Lawyers in Germany are wrangling over how to deal with a pensioner who stored a World War Two tank, anti-aircraft gun and torpedo in his basement. The items were removed from a house in the northern town of Heikendorf in 2015 with the help of the army. Prosecutors and defence lawyers are now negotiating possible penalties, including a suspended sentence and a fine of up to €500,000 (£427,000). The defendant, aged 84, must also find new homes for the monumental items. (…) At a court hearing on Monday in the city of Kiel, about 100km (60 miles) north of Hamburg, lawyers were trying to determine whether the man’s military collection had violated Germany’s War Weapons Control Act. The act regulates the manufacture, sale, and transport of weapons of war. The defence argues that many of the weapons are no longer functional and that the tank was bought as scrap. They are considering accepting a lower fine of €50,000, Die Welt newspaper reported. Meanwhile, prosecutors have suggested that some of the weapons and ammunition could still be used. In July 2015, it took about 20 soldiers almost nine hours to extract the Panther tank – which was without its tracks – from the residential property and push it onto a low-loader for transportation.
via bbc: German lawyers wrangle over pensioner’s WW2 tank in basement
siehe auch: Verhandlungen über Bewährungsstrafe für Panzer-Eigentümer. Landet der Weltkriegspanzer aus der Förde-Villa in einem Museum in den USA? Ein Verkauf des „Panther“ und einer Flugabwehrkanone sind Teil von Verständigungsgesprächen. Am Ende könnte eine Bewährungsstrafe stehen. Im Fall des Panzer-Eigentümers von der Kieler Förde verhandeln Kieler Landgericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung über eine Bewährungsstrafe. Die Staatsanwaltschaft habe in einem Verständigungsgespräch eine Zahlungsauflage von 500.000 Euro vorgeschlagen, die Verteidigung einen Betrag von 50.000 Euro genannt, wie der Vorsitzende Richter Stephan Worpenberg am Montag in der Verhandlung berichtete. Die Kammer selbst hält 50.000 Euro für angemessen. Zudem steht eine Weisung an den 84 Jahre alten Angeklagten im Raum, den Panzer vom Typ „Panther“ und eine Flak verbindlich abzugeben. (…) Der Waffensammler muss sich wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und waffenrechtlicher Verstöße vor dem Landgericht verantworten. Bei einer Durchsuchung seines Anwesens im Sommer 2015 wurden neben dem Panzer und der Flak ein Torpedo, ein Mörser sowie Maschinen- und Sturmgewehre, halb- und vollautomatische Pistolen und mehr als 1000 Schuss Munition sichergestellt. (…) Im Kern geht es in dem Prozess um die Frage, ob der Panzer und anderes Kriegsgerät unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen und somit nicht in Privatbesitz sein dürfen. Anders als die Staatsanwaltschaft geht die 7. große Strafkammer auf Basis mehrerer Gutachten davon aus, dass es sich nur bei der Flugabwehrkanone nach wie vor um eine Kriegswaffe handeln dürfte. (…) Im Saal 235 des Landgerichts ging es am Montag auch um den Zustand der sichergestellten Munition. Laut einem Gutachten des Landeskriminalamts (LKA) ist die teils aus Kriegszeiten stammende Munition noch schießfähig. Ein Waffenexperte des LKA wurde zudem zu der Erkennbarkeit von vollautomatischen Waffen befragt. Der Polizeibeamte führte aus, dass die beiden sichergestellten Waffen vom Typ Mauser C96 über einen Schalter verfügen, der auf R für Reihenfeuer gestellt wird. Bei vollautomatischen Waffen handelt es sich um Kriegswaffen, die nicht im Privatbesitz sein dürfen.
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