In Schöneberg und Hellersdorf wurden Männer von Unbekannten schwulenfeindlich beschimpft und geschlagen. In Prenzlauer Berg wurde ein 50-Jähriger wegen einer homophoben Beleidigung festgenommen. Gleich drei queerfeindliche Vorfälle zum Jahreswechsel meldete die Berliner Polizei am Sonntag. Im ersten Fall nahmen Polizeieinsatzkräfte am Samstagnachmittag in Prenzlauer Berg einen Mann nach einer homofeindlichen Beleidigung fest. Gegen 16 Uhr nahmen Zivilfahnder in einem Imbiss in der Landsberger Allee wahr, wie der später Festgenommene einen 35 Jahre alten Gast während eines Streitgesprächs homophob beleidigte. (…) Beim zweiten Vorfall beleidigten Unbekannte im Regenbogenkiez einen Mann und schlugen seinen Begleiter. Gegen 1.40 Uhr sollen der 35-Jährige und sein 30 Jahre alter Begleiter am Nollendorfplatz aus einer fünfköpfigen Personengruppe heraus angesprochen und homophob beleidigt worden sein. Als der Jüngere der beiden die Gruppenmitglieder nach dem Grund der Äußerung fragte, sollen zwei Personen der Gruppe ihn getreten und mit den Fäusten in sein Gesicht geschlagen haben, so dass er zu Boden ging. (…) Beim dritten Vorfall wurde ein Mann am Sonntagmorgen in Hellerdorf von einem bislang Unbekannten beleidigt und geschlagen. Der 48-Jährige hielt sich gemeinsam mit zwei Bekannten gegen 7 Uhr in einer Bar in der Stendaler Straße auf, als der Tatverdächtige ihn zunächst homofeindlich beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen haben soll. Der 48-Jährige wurde bei dem Angriff leicht im Gesicht verletzt
via queer: Drei queerfeindliche Übergriffe zum Jahreswechsel in Berlin