Matthias Helferich gilt als eines der rechtsextremsten AfD-Mitglieder. Jetzt hat sein eigener Landesverband den Dortmunder Bundestagsabgeordneten aus der Partei geworfen. Das Landesschiedsgericht der AfD in NRW sah es nach WDR-Informationen als erwiesen an: Mit mehreren Aussagen in der Vergangenheit habe er völkische Tendenzen erkennen lassen, so der Vorwurf. Deshalb ist Matthias Helferich jetzt erstinstanzlich aus der Partei ausgeschlossen worden.Neue Skandale um ihn dürften ihm bei dem Verfahren nicht geholfen haben. So berichtete im Mai der “Spiegel” von E-Mails, in denen Helferich sich rassistisch geäußert und sich der Sprache von Nazis bedient haben soll.Er selber bestreitet die Vorwürfe, die Mails seien nicht von ihm verfasst worden, sagte er auf Nachfrage. Allerdings ging er bisher nicht juristisch gegen das Nachrichtenmagazin vor. Auch im Gutachten des Bundesverfassungsschutzes zur Einstufung der AfD spielen Helferichs Aussagen eine prominente Rolle. Mit der Entscheidung des Parteirauswurfs versucht der NRW-Landesverband einen Schlussstrich unter die Affären um den Dortmunder zu ziehen. Helferich gilt als Gegenspieler des Landesvorsitzenden Martin Vincentz.
via tagesschau: Wegen völkischer Tendenzen NRW-AfD schließt Helferich aus der Partei aus
siehe auch: AfD schließt „freundliches Gesicht des NS“ aus der Partei aus. Er galt sicherlich als einer der umstrittensten Mandatsträger der AfD. Nun hat das Landesschiedsgericht der AfD in Nordrhein-Westfalen in erster Instanz den Parteiausschluss des Dortmunder Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich beschlossen. „Schwerwiegender“ Verstoß: Landesverband beschließt Parteiausschluss von AfD-Rechtsaußen Helferich Der AfD-Landesverband hatte das Parteiausschlussverfahren gegen Helferich damit begründet, dass dieser „in schwerwiegender Weise“ gegen das Grundgesetz verstoßen habe. In einem Antrag an das Landesschiedsgericht hatte es geheißen, Helferich habe „die Außerlandesbringung von deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund und weiteren Personenkategorien unter Anwendung staatlicher Zwangsmittel als politische Zielsetzung artikuliert“. Dabei habe er die Betroffenen als „Viecher“ bezeichnet. Diese Aussagen, so der Vorwurf, habe Helferich als in seiner Eigenschaft als Dortmunder Bundestagsabgeordneter getätigt – und zwar in einem Post vom 19. Dezember 2023 auf der Plattform X sowie mit weiteren Posts und Veröffentlichungen „an verschiedenen Orten“.