Die queerfeindliche AfD-Politikerin Beatrix von Storch pilgert nach Washington und wird dort offenbar mit offenen Armen empfangen. Die AfD-Vizefraktionschefin Beatrix von Storch stattet dem Weißen Haus im Washington in dieser Woche einen Überraschungsbesuch ab. Wie “Politico” berichtet, hebe der Besuch die “aufkeimende Beziehung” zwischen der rechtsextremen deutschen Partei und der Trump-Regierung hervor. An ihrer Seite ist der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul, der kürzlich vom Wahlausschuss als Kandidat für die Wahl des Ludwigshafener Oberbürgermeisters ausgeschlossen worden war. Grund war, dass das Landes-Kommunalrecht festlegt, dass Bürgermeisterinnen “jederzeit” für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten müssten – und bei Paul Zweifel bestünden, etwa wegen seiner Nähe zu extremistischen “Remigrations”-Konzepten. Die Entscheidung wurde letzten Monat vom Oberverwaltungsgericht Koblenz bestätigt. Der 55-Jährige geht dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht vor. Die AfD nutzt den Fall, um sich international als Opfer der “Altparteien” zu präsentieren. Die beiden Rechtsextremen kamen laut “Politico” mit Vertreterinnen des Nationalen Sicherheitsrats der USA und des Büros von US-Vizepräsident JD Vance zusammen – sie hätten den Trump-Vize aber nicht persönlich angetroffen. In den nächsten Tagen seien weitere Treffen geplant, etwa im US-Außenministerium. Bei den bisherigen Gesprächen sei es nach Angaben von Quellen aus der AfD und des Weißen Hauses um demokratische Teilhabe und Wahlverfahren in Deutschland gegangen. Ein AfD-Vertreter habe anonym erklärt, die US-Regierung habe in den Gesprächen deutlich gemacht, dass sie Einschränkungen der Redefreiheit, die es angeblich in Deutschland gebe, nicht akzeptieren würde.
via queer: AfD holt sich Unterstützung in Washington Beatrix von Storch heimlich im Weißen Haus empfangen