Die KI DeepSeek wird in Südkorea verboten. Denn die Zugriffsmöglichkeiten der chinesischen Regierung machen persönliche Daten auf Apps unsicher. Südkoreas Datenschutzbehörde will die chinesische KI DeepSeek verbieten, um die Rechte der heimischen User zu wahren. Voraussichtlich handelt es sich nur um eine vorübergehende Suspendierung: Das Start-up arbeitet bereits mit den südkoreanischen Behörden zusammen, um den Chatbot an die dortigen Gesetze anzupassen. Sollten alle Bedenken aus dem Weg geräumt werden, wird die App wieder in Betrieb genommen. Doch damit ist die Causa keineswegs beendet. Denn sie weist auf ein ganz grundsätzliches Problem hin: Wie liberale Demokratien mit digitalen Plattformen aus der Volksrepublik China umgehen sollen. Kritiker mögen einwenden, das besondere Augenmerk auf chinesische Apps sei scheinheilig. Das Argument, das sie stets anführen: Die Tech-Firmen aus dem Silicon Valley würden unsere Privatsphäre doch genauso missachten. Was für einen Unterschied mache es, ob uns US-amerikanische oder chinesische Plattformen ausspionierten?

via taz: Verbot von DeepSeek in Südkorea China bleibt ein Datenleck

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Von DeepSeek, MIT, Link

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