„FALSCHE INFORMATIONEN” – Bodo #Schiffmann droht Verlust der ärztlichen #Zulassung – #schauhin #covidioten #kuendigung #gefaelligkeitsattest

Konto weg, Praxis gekündigt und bald verliert er womöglich auch die Approbation: Dr. Bodo Schiffmann, einer der prominentesten Köpfe aus dem Lager der Corona-Maßnahmen-Kritiker, steht schwer unter Beschuss. In einem aktuellen Video eröffnet HNO-Arzt Schiffmann seinen Anhängern, dass er vermutlich bald nicht mehr als Arzt praktizieren darf. In einem Schreiben der Approbationsbehörde werde ihm nahegelegt, auf seine Zulassung zu verzichten. Außerdem habe man ihm die Praxisräume im Krankenhaus Sinsheim und sein Konto bei der Deutschen Bank gekündigt. Schiffmann gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Corona-Maßnahmen-Opposition und war einer der ersten Mediziner, die öffentlich Kritik am Umgang mit dem Virus äußerten. In einem amtlichen Schreiben wird Schiffmann vorgeworfen, gefälschte Atteste ausgestellt zu haben. Außerdem soll er seine Anhänger dazu aufgerufen zu haben, „falsche Informationen” zur Corona-Impfung zu verbreiten. Dieses Verhalten stehe „nicht im Einklang mit der ordnungsgemäßen Ausübung des Arztberufes.” Schiffmann zitiert: „Wie Ihnen sicher bekannt ist, setzt die Erteilung der Approbation als Arzt voraus, dass sich der Antragsteller nicht eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich seine Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit ergibt.” Um ein Widerrufsverfahren zu vermeiden, könne Schiffmann gleich die beigefügte Verzichtserklärung ausfüllen und unterschreiben. Das wird er wohl nicht tun. Aber: „Der nächste Schritt wird sein, dass die Approbation ruht”, so Schiffmann. Das könne sich über Jahre hinziehen. „In der Zeit kann man dann natürlich auch nichts in der Praxis machen.” Die Approbationsbehörde beruft sich unter anderem auf ein Ermittlungsverfahren, das bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen des Verdachts der Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse gegen Schiffmann läuft. Der HNO-Arzt hatte Patienten Maskenbefreiungen aus gesundheitlichen Gründen ausgestellt. (…) In einem zweiten Schreiben, aus dem Schiffmann zitiert, werden ihm die gemieteten Praxisräume im Krankenhaus Sinsheim gekündigt. In dem Anwaltsschreiben hieße es unter anderem: „Ihre Stellung als einer der Vorreiter der Querdenken-Bewegung und deren enge Verbindung mit der politisch rechten Szene in der öffentlichen Wahrnehmung ist geeignet, auch den Ruf des Krankenhaus Sinsheim zu schädigen. Wird unsere Mandantin mit Ihnen in Verbindung gebracht, besteht die Verbindung auch darüber hinaus zu diesem politischen Spektrum.” Dies könne dem Ansehen der Klinik schaden. Zudem würde Schiffmann wie die Querdenker die Gefährlichkeit oder wahlweise Existenz der Pandemie infrage stellen. Schiffmann dazu: „Ja, tu ich.” Er zitiert weiter: „Es ist für unsere Mandantin inakzeptabel, mit Ihnen als eine Person in Verbindung gebracht zu werden, die Demonstrationen veranstaltet und zur Teilnahme an Demonstrationen aufruft, die auch von Vertretern des politischen rechten Gedankenguts für ihre Zwecke genutzt werden.”

via nordkurier: „FALSCHE INFORMATIONEN” – Bodo Schiffmann droht Verlust der ärztlichen Zulassung

