Unmasked: the man behind one of the fastest growing far-right YouTube channels

Chris Booth’s channel – rife with neo-Nazi ideology, antisemitism and racism – garnered 2.3m views and likely thousands of dollars from YouTube in about two months. The Guardian has identified the self-described “national socialist” behind an openly extremist YouTube channel that in just over two months has accumulated 50,000 subscribers, seen more than 2.3m views, and likely made thousands of dollars from YouTube’s revenue-sharing monetization program. Johnathan Christopher “Chris” Booth, 37, lives in the unincorporated community of Coral, a part of Maple Valley Township in Michigan’s Montcalm county, and is married to a senior local Republican official. Booth has published more than 70 YouTube videos since May on his Shameless Sperg account, whose graphic design elements feature stylized SS bolts. Titles of his videos – generally a recording of him delivering his views direct to camera – include: “Why I Dislike Jews. It’s not complicated”, “Black Crimes Matter: Never Relax” and “Jews and FBI hate you and your free speech”. Typically the videos attract hundreds of comments from like-minded YouTube users. His channel has seen such remarkable success that it has drawn apparently baseless allegations from other far-right creators that he is a “fed”. On an X account that frequently advertises his videos, his posts include antisemitic comments and in one response to a post about actor Jim Carrey he writes: “All of them deserve rope. I advocate for national socialism though, under which idiots like this would not fare too well.” Despite YouTube’s stated policies against hate speech and content that promotes violence against individuals or groups based on race, religion or other protected characteristics, Booth’s channel appears to be monetized through the YouTube Partner Program. The channel displays ads and Booth has thanked subscribers for their financial support through the platform.

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‘Neo-Nazi’ agitator arrested at far-right Lake District mosque protest

A far-right agitator who was filmed by 5Pillars being arrested at an anti-mosque protest near the Lake District in July has been exposed as a “Heil Hitler” T-shirt wearing Islamophobe with a history of racist activism. Ryan Ferguson, 25, has been identified as the activist who was arrested at the protest against a new mosque being built in Dalton-In-Furness. 5Pillars witnessed Ferguson attempt to confront anti-racism demonstrators at a counter-demo across the road when police stopped him. In the footage Ferguson can be heard protesting against being called “Nazi scum” by the counter protestors prior to his arrest. However, it turns out Ferguson has a long, vile history of far-right activism including being pictured at a Britain First rally in May wearing a T-shirt with widely recognised neo-Nazi branding. Ferguson, from Barrberry Crescent, Liverpool, attended the far-right rally in Birmingham on Saturday, May 17, and was seen at the head of the march in the company of co-leaders Paul Golding and Ashlea Simon. But in a picture provided to the ECHO by campaign group HOPE not hate, Ferguson is seen wearing a T-shirt with a Polish slogan and the numbers “88.”

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Video zeigt ungewöhnliche Rettungsaktion: Ukrainische Armee schickt eingekesseltem Soldaten ein E-Bike per Drohne

In der Region Siversk soll ein umzingelter ukrainischer Soldat mithilfe ungewöhnlicher Maßnahmen aus seiner Lage befreit worden sein. Drohnenaufnahmen zeigen die Rettungsaktion. In der Region Siversk soll ein eingekesselter ukrainischer Soldat des 4. Bataillons „Syla Svobody“ (deutsch: „Die Kraft der Freiheit“) auf ungewöhnlichem Weg befreit worden sein. Wie das Bataillon in einem auf YouTube veröffentlichten, etwa 16-minütigen Video zeigt, soll der Soldat mit dem Rufnamen „Tankist“ von seiner Einheit via FPV-Drohne (FPV: „First Person View“) mit einem E-Bike beliefert worden sein, auf dem ihm schließlich die Flucht aus dem unwegsamen Gelände gelang. In der Videobeschreibung schildert „Syla Svobody“ die Rettungsaktion wie folgt: „Wir statteten die Drohne mit einem 42 Kilogramm schweren E-Bike aus und lieferten es direkt an die Stellung.“ (…) „Tankist“ entkam demnach mit dem E-Bike aus der Gefahrenzone. Einige hundert Meter vor der ukrainischen Stellung sei der Soldat zwar auf eine Mine gefahren und das E-Bike infolge der Explosion zerstört worden, allerdings habe sich „Tankist“ zu Fuß in das Versteck retten können. Mithilfe eines zweiten via Drohne gelieferten E-Bikes habe der Soldat es schließlich gänzlich aus dem Gefahrengebiet geschafft, heißt es weiter.

