Im Schkeuditzer Stadtteil Dölzig wurde am Sonntagabend ein Kampfsport-Event veranstaltet, bei dem auch rechtsextreme Gewalttäter antraten. Der Polizei zufolge kamen etwa 800 Personen. Im Schkeuditzer Stadtteil Dölzig (Kreis Nordsachsen) haben am Sonntagabend rund 800 Menschen die Kampfsportveranstaltung „Ostdeutschland kämpft“ in der Großraumdiskothek Sax besucht. Das sagte ein Sprecherin der Leipziger Polizei der LVZ. Bei „Ostdeutschland kämpft“ sollten wie von der LVZ berichtet rund ein Dutzend Kämpfer gegeneinander antreten, darunter auch rechtsextreme Gewalttäter. (…) Die Polizei Leipzig war am Sonntagabend vor der Diskothek Sax im Einsatz – zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und zur Absicherung der Veranstaltung, wie die Beamten selbst sagten. Demnach gab es bis zum Beginn des Events vor dem Gebäude keine polizeilich relevanten Vorfälle.
via lvz: 800 Zuschauer bei Kampfsport-Event mit Rechtsextremen
siehe dazu auch: Rechte #Kampfsportevents im Osten – “Für Jugendliche sind das Helden” Im Osten der Republik häufen sich rechte Kampfsportevents. Die Szene ist professionell organisiert und will mit ihrem martialischen Angebot in die Mitte der Gesellschaft. “Ostdeutschland kämpft” ist der Name einer Kampfsportveranstaltung, die am Sonntag in der Diskothek “Sax” bei Leipzig beginnt. Solche Veranstaltungen, “Fight-Nights” genannt, sind schon lange keine Seltenheit mehr im Osten. Hier treten neben anderen auch Kampfsportler an, die in der Neonaziszene aktiv sind und ihre Gesinnung offen zur Schau tragen.