siehe auch: GRN-Klinik kündigt Mietvertrag mit “Querdenker” Schiffmann. Die GRN-Kliniken haben den Mietvertrag mit dem Sinsheimer HNO-Arzt Bodo Schiffmann gekündigt. Der umstrittene Mediziner gehört zu den bekanntesten Gegnern der staatlichen Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie. Die Kündigung erfolgte bereits Mitte November. Schiffmann habe die von ihm gemieteten Räume als Parteizentrale für seine Bewegung genutzt, sagte Rüdiger Burger, der Geschäftsführer aller vier GRN-Kliniken des Rhein-Neckar-Kreises. Der Mediziner war auf zahlreichen Kundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen aufgetreten, unter anderen auf den Demos der sogenannten Querdenken-Bewegung; Wegen falschen Attesten & Impf-Lügen: Schwindel-Arzt Schiffmann soll Zulassung verlieren. Schiffmann kurz vor dem Aus? In den letzten Monaten fragten sich viele aufmerksame Beobachter:innen, was wohl mit der Meute der Verschwörungsideolog:innen passieren wird, wenn ihr Hauptthema, die Pandemie, vorbei sein wird. Am Beispiel Attila Hildmann machte ich mir des Öfteren Gedanken, wie es um seine weitere Karriere besteht sein wird, wenn der größte Spuk vorbei ist. Wenn die Pandemie nicht mehr unser Leben bestimmt. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Aber was kommt dann? In den letzten Tagen dieses Jahres, geprägt von vielen unschöne Nachrichten, geprägt vom „harten Lockdown“ und hohen Infektions- und Todeszahlen, erleben wir viele krude Dinge. Ein Michael Ballweg um Querdenken dürfte täglich weniger Spaß am Desinformationen verbreiten haben und hat es eventuell einfach zu sehr ausgereizt. Ab jetzt dürfte es nicht einfacher werden für ihn. Die blinde Jagd nach PR-Stunts hat ihn jetzt in eine Zwickmühle manövriert: Verliert er mit Ansage eine Klage oder gibt er zu, was die Fahndung des Finanzamtes bereits vermutet: Dass hinter “Querdenken” nichts als ein profitorientiertes Gewerbe steckt?

Bodo Schiffmann bei Querdenken 731 (Ulm) 4. Juli 2020 (18).JPG
By <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Wald-Burger8″ title=”User:Wald-Burger8″>Wald-Burger8</a> – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 4.0, Link

LUKE HUNTER: profile of a Nazi #terror propagandist – #atomwaffendivision #awd #feuerkriegdivision #fkd #ironmarch

A young Nazi closely monitored by HOPE not hate is behind bars for terror-related offences. Today Luke Hunter, 23, of High Callerton, Newcastle, was sentenced today to four years and two months for seven terror-related offences, including encouragement of terrorism HOPE not hate identified the extremist, who went by various pseudonyms online, during a yearlong investigation. In October 2019, days before his arrest, we informed authorities of his identity and activities after noticing worrying changes in his behaviour, including an uncharacteristic period of silence. It has since emerged that his father, who lives separately from his son, is a retired officer with the Met’s Counter Terror Command, and was still working there as a civilian at the time of his son’s arrest. From his countryside home, the prolific young extremist encouraged terrorism, venerated mass murderers, advocated for the formation of “insurgent decentralised cells” and formed links to an international, terroristic Nazi organisation, the Feuerkrieg Division (FKD), which has since been banned in the UK under anti-terror laws. He also encouraged violence against police officers. He did so through his own websites, numerous Twitter accounts, YouTube, Instagram, and the messaging apps Telegram and Discord; he also produced hundreds of hours of podcasts, multitudes of graphic designs, and dozens of stylised fascist videos. He was also active offline, networking, attending fascist meetups and events, and addressing a far-right conference in Glasgow in 2019. By the time of his arrest, he had become a recognised voice in the international extreme right.
Hunter is, in some ways, representative of a new generation of far-right extremists. Across the far right a post-organisational threat has emerged, a decentralised collective of anonymous activists working towards similar goals, often in informal interaction with one another. Organisations still play an important role, but membership of such a group is not required to wield influence in this collective form of politics. Hunter himself is not known to have been a member of an organisation in any traditional sense; rather he is a talented but deeply disturbed propagandist operating on poorly-moderated messaging apps and livestreamed videos. (…) However, the earliest political involvement we have definitively traced dates to April 2017, with his posts on the influential, now-defunct Nazi forum Iron March (IM). Despite its small size, IM was key in fostering the modern Nazi underground, partly by introducing a new generation to James Mason’s SIEGE, an accelerationist collection of texts that promotes the establishment of leaderless terrorist cells. British Nazis, including leading members of the now-banned National Action (NA), were influential on the forum; IM was also central in the emergence of the AtomWaffen Division (AWD), an American Nazi terror group linked to several murders. AWD would inspire future groups, such as the FKD. (…) Launched in Octber 2018 and formally disbanded in February 2020, FKD built on the legacy of AtomWaffen Division, establishing an estimated membership of 50 across Europe and North America, including a handful in the UK. Members in various countries have received charges and convictions for terror-related offences. In the UK, after the September 2019 arrest of a teenage member, FKD posted a picture of the Chief Constable of the West Midlands Police, Dave Thompson, with a gun to his head. “Release our member or your heads will be our agenda”, the group wrote on Telegram, and posted the addresses of police stations and offices. Hunter regularly pushed FKD material on his Telegram channel, with FKD returning the favour, and in September, he wrote “Hail the Feuerkrieg Division!” followed by “Death to ZOG. Death to PC Thompson!” alongside a news report of the FKD’s campaign against the West Midlands police (ZOG is short for “Zionist Occupied Government”, antisemitic slang for alleged Jewish control).

