Ein Anti-AfD-Aufkleber hat Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zur Folge: Der AfD-Landtagsabgeordnete Christoph Schaufert wollte eine Person offenbar zur Rede stellen, es soll zur Rangelei gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Christoph Schaufert eingeleitet, bestätigte die Behörde auf SR-Nachfrage. Dabei geht es um den Verdacht der Körperverletzung und der Freiheitsberaubung. Im Februar dieses Jahres soll Schaufert eine Person beim Anbringen von Aufklebern mit der Aufschrift “FCK-AfD” an einem Laternenmast in Neunkirchen beobachtet haben, die als “Fuck AfD” gelesen werden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der AfD-Abgeordnete versucht haben, die Person zur Rede zu stellen. Dabei habe Schaufert den Betroffenen an der Schulter und am Bauch festgehalten und ihn so am Weglaufen gehindert. Der Betroffene soll dadurch Schmerzen erlitten haben. (…) Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft die Landtagspräsidentin darüber informiert, dass sie ein Ermittlungsverfahren gegen Schaufert eingeleitet hat. Das ist ein üblicher Vorgang, wenn gegen Landtagsmitglieder ermittelt wird.
via sr: Verdacht auf Körperverletzung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schaufert
