‘Lights Out’: Neo-Nazi plot to disable power grid allegedly included attacking sub-station in #Colorado – #terror #atomwaffendivision #awd

Xcel Energy has acknowledged to 11 News sister station CBS4 that it is aware of an alleged plot to disable the nation’s power grid, which included a possible attack on an El Paso County substation. The FBI is investigating a neo-Nazi group that is believed to have been planning an attack on the United States power grid. The plot was being called “Lights Out.” One of the structures targeted that is mentioned in the details of the investigation is outside of Colorado Springs. It’s called “Midway” and it is operated by Xcel. The information is contained in a search warrant affidavit that was accidentally unsealed in federal court in Wisconsin. The warrant is to seek information on a cell phone number from the telephone company service provider. The affidavit details an alleged plot naming three people who have not been charged so far in this case. It was reviewed by CBS4 investigator Rick Sallinger on Sunday, Dec. 13. The next day, the warrant was resealed and no longer open to public viewing. It says the plot is to disable power substations in the southeastern United States and in El Paso County Colorado.
The affidavit cites an informant as claiming the target date to carry out the attack was to be for 2024, but sooner if Donald Trump was to lose the 2020 election.The federal court document describes one of the alleged plotters planning to travel to Denver. There he hoped to meet up with an author popular in neo-Nazi circles.The request for a search warrant says the plotters consulted an online U.S. Department of Energy web site that detailed the power grid and power stations critical to it.The informant told law enforcement that the group planned to fire rifles into the power facilities. The court document states those under investigation referenced the white supremacist group “Atomwaffen.” The Southern Poverty Law Center describes the Atomwaffen Division as “organized as a series of terror cells that work toward civilizational collapse.” It adds that their strategy can be traced back to “The Order” in the 1980s.

via kktv: ‘Lights Out’: Neo-Nazi plot to disable power grid allegedly included attacking sub-station in Colorado

siehe auch: Alleged white supremacist plot to attack US power stations revealed. An alleged plot by white supremacists to attack power stations in the southeastern US next summer was brought to light on Tuesday. The scheme was detailed in an FBI affidavit mistakenly unsealed last week, The Associated Press reported. The documents were originally filed under seal, along with a search warrant, in Wisconsin federal court in March, according to the AP. They alleged that an Ohio teenager with a fondness for Nazi flags discussed the plan — which he dubbed “Light’s Out” — with a small group of people over text in the fall of 2019. The then-17-year-old said he wanted to create a power outage by shooting rifle rounds into power stations, and there were plans to carry it out next summer, the affidavit states. In a text to an FBI informant, another group member allegedly wrote that “leaving the power off would wake people up to the harsh reality of life by wreaking havoc across the nation.”

„FALSCHE INFORMATIONEN” – Bodo #Schiffmann droht Verlust der ärztlichen #Zulassung – #schauhin #covidioten #kuendigung #gefaelligkeitsattest

