Die SPD hält die Kritik an Merz’ Verhalten im Bundestag aufrecht. Die Partei-Chefin spricht dem Kanzlerkandidaten die Eignung ab. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) nach den umstrittenen Bundestagsabstimmungen zur Migrationspolitik die Tauglichkeit für das Kanzleramt abgesprochen. “Seine Kompromisslosigkeit und die vollkommene Ignoranz gegenüber unserem Grundgesetz und europäischem Recht haben seine Untauglichkeit bestätigt”, sagte Esken der “Augsburger Allgemeinen”. “Sein Agieren der vergangenen Wochen zeigt neben der fehlenden Haltung eben auch, dass er über keinerlei Regierungserfahrung verfügt.” Esken fügte hinzu: “Unser Kanzleramt ist in diesen Zeiten aber nicht für einen Praktikantenjob geeignet.” Merz habe “viel Vertrauen in seine Person verspielt”. Der CDU-Chef sei im Austeilen besser als im Einstecken. “Womöglich hat er bis heute nicht überwunden, dass weder Kohl noch Merkel ihn für einen Kabinettsposten geeignet hielten.”

via t-online: Untauglich für das Kanzleramt SPD-Chefin greift Merz mit “Praktikantenjob”-Aussage an