via hopenothate: LUKE HUNTER: profile of a Nazi terror propagandist

siehe auch: Neo-Nazi influencer, 23, caught with swastika-festooned memorabilia and machete in bedroom where he spread extremist hate online is jailed for four years. Luke Hunter, 23, from Newcastle, instrumental online presence of violent group. During police raid swastika memorabilia and a machete found in his bedroom. Produced content encouraging killing of Jews, homosexuals and non-whites. A 23-year-old neo-Nazi ‘influencer’ caught with swastika-festooned memorabilia and a machete in his bedroom where he spread extremist hate online has been jailed for four years. Luke Hunter, from Newcastle, used the name Death Cult Posting on an encrypted messaging app and was said to have a ‘significant online reach’, particularly among young people. He used his popularity online to support a violent group called Feuerkrieg Division (FKD), of which membership is banned in the UK; Neo-Nazi propagandist jailed for encouraging terror attacks. Luke Hunter’s prolific online presence made him an ‘internationally recognised voice in the international extreme right’. A neo-Nazi propagandist has been jailed for encouraging terror attacks and broadcasting violent material around the world. Luke Hunter used websites, podcasts, posters, videos and accounts on Twitter, YouTube, Instagram, Telegram and Discord to spread his hate. The 23-year-old, from Newcastle, celebrated far-right terrorists including the Christchurch shooter Brenton Tarrant, Jo Cox’s killer Thomas Mair and bomber David Copeland. Hunter, whose father is a former Metropolitan Police counter-terrorism officer, used his channels to support terrorist groups such as National Action, Feuerkrieg Division (FKD) and Atomwaffen Division, and hosted discussions on how best to carry out attacks. The defendant, who was diagnosed with autism as a teenager, was jailed for four years and two months at Leeds Crown Court on Wednesday.

symbolbild – FKD UK

US-Medien spekulieren über Donald Trumps Verstand

Der amtierende Präsident der USA zeigt kein Interesse für das Tagesgeschäft, dafür aber für Verschwörungstheorien. Während die Angelobung des 46. US-Präsidenten Joe Biden näher rückt, fallen in den Medien mehr und mehr die Hemmungen in der Berichterstattung über Noch-Amtsinhaber Donald Trump. Offen spekulieren große Blätter, Onlinemagazine und TV-Sender über den geistigen Gesundheitszustand des Bewohners des Weißen Hauses. Denn entgegen seiner Gewohnheit zeigt sich Trump nur noch sehr selten öffentlich, Einblicke gewährt er fast nur noch in wirren Tweets. Unter dem Titel “Trump verliert den Verstand” schreibt Peter Wehner – der in drei republikanischen Regierungen gearbeitet hat – im Magazin “Atlantic” über die Psychologie des Amtsinhabers: seine gestörte Persönlichkeit, emotionale Instabilität und soziopathische Tendenzen. Auch die Plattform “Politico” stellt sich in einem Meinungsstück die Frage, ob Trump kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht. “Sein fragiles Ego wurde noch nie so sehr getestet”, wird Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen zitiert.
Beamte im Weißen Haus sind laut CNN besorgt ob der Beraterinnen und Berater, mit denen sich der Amtsinhaber in den jüngsten Tagen umgibt. Um das Tagesgeschäft kümmert sich Trump offenbar nur noch wenig, obwohl er noch rund vier Wochen dafür verantwortlich ist. Lieber spinnt er mit seinem privaten Anwalt Rudy Giuliani Verschwörungstheorien oder lässt sich von seinem Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn Ideen einpflanzen, doch das Kriegsrecht auszurufen. Umstrittene Beauftragte Für Kopfschütteln und -zerbrechen sorgen auch Berichte, wonach der Präsident darüber nachdenken soll, eine Sonderbeauftragte für möglichen Wahlbetrug zu ernennen. Das Amt soll Verschwörungsanwältin Sidney Powell übernehmen, die bereits mit obskuren Ideen über ein venezolanisches Komplott und manipulierte Abstimmungsgeräte von sich reden machte. Auch Steve Bannon soll Trump weiterhin einflüstern.