Konto weg, Praxis gekündigt und bald verliert er womöglich auch die Approbation: Dr. Bodo Schiffmann, einer der prominentesten Köpfe aus dem Lager der Corona-Maßnahmen-Kritiker, steht schwer unter Beschuss. In einem aktuellen Video eröffnet HNO-Arzt Schiffmann seinen Anhängern, dass er vermutlich bald nicht mehr als Arzt praktizieren darf. In einem Schreiben der Approbationsbehörde werde ihm nahegelegt, auf seine Zulassung zu verzichten. Außerdem habe man ihm die Praxisräume im Krankenhaus Sinsheim und sein Konto bei der Deutschen Bank gekündigt. Schiffmann gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Corona-Maßnahmen-Opposition und war einer der ersten Mediziner, die öffentlich Kritik am Umgang mit dem Virus äußerten. In einem amtlichen Schreiben wird Schiffmann vorgeworfen, gefälschte Atteste ausgestellt zu haben. Außerdem soll er seine Anhänger dazu aufgerufen zu haben, „falsche Informationen” zur Corona-Impfung zu verbreiten. Dieses Verhalten stehe „nicht im Einklang mit der ordnungsgemäßen Ausübung des Arztberufes.” Schiffmann zitiert: „Wie Ihnen sicher bekannt ist, setzt die Erteilung der Approbation als Arzt voraus, dass sich der Antragsteller nicht eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich seine Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit ergibt.” Um ein Widerrufsverfahren zu vermeiden, könne Schiffmann gleich die beigefügte Verzichtserklärung ausfüllen und unterschreiben. Das wird er wohl nicht tun. Aber: „Der nächste Schritt wird sein, dass die Approbation ruht”, so Schiffmann. Das könne sich über Jahre hinziehen. „In der Zeit kann man dann natürlich auch nichts in der Praxis machen.” Die Approbationsbehörde beruft sich unter anderem auf ein Ermittlungsverfahren, das bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen des Verdachts der Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse gegen Schiffmann läuft. Der HNO-Arzt hatte Patienten Maskenbefreiungen aus gesundheitlichen Gründen ausgestellt. (…) In einem zweiten Schreiben, aus dem Schiffmann zitiert, werden ihm die gemieteten Praxisräume im Krankenhaus Sinsheim gekündigt. In dem Anwaltsschreiben hieße es unter anderem: „Ihre Stellung als einer der Vorreiter der Querdenken-Bewegung und deren enge Verbindung mit der politisch rechten Szene in der öffentlichen Wahrnehmung ist geeignet, auch den Ruf des Krankenhaus Sinsheim zu schädigen. Wird unsere Mandantin mit Ihnen in Verbindung gebracht, besteht die Verbindung auch darüber hinaus zu diesem politischen Spektrum.” Dies könne dem Ansehen der Klinik schaden. Zudem würde Schiffmann wie die Querdenker die Gefährlichkeit oder wahlweise Existenz der Pandemie infrage stellen. Schiffmann dazu: „Ja, tu ich.” Er zitiert weiter: „Es ist für unsere Mandantin inakzeptabel, mit Ihnen als eine Person in Verbindung gebracht zu werden, die Demonstrationen veranstaltet und zur Teilnahme an Demonstrationen aufruft, die auch von Vertretern des politischen rechten Gedankenguts für ihre Zwecke genutzt werden.”

via nordkurier: „FALSCHE INFORMATIONEN” – Bodo Schiffmann droht Verlust der ärztlichen Zulassung

siehe auch: GRN-Klinik kündigt Mietvertrag mit “Querdenker” Schiffmann. Die GRN-Kliniken haben den Mietvertrag mit dem Sinsheimer HNO-Arzt Bodo Schiffmann gekündigt. Der umstrittene Mediziner gehört zu den bekanntesten Gegnern der staatlichen Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie. Die Kündigung erfolgte bereits Mitte November. Schiffmann habe die von ihm gemieteten Räume als Parteizentrale für seine Bewegung genutzt, sagte Rüdiger Burger, der Geschäftsführer aller vier GRN-Kliniken des Rhein-Neckar-Kreises. Der Mediziner war auf zahlreichen Kundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen aufgetreten, unter anderen auf den Demos der sogenannten Querdenken-Bewegung; Wegen falschen Attesten & Impf-Lügen: Schwindel-Arzt Schiffmann soll Zulassung verlieren. Schiffmann kurz vor dem Aus? In den letzten Monaten fragten sich viele aufmerksame Beobachter:innen, was wohl mit der Meute der Verschwörungsideolog:innen passieren wird, wenn ihr Hauptthema, die Pandemie, vorbei sein wird. Am Beispiel Attila Hildmann machte ich mir des Öfteren Gedanken, wie es um seine weitere Karriere besteht sein wird, wenn der größte Spuk vorbei ist. Wenn die Pandemie nicht mehr unser Leben bestimmt. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Aber was kommt dann? In den letzten Tagen dieses Jahres, geprägt von vielen unschöne Nachrichten, geprägt vom „harten Lockdown“ und hohen Infektions- und Todeszahlen, erleben wir viele krude Dinge. Ein Michael Ballweg um Querdenken dürfte täglich weniger Spaß am Desinformationen verbreiten haben und hat es eventuell einfach zu sehr ausgereizt. Ab jetzt dürfte es nicht einfacher werden für ihn. Die blinde Jagd nach PR-Stunts hat ihn jetzt in eine Zwickmühle manövriert: Verliert er mit Ansage eine Klage oder gibt er zu, was die Fahndung des Finanzamtes bereits vermutet: Dass hinter “Querdenken” nichts als ein profitorientiertes Gewerbe steckt?

