Dominik Asch ist der AfD-Kandidat für den Wahlkreis 179. Der ehemalige stellvertretende Landesvorsitzender der Junge Alternative wird mit 95 Prozent zum Direktkandidaten gewählt. (…) Asch war bis vor fünf Monaten noch stellvertretender Landesvorsitzender der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA), die als gesichert rechtsextremistisch gilt. Im Verfassungsschutzbericht des Bundeslandes Hessen für 2023 wird aufgeführt, dass Asch mehrfach zum Thema „Metapolitik“ referiert hat. In einer Folge des Podcasts „Neckarwerft“ der JA Baden-Württemberg gab er in seinem Vortrag mit dem Titel „Metapolitik neu denken“ einen Einblick in seine strategischen Überlegungen: JA-Mitglieder sollen sich in Vereinen, freiwilligen Feuerwehren, bei Schützen und Sportlern engagieren und dort durch „vorbildhaften Charakter“ überzeugen, ja auch Vorstandsposten anstreben. Der Hintergrund des Funktionärs Asch wurde vielen Wählern in Schöneck erst bekannt, als er bei einer Podiumsdiskussion des Hanauer Anzeiger zur Bürgermeisterwahl eine Frage stellte und sein politisches Amt dabei öffentlich machte. Im Anschluss gab es eine Debatte, wie seine rechte Gesinnung mit seinen Ämtern in Schönecker Vereinen und der aktiven Mitgliedschaft in der Feuerwehr vereinbar sei. Im April leitete der Gemeindevorstand ein Ausschlussverfahren gegen Asch aus der Feuerwehr ein, das kürzlich aber eingestellt worden ist

via op online: AfD-Kandidat: Dominik Asch kandidiert für den Deutschen Bundestag