Beatrix von Storch soll bei der Wahl von Berliner Landesdelegierten für den Bundesparteitag Kandidaten auf die Liste gehievt haben, die sich gar nicht beworben hatten. Die AfD-Politikerin bestreitet die Vorwürfe. Bei der Auswahl der Berliner Delegierten für den AfD-Bundesparteitag im Dezember soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Das berichtet der »Tagesspiegel«. Im Mittelpunkt des Falles steht dabei die prominente Politikerin Beatrix von Storch. Sie brachte nach Ansicht des Landesschiedsgerichts der Partei im Juni drei Kandidaten für Delegiertenposten auf die Wahlliste, obwohl diese sich weder bewerben wollten noch dies getan hatten. Deshalb, so der Bericht, habe das Gericht eine einstweilige Anordnung erlassen. Diese verbiete es dem Berliner Landesverband, auch nur einen der 25 gewählten Delegierten im Dezember zum Parteitag nach Wiesbaden zu entsenden. Dies gilt demnach, bis entweder das Bundesschiedsgericht der Partei anders entscheidet oder das Landesschiedsgericht im ausstehenden Hauptsacheverfahren zu einem anderen Urteil kommt. Grundlage für die Entscheidung des Parteigerichts sei eine eidesstattliche Versicherung eines AfD-Mitglieds, das zur Versammlungsleitung gehörte, berichtet die Zeitung weiter. Von Storch sei persönlich im »Backoffice« vorstellig geworden und habe den Zeugen A. angewiesen, die Parteimitglieder F. und G. als weitere Bewerber in die Wahlliste aufzunehmen, heiße es in der Urteilsbegründung des Gerichts.

via spiegel: Beatrix von Storch soll AfD-Delegiertenwahl manipuliert haben

Oups. Erwischt…
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