Bodo Schiffmann bei Querdenken 731 (Ulm) 4. Juli 2020 (18).JPG
By <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Wald-Burger8″ title=”User:Wald-Burger8″>Wald-Burger8</a> – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Berlin: Polizei verbietet “Querdenken”-Demo auch am 30. Dezember

Wegen des Versammlungsverbots an Silvester hatte die “Querdenken”-Bewegung eine Demonstration in Berlin auf den 30. Dezember verlegt. Auch für dieses Datum wurde die geplante Demo nun verboten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in der Pandemie würde sie eine Gefährdung darstellen, so die Begründung. Die für den 30. Dezember in Berlin geplante „Querdenken“-Demonstration gegen staatliche Beschränkungen in der Corona-Krise wird verboten. Angesichts der Pandemiesituation würde eine Versammlung zur unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung führen, teilte die Berliner Polizei am Mittwochabend mit. Für die Kundgebung hatten die Kritiker der Corona-Politik 22 500 Teilnehmer auf der Straße des 17. Juni angemeldet.

via rnd: Berlin: Polizei verbietet “Querdenken”-Demo auch am 30. Dezember

Protokoll belegt: AfD stimmt für Flüchtlinge in Gevelsberg

Gevelsberg erklärt sich bereit, bei Bedarf mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Ein Sitzungsprotokoll zeigt: Auch die AfD stimmte dafür. Diese Abstimmung im Gevelsberger Stadtrat ist im AfD-Kreisverband heftig eingeschlagen. Die beiden AfD-Ratsherren Falk Arndt und Andreas Vollmer-Weiß hatten die Hände für einen Antrag der Grünen gehoben. Sind diese schon nicht der natürliche Tanzpartner auf dem politischen Parkett, sorgte der Inhalt des Antrags für noch viel größeren Ärger: Mit den Stimmen der AfD-Fraktion votierte der Rat der Stadt Gevelsberg einstimmig dafür, dass die Stadt sich dazu bereit erklärt, im Bedarfsfall sogar noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen, als ihr eigentlich zugewiesen werden.

via wp: Protokoll belegt: AfD stimmt für Flüchtlinge in Gevelsberg

LUKE HUNTER: profile of a Nazi #terror propagandist – #atomwaffendivision #awd #feuerkriegdivision #fkd #ironmarch

