Rainer Wendt, der stets polternde Polizeigewerkschafter, beklagt sich darüber, dass queere Menschen heutzutage zu sichtbar seien. Rainer Wendt, der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hat im rechtskonservativen Onlinemagazin “Tichys Einblick” beklagt, dass queere Menschen ihre Identität anderen “aufdrängen” wollten – mit “aggressiven Forderungen nach permanenter Sichtbarkeit”. In einer Rezension für ein Buch des umstrittenen Bundespolizisten und CDU-Politikers Manuel Ostermann beklagte Wendt, dass die Polizei und andere Behörden falsche Schwerpunkte setzten. Ziel sei es, alle Bürgerinnen und Bürger “gleich zu behandeln, niemanden zu bevorzugen oder zu benachteiligen, warum auch immer”, so Wendt. “Umso unverständlicher ist die Überbetonung einer kleinen Minderheit, die uns ihre sexuelle Orientierung ständig aufdrängen und in unseren Alltag übertragen wollen (sic).” Regenbogenfahnen vor Polizeibehörden oder dem Bundestag seien “eben kein Zeichen von Toleranz oder Weltoffenheit, sondern Symbole des Kniefalls vor einer Laune des Zeitgeistes durch schwache Führungskräfte, die die Neutralität ihrer Behörden nicht vor den aggressiven Forderungen nach permanenter Sichtbarkeit von Minderheiten zu verteidigen wissen”. In dem Artikel beklagt Wendt auch, dass Polizeibedienstete ständig stigmatisiert werden würden – etwa durch Rassismusvorwürfe. Dabei hätten sie mangelnden Rückhalt aus der Politik. “Wohlstandsverwahrlosten Kriminellen” würde hingegen zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Politisch attestiert das CDU-Mitglied linken Parteien pauschal ein “gestörtes Verhältnis zu Ordnung und Rechtsstaatlichkeit”.
Geheimer Wechsel: AfD-Fraktion beruft verurteilten Ex-CDU-Politiker in Ausschuss
Der ehemalige Hamburger CDU-Abgeordnete galt lange Zeit als umstritten. Jetzt übernimmt er überraschend eine neue Funktion. Es ist ein unauffälliger Punkt auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte am Donnerstag (25. Juni): Ausschussumbesetzungen (Mitteilung der AfD-Fraktion) Read more