Eine junge Rettungssanitäterin aus der Region Dresden kritisiert die Behinderung von Rettungswagen im Straßenverkehr. Vor allem eine Querdenker-Demo machte ihr kürzlich zu schaffen. Sie wünscht sich unbhängig vom politischen Meinungsstreit mehr gegenseitige Rücksichtnahme. Seit Monaten halten die Querdenker-Demonstrationen Sachsen auf Trab. In vielen Städten zeigen sie auf den Straßen deutlich Präsenz. Dass dabei fernab des politischen Konflikts auch Unschuldige unter den Protesten leiden können, beweist jetzt die Kritik einer jungen Rettungssanitäterin. Sie machte ihrem Unmut kürzlich auf Instagram Luft. Wir waren vor kurzem* mit einem Patienten auf dem Weg in die Klinik und wurden leider von einer Querdenker-Demonstration beziehungsweise einem Konvoi aufgehalten. (Sarah Coun Rettungssanitäterin) Der Rettungswagen habe keine Möglichkeit gehabt weiterzufahren, da es wegen der Straßensperrung auf der eigenen Spur keinen Spielraum gab und auf der Gegenfahrbahn die Fahrzeuge des Konvois keinen Platz gemacht hätten, berichtet die 23 Jahre alte Sarah Coun. (…) Die Verzögerung hat uns wertvolle Zeit gekostet, um den Patienten in die Klinik zu bringen. Nur dort kann er optimal versorgt werden, weil wir auf dem Rettungswagen leider nur begrenzte Mittel haben”, sagt Coun
“Ich werde euch säubern!” Mord aus Schwulenhass: Mehr als zwölf Jahre Haft für Täter
Das Landgericht Osnabrück verurteilte einen 35-Jährigen wegen Mordes zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren und zwei Monaten. In einer Gemeinschaftsunterkunft hatte er einen schwulen Mitbewohner mit einem Messerstich ins Herz getötet. Wegen Mordes aus Hass Read more