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Russland meldet Drohnenattacke bei Sotschi – Großbrand nahe Flughafen

Für russische Urlauber ist Sotschi am Schwarzen Meer ein beliebtes Reiseziel. Bei einem Drohnenangriff der Ukraine soll nun ein Öldepot in Flughafennähe in Brand geraten sein. In der russischen Metropole Sotschi am Schwarzen Meer ist laut Behörden ein Öldepot in Flughafennähe in Brand geraten. Russland führt den Brand auf einen ukrainischen Drohnenangriff zurück. Demnach seien Trümmer einer abgeschossenen Drohne in ein Tanklager gestürzt und hätten das Feuer ausgelöst, teilte Gouverneur Wenjamin Kondratjew bei Telegram mit . Mehr als 100 Einsatzkräfte und 35 Löschfahrzeuge seien an der Stelle, um den Brand zu löschen. In sozialen Netzwerken veröffentlichten Anwohner Videoclips von dem riesigen Feuer. Zu sehen waren auch eine Drohne im Anflug vor der Explosion und zerstörte Gebäude.

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BKA registriert fast 266.000 Opfer – Häusliche Gewalt erreicht neuen Höchststand

Stand: 02.08.2025 12:32 Uhr Alle zwei Minuten wird ein Mensch Opfer von häuslicher Gewalt: Das zeigen Zahlen des BKA. Die Täter sind meist Männer, die Opfer Frauen. Um sie besser zu schützen, will Justizministerin Hubig elektronische Fußfesseln für Gewalttäter einführen. Häusliche Gewalt ist ein massives Problem in Deutschland. Statistisch gesehen wird alle zwei Minuten ein Mensch von seinem Partner, Ex-Partner oder einem Familienangehörigen misshandelt. Einem Bericht der Zeitung Welt am Sonntag (WamS) zufolge wurden 2024 so viele Menschen wie noch nie Opfer von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt durch Verwandte oder Partner beziehungsweise Ex-Partner.Laut den Zahlen des Bundeskriminalamts, die auch dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegen, waren insgesamt 265.942 Menschen offiziell betroffen. Der Anstieg habe gegenüber dem Jahr zuvor bei rund 4 Prozent gelegen. Experten gehen jedoch von einer Dunkelziffer aus, weil nicht alle Fälle gemeldet werden. Von häuslicher Gewalt ist immer dann die Rede, wenn es sich um Personen handelt, die in einer partnerschaftlichen Beziehung zueinander sind oder waren oder wenn sich die Gewalt in der Familie abspielt beziehungsweise eine familiäre Beziehung besteht.

via tagesschau: BKA registriert fast 266.000 Opfer Häusliche Gewalt erreicht neuen Höchststand

siehe auch: Körperverletzung, Stalking, Nötigung Immer mehr Menschen in Deutschland sind von häuslicher Gewalt betroffen Die meisten Opfer sind Frauen: Für 2024 meldet das BKA einen Höchststand bei Fällen von häuslicher Gewalt. Das könnte auch damit zusammenhängen, dass die Anzeigebereitschaft gestiegen ist. In Deutschland sind 2024 so viele Menschen wie noch nie Opfer von häuslicher Gewalt geworden: Das berichtet die »Welt am Sonntag«  auf Grundlage von Zahlen des Bundeskriminalamts. Demnach waren insgesamt 256.942 Menschen offiziell betroffen – die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 3,7 Prozent gestiegen. In den vergangenen fünf Jahren nahm häusliche Gewalt demnach um fast 14 Prozent zu. Expertinnen und Experten gehen jedoch von einer höheren Dunkelziffer aus, weil nicht alle Fälle gemeldet werden. Die meisten der erfassten Fälle fallen dabei auf Gewalt, die von Partnern oder Ex-Partnern verübt wird. Im Teilbereich der sogenannten Partnerschaftsgewalt erfasste das BKA dem Bericht zufolge rund 170.000 Opfer, bei innerfamiliärer Gewalt registrierte waren es rund 95.000 Betroffene. Rund 73 Prozent der Opfer häuslicher Gewalt sind Frauen, bei der partnerschaftlichen Gewalt fast 80 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Taten sind einfache oder gefährliche Körperverletzungen, heißt es. Etwa ein Viertel entfällt demnach auf Bedrohungen, Nötigungen oder Stalking. Sexualstraftaten machten rund vier Prozent aus.