A young Nazi closely monitored by HOPE not hate is behind bars for terror-related offences. Today Luke Hunter, 23, of High Callerton, Newcastle, was sentenced today to four years and two months for seven terror-related offences, including encouragement of terrorism HOPE not hate identified the extremist, who went by various pseudonyms online, during a yearlong investigation. In October 2019, days before his arrest, we informed authorities of his identity and activities after noticing worrying changes in his behaviour, including an uncharacteristic period of silence. It has since emerged that his father, who lives separately from his son, is a retired officer with the Met’s Counter Terror Command, and was still working there as a civilian at the time of his son’s arrest. From his countryside home, the prolific young extremist encouraged terrorism, venerated mass murderers, advocated for the formation of “insurgent decentralised cells” and formed links to an international, terroristic Nazi organisation, the Feuerkrieg Division (FKD), which has since been banned in the UK under anti-terror laws. He also encouraged violence against police officers. He did so through his own websites, numerous Twitter accounts, YouTube, Instagram, and the messaging apps Telegram and Discord; he also produced hundreds of hours of podcasts, multitudes of graphic designs, and dozens of stylised fascist videos. He was also active offline, networking, attending fascist meetups and events, and addressing a far-right conference in Glasgow in 2019. By the time of his arrest, he had become a recognised voice in the international extreme right.
Hunter is, in some ways, representative of a new generation of far-right extremists. Across the far right a post-organisational threat has emerged, a decentralised collective of anonymous activists working towards similar goals, often in informal interaction with one another. Organisations still play an important role, but membership of such a group is not required to wield influence in this collective form of politics. Hunter himself is not known to have been a member of an organisation in any traditional sense; rather he is a talented but deeply disturbed propagandist operating on poorly-moderated messaging apps and livestreamed videos. (…) However, the earliest political involvement we have definitively traced dates to April 2017, with his posts on the influential, now-defunct Nazi forum Iron March (IM). Despite its small size, IM was key in fostering the modern Nazi underground, partly by introducing a new generation to James Mason’s SIEGE, an accelerationist collection of texts that promotes the establishment of leaderless terrorist cells. British Nazis, including leading members of the now-banned National Action (NA), were influential on the forum; IM was also central in the emergence of the AtomWaffen Division (AWD), an American Nazi terror group linked to several murders. AWD would inspire future groups, such as the FKD. (…) Launched in Octber 2018 and formally disbanded in February 2020, FKD built on the legacy of AtomWaffen Division, establishing an estimated membership of 50 across Europe and North America, including a handful in the UK. Members in various countries have received charges and convictions for terror-related offences. In the UK, after the September 2019 arrest of a teenage member, FKD posted a picture of the Chief Constable of the West Midlands Police, Dave Thompson, with a gun to his head. “Release our member or your heads will be our agenda”, the group wrote on Telegram, and posted the addresses of police stations and offices. Hunter regularly pushed FKD material on his Telegram channel, with FKD returning the favour, and in September, he wrote “Hail the Feuerkrieg Division!” followed by “Death to ZOG. Death to PC Thompson!” alongside a news report of the FKD’s campaign against the West Midlands police (ZOG is short for “Zionist Occupied Government”, antisemitic slang for alleged Jewish control).

via hopenothate: LUKE HUNTER: profile of a Nazi terror propagandist

siehe auch: Neo-Nazi influencer, 23, caught with swastika-festooned memorabilia and machete in bedroom where he spread extremist hate online is jailed for four years. Luke Hunter, 23, from Newcastle, instrumental online presence of violent group. During police raid swastika memorabilia and a machete found in his bedroom. Produced content encouraging killing of Jews, homosexuals and non-whites. A 23-year-old neo-Nazi ‘influencer’ caught with swastika-festooned memorabilia and a machete in his bedroom where he spread extremist hate online has been jailed for four years. Luke Hunter, from Newcastle, used the name Death Cult Posting on an encrypted messaging app and was said to have a ‘significant online reach’, particularly among young people. He used his popularity online to support a violent group called Feuerkrieg Division (FKD), of which membership is banned in the UK; Neo-Nazi propagandist jailed for encouraging terror attacks. Luke Hunter’s prolific online presence made him an ‘internationally recognised voice in the international extreme right’. A neo-Nazi propagandist has been jailed for encouraging terror attacks and broadcasting violent material around the world. Luke Hunter used websites, podcasts, posters, videos and accounts on Twitter, YouTube, Instagram, Telegram and Discord to spread his hate. The 23-year-old, from Newcastle, celebrated far-right terrorists including the Christchurch shooter Brenton Tarrant, Jo Cox’s killer Thomas Mair and bomber David Copeland. Hunter, whose father is a former Metropolitan Police counter-terrorism officer, used his channels to support terrorist groups such as National Action, Feuerkrieg Division (FKD) and Atomwaffen Division, and hosted discussions on how best to carry out attacks. The defendant, who was diagnosed with autism as a teenager, was jailed for four years and two months at Leeds Crown Court on Wednesday.

