In Dresden haben am Sonntag Tausende Menschen gegen den siebten Jahrestag der ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung protestiert. Laut Polizei ist die Situation weitgehend entspannt geblieben. Zwei Reden der Pegida-Veranstaltung werden von der Staatsanwaltschaft auf straftrechtliche Relevanz geprüft. In Dresden hat die rechtsextremistische Bewegung Pegida am Sonntag ihren siebten Jahrestag gefeiert. Zahlreiche Bündnisse hatten zu Gegenprotesten aufgerufen. Nach Ende der Demonstrationen kam es am Rande zu Rangeleien zwischen Pegida und Gegendemonstranten. Nach MDR-Reporterangaben wurde eine Frau von der Polizei abgeführt. Aus der Gegendemonstration wurde eine Rauchbombe geworfen. Ein Verdächtiger wurde von der Polizei festgesetzt und seine Personalien aufgenommen. Die Kommunikationsteams der Polizei versuchten die Situation zwischen den Lagern zu deeskalieren. Laut Polizei werden zwei Reden, die auf der Pegida-Kundgebung gehalten wurden, von der Staatsanwaltschaft Dresden auf eine strafrechtliche Relevanz geprüft. Während sich laut Reporterangaben bei Pegida in der Spitze rund 900 Personen versammelten, kam der Gegenprotest auf insgesamt knapp 3.000 Menschen

via mdr: Tausende Menschen bei Gegenprotest zu Pegida-Geburtstag – Kleinere Zusammenstöße am Rande