internen Strategiepapieren über E-Mailverkehr aus dem Parteivorstand bis zu heiklen Details zu Verfahren vor dem Parteischiedsgericht: Ein Datenleck hat Ende Oktober tiefe Einblicke in das Innenleben der deutschen AfD ermöglicht. Recherchen von Spiegel, ZDF Heute und STANDARD legen nun offen, wer mutmaßlich hinter dem Hackerangriff steckt. Die Spuren führen zu Oleksij L., einem Programmierer, der in den USA lebt. Er beschäftigt sich mit maschinellem Lernen, einer Form der Künstlichen Intelligenz. Die AfD sei wegen lascher IT-Sicherheit „zu einem verlockenden Ziel“ geworden, begründet L. den Datenklau. Weitere Spuren in L.s Umfeld führen zu einer Hackerin. Auch die Frau Mitte 30 lebt in den USA. Sie sagt von sich selbst, sie sei “wegen Cyberterrorismus” bereits im Gefängnis gesessen. Zum Verdacht, dass auch sie am AfD-Leak beteiligt gewesen sein könnte, wollte sie sich auf Anfrage nicht äußern. Verbindungen zur “Com”-Szene Online lassen sich eine Vielzahl von Spuren finden, die eine direkte Verbindung herstellen zwischen L. und einem vermeintlich anonymen Account “Versistance”, über den das AfD-Leak im Oktober veröffentlicht wurde. So verwenden beide dieselben Spitznamen. Mit einem dieser Spitznamen betreiben sowohl “Versistance” als auch Programmierer L. eine interaktive Webseite mit feuerrotem Bildschirmhintergrund samt einer Begrüßungsformel: “Willkommen in der Hölle”. Viel deutet darauf hin, dass sich L. der breiten Online-Gruppierung “The Com” zuordnen lässt. Spuren führen etwa zu einer Chronik der Com-Szene. Auf einem dazugehörigen Telegram-Kanal war schon vorab ein Countdown zum AfD-Leak abrufbar.
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