via standard: US-Medien spekulieren über Donald Trumps Verstand

#Coronavirus – The ‘#Terrorgram’ Plot by Neo-Nazis to Seduce Anti-Vaxxers – #covidioten

As the United States crept towards authorizing the rollout of pharma giant Pfizer’s coronavirus vaccine this weekend, millions of Americans cheered, ecstatic to see the nation take a key step towards the end of a brutal pandemic that has killed nearly 300,000 of their fellow citizens. The reaction from Corona Chan News (CCN) was decidedly more negative. CCN bombarded its readers on the messaging platform Telegram with links and commentary about the supposed dangers of taking a dose of the vaccine, which has in fact proven safe in major trials. Most of the links lead to articles from reputable sources analyzing, for instance, legitimate concerns about potential allergic reactions to the vaccine and discussing the details of a rollout. But the channel’s commentary spun these stories into evidence of nefarious plots to track, sterilize, or mutilate citizens. Within hours of a key FDA panel approving the vaccine’s U.S. debut on Thursday, the channel posted, “Here comes genocide.” The channel, which has just over 6,000 subscribed followers but a much larger overall daily view count and a line into wider social media networks, has also tried to mobilize its followers to convince those around them not to take the vaccine. “Your goal this week is to tell 5 people directly that the vaccine has the potential to sterilize people,” it posted last Sunday. “Family and friends first.” This may sound like run-of-the-mill hardcore anti-vaxxer conspiracy rhetoric, the depressingly common background noise of the pandemic. But CCN isn’t actually an anti-vaxxer channel. It’s a militantly white nationalist space created in early February “as a content aggregator for disinformation promoting a racist outlook on the pandemic,” as an April report by the Institute for Strategic Dialogue, a think tank that attempts to understand and develop responses to extremism, put it. At least a half-dozen organizations to counter extremism, hate, and terrorism have been monitoring it since the spring, including an arm of the United Nations.
Throughout the pandemic, we’ve seen how easily and quickly an online conspiracy can result in acts, sometimes violent, in the real world. — Mollie Saltskog
The channel only recently pivoted to making, and calling for the spread of, anti-vaxxer rhetoric, apparently because they believe that they can co-opt that movement to destabilize America and take advantage of the ensuing chaos. That’s not a deep reading of CCN’s motives; the channel is open and explicit about its aim, and about the fact that it doesn’t necessarily want to bring anti-vaxxers into the neo-Nazi fold, just push them into ugly conflict with authorities that white nationalists can exploit. It’s also very clear about the fact that this scheme is just a part of a wider conviction, shared by many far-right groups, that the coming months are going to be a shitshow of pain and unrest in America, and that they must milk that misery for all it’s worth. “It’s a win that we’re not the only ones hurting,” this winter, CCN said in a recent post. “All the normal Whites are being brought down to our level of disenfranchisement.” “We must further radicalize the anti vaccine [sic] movement,” another post read. “They have the potential for extremism against the system…. Encourage militancy. The racial angle can be used or it can be avoided for wider reach. Propaganda memes will be essential for this effort.” “Our efforts must be focused on discouraging as many people (only Whites) from taking [the vaccine] as possible,” read another. “This will force the system’s hand to escalate. Rebellion will grow in response to their clampdown on anti vaxxers [sic] and this works in our favor.”

via daily beast: Coronavirus – The ‘Terrorgram’ Plot by Neo-Nazis to Seduce Anti-Vaxxers

