Die Partei will die bisherige Vermarktung durch “patriotische Tourismuskonzepte” unter dem Motto “#deutschdenken” ersetzen. Meyer sieht darin ein Risiko für das internationale Image Deutschlands als Reiseland. DTV Reinhard Meyer sieht Deutschlands Image als Reiseland von nationalistischen Plänen der AfD bedroht Anlass für Meyers Stellungnahme, die er im Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlicht hat, ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. Die AfD liegt in aktuellen Umfragen bei gut 40 Prozent.
In ihrem Wahlprogramm bezeichnet sie das Bauhaus als “umstrittene Architekturschule” und will die bisherige touristische Vermarktung neu ausrichten. Bereits im Mai 2025 hatte die AfD-Fraktion im Landtag eine Kampagne unter dem Motto “#deutschdenken” als Ersatz für “#moderndenken” gefordert. Vorgesehen waren unter anderem eine “Straße des deutschen Reiches” und touristische Routen zu historischen Stätten. Der AfD-Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider sprach von einem “Volksbildungstourismus” und Sachsen-Anhalt als “Sehnsuchtsort aller deutschen Patrioten”. (…)
Tourismus lebe davon, dass Kultur Menschen verbinde und Neugier wecke. Wer sie vor allem als Instrument nationaler Selbstvergewisserung verstehe, verkenne ihre touristische und wirtschaftliche Bedeutung, argumentiert Meyer. Mit Blick auf das Bauhaus zieht er zudem Parallelen zum Umgang der Nationalsozialisten mit der Architekturschule und schreibt: “Wehret den Anfängen!”

via hotelvor9: DTV-Präsident Meyer warnt vor AfD-Tourismusplänen

Bundesarchiv Bild 146-2006-0195, Lissa, Ankunft des Reichstheaterzuges.jpg
Von Bundesarchiv, Bild 146-2006-0195 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Link – “patriotischer Tourismus”; Symbolbild

Categories: Rechtsextremismus

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