symbolbild – FKD UK

Die Flyer-Maschinerie der Corona-Gegner

Seit Monaten läuft eine bundesweite Desinformationskampagne – offline. Gegner der Corona-Maßnahmen füllen deutsche Briefkästen mit irreführenden Flyern. Diese Recherche von CORRECTIV.Faktencheck zeigt, mit welchem massiven organisatorischen und finanziellen Aufwand sie die Menschen beeinflussen wollen. Ende Oktober erhalten wir die Nachricht eines Lesers aus Bielefeld: „Schon vor circa drei Wochen hatten wir ein Flugblatt in den Briefkästen, in dem Corona geleugnet wurde – ohne eine Angabe von Verantwortlichen“, schreibt er. „Heute war wieder so ein Pamphlet in den Briefkästen, worin eine Pandemie abgestritten wird und vor einer Zwangsimpfung gewarnt wird.“ Seitdem erreichten uns etliche Zuschriften über unerwünschte Flyer-Post im Briefkasten. Die Flugblätter sind Teil einer großangelegten Desinformationskampagne, an der sich zehntausende Gegner der Corona-Maßnahmen beteiligen. Eine Recherche von CORRECTIV.Faktencheck zeigt, dass zwei Vereine eine zentrale Rolle bei der Verteilung spielen: Die „Freiheitsboten“, ursprünglich von dem Arzt Bodo Schiffmann ins Leben gerufen, und „Eltern stehen auf“. Sie organisieren sich über den Messengerdienst Telegram. Dort kann man sich nicht nur wie bei Whatsapp Nachrichten senden, sondern auch öffentliche Kanäle einrichten, die jeder wie einen Newsletter abonnieren kann. Telegram ist ein Soziales Netzwerk, das jedoch anders als Facebook, Whatsapp oder Twitter bislang nichts gegen Desinformation unternimmt. Die Flyer-Kampagne hat hunderte Telegram-Gruppen über ganz Deutschland verteilt hervorgebracht. Für die Druckkosten fließen offenbar hohe Geldbeträge. Mutmaßlich stammt das Geld dafür aus Spenden, aber wie sich die Initiativen genau finanzieren, ist unklar. Auf unsere Anfragen dazu bekamen wir keine klaren Antworten. Fest steht: Sie haben Verbindungen in ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlern, Meinungsmachern und Anwälten, das CORRECTIV.Faktencheck im August offen legte. Mit unseriösen Maskenattesten, Youtube-Videos und Beiträgen in Sozialen Netzwerken sollen die Corona-Maßnahmen der Regierung untergraben werden.
Die „Freiheitsboten“ verteilen auch massenhaft Flyer in Kooperation mit anderen Organisationen. Darunter ist der Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD), dessen Vorsitzender der umstrittene Wissenschaftler Sucharit Bhakdi ist. Dem Verein wurde im Oktober der Status der Gemeinnützigkeit entzogen. Allein für einen seiner Flyer mit einer angeblichen Auflage von drei Millionen würden die Druckkosten nach Recherchen von CORRECTIV.Faktencheck im fünfstelligen Bereich liegen. In einer wochenlangen Recherche haben wir analysiert, wie die Flyer-Maschinerie organisiert ist, wer die Drahtzieher sind und wie groß die Gefahr ist, die von dieser Art der Stimmungsmache ausgeht. Mitten in einer weltweiten Pandemie findet in Deutschland eine organisierte Desinformationskampagne statt – online und offline. Seit Jahren berichtet CORRECTIV.Faktencheck darüber, wie sich Desinformation vor allem im Netz rasant verbreitet. Doch dort wird sie inzwischen teils wirkungsvoll bekämpft, zum Beispiel von Faktencheck-Redaktionen wie uns. In der Corona-Pandemie suchen die Verbreiter irreführender Narrative daher neue Wege – und agieren immer stärker offline. „Da man keine Chance sieht, über die ‘Mainstream-Medien’ seine Botschaften mit einem positiven Ton zu verbreiten, liegt dieser Schritt nahe“, sagt der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Carsten Reinemann von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das diene dazu, Personen zu erreichen, die sonst nichts von den Aktivitäten der Corona-Gegner mitbekommen würden. Anders als in Sozialen Netzwerken gibt es bei Flyern keine Möglichkeit für Widerspruch. „So wie das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit geschützt ist, ist auch die Meinungsfreiheit geschützt. Per Flyer darf Unsinn verbreitet und die Regierung kritisiert werden“, schreibt uns das baden-württembergische Innenministerium in einer E-Mail. „Wenn allerdings per Flyer Straftaten begangen werden, ist das ein Fall für unsere Sicherheitsbehörden.“ Die Verbreitung von Desinformation mag keine Straftat sein. Aber sie kann Gesellschaften spalten, Angst und Hetze verbreiten und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Einem Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zufolge besteht die Gefahr, „dass durch gezielte Desinformation die Verunsicherung in der Bevölkerung durch die Corona-Pandemie geschürt wird“. Vor allem Rechtsextremisten könnten diese Verunsicherung nutzen, „um staatliche Entscheidungen in Frage zu stellen“.

