Ein T-Shirt mit Codes der Neuen Rechten hat im Berliner Abgeordnetenhaus für Aufsehen gesorgt. Der Fotograf soll für die AfD arbeiten. Im Berliner Abgeordnetenhaus soll am Donnerstag ein Fotograf mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene nach einem Ordnungsruf von der Pressetribüne entfernt worden sein. Der Mann sei zuvor durch das Tragen eines provokativen T-Shirts aufgefallen, das klare Bezüge zur sogenannten „Identitären Bewegung“ aufgewiesen habe, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Das T-Shirt habe unter anderem die Aufschriften „East-Side White Boys“ und „Sachsengarde“ gezeigt – Bezeichnungen, die als Codes aus der rechtsextremen Szene gelten. Auf der Rückseite habe sich auch das Symbol der „Identitären Bewegung“ sowie der Begriff „Remigration“ befunden, ein Schlagwort der Neuen Rechten, das in völkisch-nationalistischen Kreisen verbreitet ist. Der betreffende Fotograf soll laut der Zeitung unter anderem für den AfD-Abgeordneten Torsten Weiß tätig sein.
via berliner morgenpost: Rechtsextremer Fotograf von Tribüne im Abgeordnetenhaus verwiesen