Seit 2020 konnten Menschen mit geringem Einkommen im Kreis Segeberg bei Beratungsstellen von pro familia eine Kostenübernahme für Verhütungsmittel beantragen. Damit ist ab Juni Schluss. Der Antrag der CDU die Kostenübernahme zu beenden, wurde mit Stimmen der AfD knapp beschlossen. SPD, Grüne, FDP, Frei Wähler und fraktionslose Mitglieder hatten den Antrag abgelehnt. 150 Menschen nutzen Angebot allein im Kreis Segeberg Die Entscheidung des Kreises Segeberg, die Kostenübernahme für Verhütungsmittel abzuschaffen sei ein Rückschritt für Gleichberechtigung und reproduktive Selbstbestimmung, sagt Lina Jenner, Fachreferentin von pro familia Schleswig-Holstein.
via ndr: Keine kostenlosen Verhütungsmittel für Bedürftige mehr