via correctiv: Die Flyer-Maschinerie der Corona-Gegner

#Neonazis: Zwei Kilo #Sprengstoff und #Minen in #Guntramsdorfer Wohnung – #terror #vapo #peterbinder #gdnf

Hausdurchsuchung im Zuge der Ermittlungen gegen den einschlägig verurteilten Peter Binder. Die Ermittlungen gegen eine Neonazi-Zelle in Österreich ziehen immer weitere Kreise: Dienstagabend führte das BVT eine Hausdurchsuchung in Guntramsdorf (NÖ) durch. Es soll sich dabei um einen Wohnsitz des einschlägig vorbestraften Peter Binder handeln – er gilt als einer der bekanntesten Neonazis des Landes. Im Kellerabteil wurden unter anderem zwei Kilo TNT, vier Anti-Personen-Minen, zwei Handgranaten, Munition und mehrere vollautomatische Waffen gefunden. Wegen des brisanten Fundes musste die Hausdurchsuchung unterbrochen werden. Das Mehrparteien-Wohnhaus wurde evakuiert.

via kurier: Neonazis: Zwei Kilo Sprengstoff und Minen in Guntramsdorfer Wohnung

siehe auch: Nach #Waffenfund in #Österreich: Wer ist Peter B.? – #schauhin #terror #gdnf #vapo #peterbinder. Die österreichische Polizei beschlagnahmte vergangene Woche eine große Menge Waffen. Der Hauptverdächtige, ein bekannter Neonazi, soll sie für deutsche „Kameraden“ besorgt haben. Waffenfunde bei Rechtsextremen sind nichts Außergewöhnliches, gehört ja die Gewaltakzeptanz zu den Grundpfeilern ihrer Weltanschauung. Außerordentlich ist diesmal die Menge der beschlagnahmten Waffen, mehr als 70 voll- oder halbautomatische Gewehre, dazu Maschinenpistolen, Handgranaten, Sprengstoff, Zünder und über 100.000 Schuss Munition. Eingesammelt vergangene Woche bei Hausdurchsuchungen in Österreich. In Gewahrsam sitzen nun sieben Personen, zwei in Bayern, fünf in Österreich, darunter eine Frau; Die “höflichen” Neonazis aus der Nachbarschaft. Jeder wusste von Peter Binders Gesinnung. Doch, dass er im Keller Waffen und Sprengstoff gelagert haben soll, das ahnte keiner. Aus seiner Gesinnung hat Peter Binder nie einen Hehl gemacht. Dass er ein Neonazi war, das wussten alle in der Ozeanstraße in Guntramsdorf, NÖ. Binder ist hier aufgewachsen. Ein Jugendfreund erinnert sich an eine Hakenkreuzfahne im Jugendzimmer. Binder ist hier geblieben. Nachbarn erzählen das, was Reporter nach jedem Mord hören: Er war nett, hat immer freundlich gegrüßt, hat die Türen aufgehalten. Eigenartig fanden sie nur, dass er im Sommer des Vorjahres mit einer Harley mit deutschem Kennzeichen unterwegs war – Binder werden Verbindungen in die deutsche Rockerszene nachgesagt.Er wurde auch als Verdächtiger in der Briefbomben-Serie in den 1990er-Jahren geführt (es gab vier Tote und 15 Verletzte), doch schließlich wurde nur Franz Fuchs schuldig gesprochen. Danach wurde das Getuschel in der Nachbarschaft lauter. Jetzt ist es wieder zu hören. Doch dass Binder, ein gelernter Elektroingenieur, auch Waffen- und Sprengstoff-Arsenale in der Wohnhausanlage gehabt haben soll, das wussten die Nachbarn nicht. Binder sitzt seit 10. Dezember in Untersuchungshaft. Er ist einer von insgesamt sieben Personen, fünf davon sind Österreicher. Am Dienstag rückte der Verfassungsschutz mit der Cobra erneut an – auf Stiege drei. Dort, wo Binder zuletzt gemeldet war. Doch es dürfte ein Zufall gewesen sein, dass die Ermittler vor Ort noch einen weiteren Hinweis bekamen – auf eine Wohnung auf Stiege 1 samt Keller. Binders verstorbene Eltern hatten dort gewohnt. Die Wohnung dürfte Binder untervermietet haben. Den Keller soll er aber weiterbenutzt haben. Und genau hier fand die Polizei ein weiteres riesiges Waffen – und Sprengstofflager. Zwei Handgranaten, vier Anti-Personen-Minen, zwei Kilo TNT, Kistenweise Munition und vollautomatische Waffen. Angeblich war auch ein Scharfschützen-Gewehr darunter. “Es waren Berge von Waffen”, schildert ein Augenzeuge. Die sichergestellten Waffen in dieser Ermittlung füllen mittlerweile zwei große Stahlcontainer. Die Bewohner der Anlage mussten aus den Häusern evakuiert werden. Zu groß war die Gefahr, dass etwas explodieren könnte. Erst in der Nacht durften sie langsam wieder in ihre Wohnungen zurück. “Man darf gar nicht darüber nachdenken. Die Enkel waren oft zu Besuch bei uns. Wir sind auf Sprengstoff gesessen”, sagt eine Bewohnerin. Doch Binder ist nicht der einzige aus der Siedlung, der mit den Waffenfunden in Verbindung gebracht wird. Auch ein junger Nachbar wird als Verdächtiger geführt. “Rein äußerlich hätte man nicht erkannt, dass er ein Neonazi sein soll. Aber er hatte schon einen Aufkleber mit dem Deutschen Kreuz auf dem Auto”, erzählt man. Dennoch: “Der hat das vermutlich nur wegen dem Geld gemacht.” Auch der Nachbar von Peter Binder saß in U-Haft, wurde dann anscheinend vor wenigen Tagen entlassen – und wurde seit Dienstagabend nicht mehr gesehen. “Wahrscheinlich haben sie ihn doch wieder mitgenommen.”

https://twitter.com/Bundspecht5/status/1341713932919201793