Ein aufgespießter Schweinekopf und Tierblut sind an der Fassade einer Moschee im schwäbischen Memmingen aufgetaucht. Nach dem Anschlag auf die türkische Gemeinde ermittelt nun der Staatsschutz. Unbekannte haben mutmaßlich mit Tierblut gefüllte Luftballons an die Moschee der türkischen Gemeinde in Memmingen geworfen und dort einen Schweinekopf hinterlassen. Den Schweinekopf steckten die Täter auf den auf einer Mauer angebrachten Halbmond im Eingangsbereich der Moschee, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten berichtete. Die Tat ereignete sich am frühen Freitagmorgen – vermutlich im Rahmen der “Freinacht” zum 1. Mai. Gebäude gesäubert, Staatsschutz ermittelt Die Stadt und Feuerwehr entfernten die Schmiererei am Freitagvormittag. Wie die Generalstaatsanwaltschaft München mitteilt, gehen die Behörden von einem islamfeindlichen Motiv aus und ermitteln zusammen mit dem Fachkommissariat Staatsschutz der Kripo Memmingen – wegen Beschimpfung einer Religionsgemeinschaft und Sachbeschädigung. Die Moschee gehört der türkisch-islamischen DITIB-Gemeinde Memmingen.

via be: Blut und Tierkopf an Memminger Moschee: Staatsschutz ermittelt


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