Erstmals macht ein prominenter Insider aus der “Querdenker”-Bewegung knallharte Kritik öffentlich. Die Führung habe die Querdenker verraten und wolle keine Lösung, sagt Martin Lejeune. Wenn mal wieder “Querdenker” demonstrierten und Martin Lejeune berichtete, warteten Zuschauer auf zwei Momente. Ruft er: “Es eskaliert!”? Streichelt er Polizeihunde? Der 41-jährige Lejeune, früher als Journalist für renommierte Medien tätig, war einer der Verstärker der Bewegung. Doch jetzt wird er selbst bissig und eskaliert. Insider Lejeune attackiert die “Querdenken”-Führung scharf, weil sie in der Corona-Pandemie gar keine Lösung wolle: “Dann würde ja ihr Geschäftsmodell enden, zu dem dieser Maßnahmenprotest geworden ist”, sagt er im Gespräch. Ausschnitte des Exklusivinterviews mit t-online sehen Sie im Video oben. Erstmals bricht damit ein prominenter Vertreter öffentlich mit der Führung. Die Köpfe hätten nichts gegen die Radikalisierung der Bewegung unternommen und zielten skrupellos aufs Geldverdienen. Letzter Impuls sei für ihn der Mord von Idar-Oberstein gewesen – dort hatte ein Maskengegner aus nichtigem Anlass einen Tankwart erschossen.
via t-online: Vorwürfe und Impf-Geständnis – Insider rechnet mit “Querdenken”-Führung ab