Im Konflikt mit Russland sind Drohnen ein entscheidendes Instrument. Kiew behauptet nun, ein russisches Drohnenlager zerstört zu haben. Krasnodar – Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben ein Drohnenlager in der Region Krasnodar im Süden Russlands angegriffen und zerstört. Nach einem Volltreffer sei eine weitere Explosion verzeichnet worden, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in Kiew mit. Die Armee von Russlands Präsident Wladimir Putin soll in dem angegriffenen Gebäude etwa 400 Drohnen des iranischen Typs Shahed gelagert haben. „Die Vernichtung des Lagers für Shahed-Drohnen wird die Fähigkeit der russischen Besatzer, friedliche Bewohner ukrainischer Städte und Dörfer zu terrorisieren, erheblich verringern“, hieß es in einer Bekanntmachung des ukrainischen Militärs. Eine Bestätigung seitens Russlands gab es bislang nicht. Russische Behörden haben aber zumindest einen Brand in einem Lagerhaus nahe der Ortschaft Oktjabrski bestätigt. Das Gelände sei weiträumig abgesperrt, etwa 800 Quadratmeter Fläche stünden in Flammen, teilte der regionale Operationsstab im Gebiet Krasnodar mit. Die Koordinaten stimmen mit dem von Kiew vermeldeten Drohnenschlag überein. Der Operationsstab machte aber keine Angaben zur Brandursache und den dort gelagerten Objekten.
via fr: Ukraine vernichtet Putins Drohnenlager in Südrussland
siehe auch: „Lage scheint außer Kontrolle“ – Ukraine attackiert Putins Nachschub-Depots. Kiew setzt die Drohnenangriffe auf Putins Depots fort. Der Kreml versucht, die Attacken zu verheimlichen. Merken Teilen Schrift Drucken Die Streitkräfte der Ukraine haben in der Nacht auf Mittwoch (9. Oktober) ein russisches Munitionsdepot in der Region Brjansk angegriffen, das berichten sowohl ukrainische als auch russische Medien. In Moskau ist unterdessen von einem abgewehrten ukrainischen Angriff die Rede: 47 ukrainische Drohnen seien in der Nacht abgeschossen worden, 24 davon über Brjansk, teilte das Verteidigungsministerium in der russischen Hauptstadt mit. Einen Angriff auf das Munitionsdepot, in dem auch Material aus Nordkorea gelagert worden sein soll, erwähnte Moskau mit keinem Wort. Mehrere Videoaufnahmen kursierten jedoch am Mittwoch in den sozialen Netzwerken, sie sollen das brennende Depot in Brjansk zeigen. Ukraine attackiert russisches Munitionsdepot in Brjansk „Es haben Detonationen begonnen und trotz der Behauptung, die Drohnen seien abgeschossen worden, scheint die Situation außer Kontrolle zu sein“, berichtete ein populärer OSINT-Account im sozialen Netzwerk X. Die Abkürzung steht für „Open Source Intelligence“, derartige Kanäle werten frei verfügbares Bildmaterial und Daten aus, um so Erkenntnisse über die Geschehnisse im Krieg zu erlangen.