Es war das erste Rededuell zwischen Merz und Weidel nach dem haushohen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. Zweimal hat die Bundestagspräsidentin eingreifen müssen. Drei Tage nach dem haushohen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt hat Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Partei im Bundestag scharf attackiert. Er warf der AfD in der Generaldebatte zum Haushalt “Verachtung unserer demokratischen Institutionen” vor. “Sie wollen unser Land destabilisieren”, sagte der CDU-Chef. Mit Blick auf den Begriff “Remigration” hielt er der Partei außerdem vor, “ethnische Säuberung” nach Herkunft und Hautfarbe betreiben zu wollen. Merz wurde seine ganze Rede über von Zwischenrufen der AfD unterbrochen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner rügte das Verhalten der Abgeordneten der Partei, die vom Verfassungsschutz in mehreren Bundesländern als rechtsextremistisch eingestuft wird. “Wir sind hier nicht auf dem Fußballplatz”, sagte die CDU-Politikerin – und drohte Abgeordneten der AfD, sie aus dem Plenarsaal zu werfen.
via standard: Schlagabtausch im Bundestag: Merz wirft AfD vor, “ethnische Säuberung nach Hautfarbe und Herkunft” zu wollen
0 Comments