In den USA ist für Streitigkeiten rund um das soziale Netzwerk nun ein Gericht in Texas verantwortlich, dessen Richter auch Tesla-Investor ist. Wenn ein Online-Service wieder einmal seine Nutzungsbedingungen ändert, dann kann das vollständig harmlos sein oder auch ziemlich unerfreuliche Konsequenzen haben. Nachzulesen, was sich getan hat, wäre also an sich immer eine gute Idee. Zeit und Nerven dafür hat allerdings kaum jemand, und das wissen die Firmen natürlich auch. Die Relevanz von Nutzungsbedingungen demonstriert nun Tesla-Chef Elon Musk auf eindrückliche Weise. Ein aktuelles Update der Terms of Service für die Social-Media-Plattform X schreibt nämlich fest, dass für alle Streitfragen ab dem 15. November der US District Court for the Northern District of Texas zuständig sei. Wer sich jetzt wundert, warum genau dieses Gericht, ist auf der richtigen Spur. Zwar hat X sein Hauptquartier unlängst nach Texas verlegt, das aber nicht in den besagten Northern District, sondern in einen ganz anderen Teil des Bundesstaats. Umstrittene Position Der wahre Grund ist offenbar ein anderer: Wie Ars Technica berichtet, ist der dort vorsitzende Richter Reed O’Connor nämlich ein echter Liebling von Elon Musk. Er ist nämlich nicht nur Republikaner, sondern auch Tesla-Investor. Es ist auch nicht das erste X-Verfahren, das von O’Connor verhandelt wird. So hat die Firma gezielt bei seinem Gericht eine Klage gegen die Non-Profit-Organisation Media Matters for America eingereicht. Diese hatte davor gewarnt, dass auf X zum Teil Werbungen neben Neonazi-Inhalten erscheinen, X sieht darin geschäftsschädigendes Verhalten.

via standard: Elon Musk ändert Nutzungsbedingungen von X, damit sein liebster Richter zuständig ist

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