Ein Schiedsgericht der AfD hat den von der Parteispitze beantragten Ausschluss des Berliner Europaabgeordneten Nicolaus Fest aus der Partei gebilligt. Die Entscheidung des Berliner Landesschiedsgerichts sei bereits am vergangenen Freitag gefallen, teilte ein Parteisprecher am Mittwoch auf Anfrage mit. Der Beschluss sei mit der Nichtzahlung von Mandatsträgerabgaben begründet worden. (…) Fest hatte die Einstellung seiner Zahlungen in einer E-Mail an die AfD-Bundesgeschäftsstelle mit einer möglichen “Intrige” gegen ihn begründet. In diesem Zusammenhang erhob er auch Vorwürfe gegen die beiden Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie den AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl im Juni, Maximilian Krah.

via rbb: Europaabgeordneter Berliner AfD-Schiedsgericht billigt Parteiausschluss von Nicolaus Fest

siehe auch: NICOLAS FEST Beiträge nicht gezahlt: AfD-Schiedsgericht schließt EU-Abgeordneten aus. Der Screenshot eines internen, obszönen Kommentars gelangte an die Öffentlichkeit, der mutmaßliche Verfasser Nicolaus Fest fühlte sich bloßgestellt und zahlte kein Geld mehr an seine AfD. Die wirft den EU-Abgeordneten nun raus.   Die AfD hat den Europaabgeordneten Nicolaus Fest einem Medienbericht zufolge wegen nicht bezahlter Beiträge aus der Partei ausgeschlossen. Das habe das Berliner Landesschiedsgericht der Partei mit Urteil vom 1. März entschieden, berichtet die Zeitung “Welt”. Der Bundesvorstand um die Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla hatte das Schiedsverfahren gegen Fest demnach im vergangenen Jahr angestrengt.