2020 ermordete aus rassistischen Motiven ein Mann neun Bürger im hessischen Hanau. Der Vater des Täters wurde nun, auch wegen Volksverhetzung, zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Die Richterin attestierte dem 77-Jährigen ein rassistisches Weltbild. Anzeige Der Vater des Hanauer Attentäters ist wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Nötigung und anderer Delikte zu einer Geldstrafe von 21.600 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Hanau hielt den 77-Jährigen in dem Sammelverfahren in einer Vielzahl von Fällen für schuldig. Der Fall wird nun aller Voraussicht nach bei der nächsten Instanz landen, sowohl Verteidigung als auch die Nebenklage, die eine Angehörige eines Anschlagsopfers vertritt, kündigten an, Rechtsmittel einlegen zu wollen. Der 77-Jährige fehlte bei der Urteilsverkündung. Wie an fast allen Prozesstagen blieb er auch am Donnerstag dem Verfahren fern. Lediglich einmal war er vor Gericht erschienen: Die Richterin hatten ihn am zweiten Prozesstag zur Verlesung der Anklage polizeilich vorführen lassen. Der Angeklagte verbrachte die Sitzung stundenlang auf dem Boden liegend. Der Prozess war ohne ihn fortgesetzt worden.

via welt: „ZWEIFELSOHNE RASSISTISCH“ Vater von Hanau-Attentäter zu Geldstrafe verurteilt – „Wegsperren wäre bequem gewesen“

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