Dutzende mussten ihre Häuser verlassen: 82-Jähriger stirbt nach Explosion in Neukölln – drei Wohnungen weiter gesperrt

In Gropiusstadt hören Anwohner in der Nacht zu Sonntag eine heftige Explosion und alarmieren Feuerwehr und Polizei. Rettungskräfte können einen älteren Mann nur noch tot bergen. In Gropiusstadt im Bezirk Neukölln ist ein 82-jähriger Mann nach einer Explosion in seiner Wohnung gestorben. Wie die Berliner Polizei mitteilte, rief eine Anwohnerin des Hauses in der Ringslebenstraße gegen 0.15 Uhr den Notruf, weil sie einen heftigen Knall und einen ausgelösten Rauchmelder hörte. Rettungskräfte konnten den Bewohner der Wohnung im dritten Obergeschoss nur noch tot bergen. Der Mann wurde laut Polizei „durch die Wucht der Explosion eines gefährlichen Gegenstandes“ getötet. Um was für einen Gegenstand es sich gehandelt hat, ist noch unklar.

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Umstrittene US-Software – Justizministerin sieht Einsatz von #Palantir skeptisch – #rasterfahndung

Mehrere Bundesländer nutzen sie bereits, der Innenminister lässt sie prüfen: die Sicherheitssoftware des US-Konzerns Palantir. Justizministerin Hubig hat jedoch Bedenken und mahnt zur Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze.Bundesjustizministerin Stefanie Hubig sieht den Einsatz der Analyse-Software des US-Unternehmens Palantir bei deutschen Sicherheitsbehörden mit Argwohn. Es sei zwar “wichtig, dass unsere Ermittlungsbehörden über zeitgemäße Instrumente verfügen, um schwere Straftaten aufzuklären und Gefahren abwehren zu können”, sagte die SPD-Politikerin der Süddeutschen Zeitung. Klar sei aber auch: “Es können nur solche Mittel genutzt werden, die mit rechtsstaatlichen Grundsätzen vereinbar sind.” Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) lässt prüfen, ob die Software bundesweit eingesetzt werden soll. Mehrere Bundesländer nutzen sie bereits. Nach Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen soll nun auch die Polizei in Baden-Württemberg unter bestimmten Bedingungen darauf zurückgreifen können, wie diese Woche bekannt wurde. Das Unternehmen Palantir wurde 2003 in den USA gegründet – unter anderem von Tech-Milliardär Peter Thiel. Er ist bekannt für seine libertären und rechtskonservativen Positionen, seine Nähe zu US-Präsident Donald Trump und seine Kritik an liberalen Demokratien. In Europa sehen viele Thiel deshalb kritisch. Auch Datenschützer kritisieren die Software.

via tagesschau: Umstrittene US-Software Justizministerin sieht Einsatz von Palantir skeptisch

siehe auch: Palantir für deutsche Polizei? Das sagt der Digitalminister. Der Einsatz der Überwachungssoftware bei der deutschen Polizei sorgt für Diskussionen. (…) Sehen, was anderen verborgen bleibt – und so Taten verhindern, bevor sie passieren. Das verspricht auch das Unternehmen Palantir, das 2003 unter anderem vom in Frankfurt am Main geborenen Tech-Milliardär und Politik-Strippenzieher Peter Thiel gegründet wurde. Die Firma, die von Thiels Freund und Mitgründer Alex Karp geleitet wird, hat mächtige Kunden, darunter das US-Militär und den Geheimdienst CIA. Heute ist Palantir an der Börse knapp 360 Milliarden US-Dollar schwer (rund 311 Millionen Euro). Kein deutsches Unternehmen bringt eine so hohe Marktkapitalisierung mit. Palantirs Analysesoftware kann große Datenmengen aus verschiedensten Quellen miteinander verknüpfen und aufbereiten. (…) Der Programm-Code ist ein Geschäftsgeheimnis von Palantir, ob es versteckte Hintertüren gibt, ist unklar, auch wenn bei einer ersten Überprüfung in Deutschland durch das Darmstädter Fraunhofer-Institut nichts gefunden wurde. Hinzu kommt: Die Software verarbeitet auch Daten von unschuldigen Personen, die fälschlicherweise verdächtigt werden könnten, monieren Datenschützer. Dritter Kritikpunkt: Wieder macht man sich von einem großen US-Tech-Unternehmen abhängig, dieses Mal in einem hochsensiblen Sicherheitsbereich. Auf der anderen Seite wird die Software für ihre Funktionen bei der Polizei geschätzt. (…) Allein 75 Prozent der Cloud-Lösungen, die derzeit genutzt würden, kämen von großen US-Tech-Konzernen. Es müsse darum gehen, „selbst unsere Talente zu nutzen, um an den riesigen Wachstumsfeldern zu profitieren“.

