Nach dem tödlichen Schuss auf einen Kassierer in einer Tankstelle in Idar-Oberstein hat die Polizei in Rheinland-Pfalz betont, “keine Toleranz bei Nachahmungstaten” walten zu lassen. Wie die Polizei in Trier am Donnerstag mitteilte, hatte ein Mann in Schweich – rund 50 Kilometer westlich von Idar-Oberstein – am Mittwoch eine Angestellte eines Supermarktes bedroht. Nachdem die Kassiererin den Mann auf das korrekte Tragen der Mund-Nasen-Maske hingewiesen habe, habe dieser gesagt, er könne sie auch erschießen und habe den Markt verlassen. Die Polizei ermittelte als Verdächtigen einen 56-Jährigen aus Trier. Das Amtsgericht der Stadt erließ einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Beschuldigten. “Zum einen wird wegen Bedrohung ermittelt, und auch Ankündigung von Straftaten steht im Raum”, sagte ein Polizeisprecher.
via focus: Polizei nach Tat von Idar-Oberstein: “Keine Toleranz bei Nachahmungstaten”
siehe auch: ++ Wegen Corona-Maske: Mann droht in Schweicher Supermarkt Verkäuferin zu erschießen – Hausdurchsuchung ++. Am gestrigen Mittwoch, dem 22. September, gegen 11 Uhr bedrohte ein Mann eine Angestellte eines Supermarktes in Schweich. Nachdem die Kassiererin den Mann auf das korrekte Tragen der Mund-Nasen-Maske hingewiesen und den Kassiervorgang abgeschlossen hatte, äußerte dieser, er könne sie auch erschießen und verließ anschließend den Markt. Die Polizei fahndete und ermittelte im Anschluss mit Hochdruck nach dem bis dato Unbekannten und konnte als Tatverdächtigen einen 56-Jährigen aus einem Trierer Stadtteil identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier erließ das Amtsgericht Trier einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Beschuldigten. Diese wurden heute durchsucht. Die Ermittlungen dauern an. „Wir gehen mit aller Entschiedenheit gegen solche Bedrohungen und Ankündigungen von Nachahmungstaten des schrecklichen Tötungsdeliktes in Idar-Oberstein vor.