Dem Gründer und Organisator der Querdenken-Bewegung werden Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Michael Ballweg soll eine halbe Million für sich selbst verwendet haben. Gegen Querdenken-Initiator Michael Ballweg hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft Anklage wegen versuchten Betrugs und Geldwäsche erhoben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Seit neun Monaten sitzt Ballweg wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. In der Vergangenheit hatten seine Anwälte die Vorwürfe zurückgewiesen. Dem früheren Unternehmer wird vorgeworfen, spätestens seit Mai 2020 durch öffentliche Aufrufe von Tausenden Menschen Geldzahlungen und Spenden eingeworben zu haben. Über die beabsichtigte Verwendung der mehr als eine Million Euro habe er die Geldgeber getäuscht: Laut Staatsanwaltschaft gab er an, dass das Geld ausschließlich zweckgebunden für die Stuttgarter Gruppierung Querdenken 711 verwendet werde. Außerdem behauptete er, seine Bewegung in Form einer Stiftung oder eines Vereins als gemeinnützig anerkennen zu lassen. 500.000 Euro für eigene Zwecke Stattdessen soll er nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 500.000 Euro für eigene Zwecke genutzt haben.
via zeit: Querdenken-Gründer : Michael Ballweg wegen versuchten Betrugs und Geldwäsche angeklagt

Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Smokeonthewater” title=”User:Smokeonthewater”>Smokeonthewater</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link