siehe dazu auch: Verfassungsbeschwerde:  Das Problem heißt nicht nur Palantir Bayern fängt sich wegen der automatisierten Datenanalyse im Polizeigesetz eine Verfassungsbeschwerde ein. Dass es ausgerechnet die Software des rechten Milliardärs Peter Thiel sein muss, ist dabei nicht der Kern des Problems, sondern das Zusammenführen und heimliche Rastern einer großen Datenfülle aus verschiedensten Polizeisystemen. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte es hat wieder getan: In einer heute veröffentlichten Beschwerde an das Bundesverfassungsgericht legt sie im Namen von acht Beschwerdeführern dar, wo das bayerische Polizeiaufgabengesetz über die Grenzen des Erlaubten hinausreicht. Sie kommt zu dem Schluss, dass sich der Gesetzgeber im Freistaat nicht ausreichend an die bereits detailliert vorliegenden Vorgaben aus Karlsruhe gehalten hat. Denn die GFF hatte bereits im Jahr 2023 ein Urteil des Bundesverfassungsgericht erkämpft, das damals ähnliche gesetzliche Befugnisse aus Hamburg und Hessen für verfassungswidrig erklärte. Diesem Urteil Geltung zu verschaffen, aber auch „klarere Grenzen für den Einsatz von Data-Mining-Software“ zu ziehen, ist das erklärte Ziel der Beschwerde. Es geht also wieder um die automatisierte Datenanalyse durch die Polizei, die ihren Wildwuchs von Datenbanken nicht nur zähmen, sondern vor allem die Daten darin erschließen will. Dafür setzt sie aktuell auf das Softwareprodukt Gotham des US-Konzerns Palantir. Mit dieser Software werden in großem Umfang personenbezogene Polizeidaten aufbereitet und analysiert. Millionen Datenhäppchen über Menschen, die mit der Polizei irgendwann Kontakt hatten, fließen in diese Schattendatenbanken hinein. Oft diskriminierte Gruppen sind besonders betroffen und selbst Berufsgeheimnisträger wie Anwälte, Journalisten oder Ärzte werden nicht verschont und können mitgerastert werden. (…) Das Zusammenführen und die Analyse von Daten aus polizeilichen Verbunddateien, aus großen Polizeidatenbanken und aus den verschiedenen Fallbearbeitungs- und Auskunftssystemen darf nicht dazu führen, dass aus bloßen praktischen Erwägungen oder weil im konkreten Fall ohnehin niemand genau weiß, wie die Palantir-Software arbeitet, wichtige rechtlichen Schranken wegfallen. Denn es ist nicht nur eine heimliche, sondern eben auch eine gefährliche Ermittlungsmaßnahme, wenn hinter den Rücken der Menschen die Daten aus den Polizei-Datenbanken gerastert und analysiert werden, die im Vertrauen darauf an die Behörden gegeben wurden, dass mit ihnen sorgsam umgegangen wird. Tritt etwa ein Zeuge eines Diebstahls an die Polizei heran oder wird ein Verkehrsunfall polizeilich aufgenommen, dann sollte niemand der Beteiligten Angst haben müssen, automatisiert in Analysewerkzeugen zu landen, die ihn später mit anderen Straftaten in Verbindung bringen und ihm Überwachungsmaßnahmen bescheren können.