Im Fall des Tötungsdelikts von Idar-Oberstein gibt es Hinweise, wonach der mutmaßliche Täter Mario N. die Tatwaffe bereits vor einigen Jahren von seinem Vater erhalten haben könnte. Das haben SWR-Recherchen ergeben. Der Vater von Mario N. soll in der Vergangenheit mehrere Waffen besessen haben – darunter offenbar auch illegale. Mit einer dieser Waffen hatte der Vater, der in der Nähe von Idar-Oberstein wohnte, im März 2020 Suizid begangen. Zuvor hatte er versucht, seine Ehefrau zu töten. Der Vater des 49-Jährigen soll dem Bericht zufolge in der Vergangenheit zahlreiche Waffen besessen haben – auch illegalerweise. Wann exakt und unter welchen Umständen die Tatwaffe in die Hände des Täters gelangte, ist unklar. Die zuständige Staatsanwaltschaft äußerte sich dazu noch nicht. Update von Donnerstag, 23.09.2021, 8.30 Uhr: Nach dem Mord an dem Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein werden immer mehr Details zum Täter bekannt (s. Update v. 13.20 Uhr). Hinzu kommt, dass sich weitere Politikerinnen und Politiker zur Tat äußern. Mehrere Innenpolitikerinnen und Innenpolitiker haben nun der AfD gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland eine Mitschuld an der Radikalisierung der sogenannten Querdenken-Szene gegeben. „Die AfD ist der oberste Agent der politischen Radikalisierung in Deutschland“, sagte beispielsweise Konstantin Kuhle, innenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

via fr: 20-JÄHRIGER IN #IDAROBERSTEIN ERSCHOSSEN – Mutmaßlicher Täter soll Waffe von seinem Vater erhalten haben