Der Lebenspartner eines Neuköllner Lehrers wurde monatelang schwulenfeindlich von jungen Männern bedroht. Die Hasskriminalität ging mutmaßlich von Rütli-Schülern aus. Belästigende Anrufe, schwulenfeindliche Hassbotschaften und E-Mails. In Neukölln ist der Ehemann eines schwulen Lehrers monatelang queerfeindlich diskriminiert, beleidigt und bedroht worden. Beim Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelte die für Hasskriminalität zuständige Abteilung. Die Täter sollen ehemalige sowie aktuelle Schüler der Gemeinschaftsschule auf dem „Campus Rütli“ sein. Die Vorfälle ereigneten sich schwerpunktmäßig von August bis Dezember 2024. Erst kürzlich hat der Tagesspiegel davon Kenntnis bekommen und mit dem Betroffenen Kontakt aufgenommen. „Ich habe Angst, dass sich das ganze wiederholt“, sagt der in Neukölln wohnende Mann, dessen Ehemann Sekundarschullehrer auf dem Campus Rütli ist. Aus diesem Grund möchte er nur anonymisiert in dem Artikel erscheinen. (…) Zunächst ermittelte beim Staatsschutz in dem Fall ein Beamter mit Schwerpunkt auf der Verfolgung von Hasskriminalität; inzwischen hat die Staatsanwaltschaft übernommen. Diese bestätigte dem Tagesspiegel, dass sie gegen einen namentlich bekannten Jugendlichen und gegen mehrere Unbekannte wegen des Verdachts auf Beleidigung und Nachstellung ermittelt.
via tagesspiegel: Schwulenfeindliches Mobbing an Neuköllner Rütli-Schule: Ehemann von Berliner Lehrer erhielt Hassbrief und Drohungen