Ein politisch hochbrisanter Fall am Arbeitsgericht Erfurt! Der AfD-Kreistagsabgeordnete Christian Ende (50) aus dem Kyffhäuserkreis (Thüringen) verklagte den Freistaat Thüringen. Grund: Wegen seiner Mitgliedschaft und seines politischen Mandats in der Rechtsaußen-Partei war er als Bewerber für eine Stelle im Landesverwaltungsamt abgelehnt worden. Der Kommunalpolitiker hatte zuvor 26 Jahre als Krankenpfleger in einer Klinik gearbeitet, keinerlei Einträge im Führungszeugnis. Im Sommer 2024 bewarb er sich für einen freien Sachbearbeiter-Posten im Referat Heimaufsicht – trotz geringerer Gehaltsaussichten. Kurios: Im Bewerbungsgespräch verriet Ende selbst, dass er Mitglied im Landesverband von Rechtsaußen Björn Höcke (53) ist. Daraufhin wurde ihm zunächst signalisiert, dass das kein Problem sei. Erst kurz vor Unterzeichnung des Vertrages machte die Behörde plötzlich einen Rückzieher, nachdem sich das Innenministerium eingeschaltet hat.
via bild: Arbeitsgericht in Erfurt stellt klar: : Land darf Bewerber wegen AfD-Mitgliedschaft ablehnen