„#Querdenker“ mobilisieren nach #Berlin: Großdemo vor #Silvester? – #covidioten

Weil an Silvester Versammlungen wegen der Corona-Pandemie verboten sind, will die rechtsoffene Bewegung jetzt am 30. Dezember demonstrieren. Wegen des Demonstrationsverbots an Silvester inBerlin will die Initiative „Querdenken“ nun statt am 31. bereits am 30. Dezember gegen die Corona-Verordnungen protestieren. Der Berliner Ableger der Initiative rief im Internet zu einer Demonstration für den Mittwoch kommender Woche auf. Bei der Polizei ist die Demonstration am 30.12. ab 15 Uhr auf der Straße des 17. Juni mit 22.500 Teilnehmern angemeldet. Der Titel lautet: „Willkommen 2021 – das Jahr der Freiheit und des Friedens“. Vertreter von „Querdenken30“ sagten in einem auf der Internetseite der Berliner Initiative veröffentlichten Video, man hoffe zwar, dass man noch mit Rechtsanwälten gegen das Demonstrationsverbot am 31. Dezember vorgehen könne. Ansonsten halte man sich aber an die Gesetze und lade zu keiner verbotenen Demonstration ein. Berlin sei dann aber gerade am 30. Dezember eine Reise wert. „Kommt nach Berlin“, riefen die drei Vertreter.

via taz: „Querdenker“ mobilisieren nach Berlin: Großdemo vor Silvester?

Cybercriminals’ favourite VPN taken down in global action

Law enforcement wiretapped the very service used by criminals to evade interception. The virtual private network (VPN) Safe-Inet used by the world’s foremost cybercriminals has been taken down yesterday in a coordinated law enforcement action led by the German Reutlingen Police Headquarters together with Europol and law enforcement agencies from around the world. The Safe-Inet service was shut down and its infrastructure seized in Germany, the Netherlands, Switzerland, France and the United States. The servers were taken down, and a splash page prepared by Europol was put up online after the domain seizures. This coordinated takedown was carried out in the framework of the European Multidisciplinary Platform Against Criminal Threats (EMPACT). Turning the table on the criminals Active for over a decade, Safe-Inet was being used by some of the world’s biggest cybercriminals, such as the ransomware operators responsible for ransomware, E-skimming breaches and other forms of serious cybercrime. This VPN service was sold at a high price to the criminal underworld as one of the best tools available to avoid law enforcement interception, offering up to 5 layers of anonymous VPN connections.
Law enforcement were able to identify some 250 companies worldwide which were being spied on by the criminals using this VPN. These companies were subsequently warned of an imminent ransomware attack against their systems, allowing them to take measures to protect themselves against such an attack. The service has now been rendered inaccessible. Investigations are ongoing in a number of countries to identify and take action against some of Safe-Inet’s users.

via europol: Cybercriminals’ favourite VPN taken down in global action

siehe auch: “Operation Nova” in Reutlingen – Ermittlungserfolg in der Bekämpfung der organisierten Cyberkriminalität. Im Rahmen einer Kooperation mit zahlreichen internationalen Sicherheitsbehörden sind am Montag, 21.12.2020, insgesamt knapp 50 Server eines weltweit agierenden Netzwerks von Cyberkriminellen außer Betrieb gesetzt und teilweise aufgrund richterlicher Beschlüsse beschlagnahmt worden. Die ehemalige Homepage des früher unter dem Namen “insorg” und aktuell unter “Safe-Inet” firmierenden Netzwerks wurde gesperrt und mit einem entsprechenden Hinweis auf die Beschlagnahme versehen. (…) Die kriminellen Kunden sollen auf den von den Netzwerkbetreibern versprochenen Schutz vor dem Zugriff der Ermittlungsbehörden vertraut und die Infrastruktur zur Begehung schwerer Cyberstraftaten und zur Abwicklung sonstiger illegaler Geschäfte genutzt haben. Mit der Beschlagnahme der Server wurden nun auch Daten und Accounts dieser Nutzer gesichert. Der jetzigen, internationalen “Operation Nova” waren langwierige und umfangreiche Ermittlungen vorausgegangen, die ihren Ursprung in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Stuttgart – Schwerpunktabteilung für Cybercrime – und des Polizeipräsidiums Reutlingen genommen hatten.

#Höchststrafe: #Halle-#Attentäter zu lebenslanger #Haft mit #Sicherungsverwahrung verurteilt – #terror

Der Attentäter von Halle ist am Montag zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Damit hat die Richterin des Oberlandesgerichts Naumburg die höchste mögliche Strafe ausgesprochen. Der Prozess war aus Platzgründen nach Magdeburg verlegt worden. Der Attentäter von Halle hatte im Oktober 2019 versucht in eine Synagoge einzudringen, als das nicht gelang, tötete er zwei Menschen und verletzte weitere. Im Prozess um den Attentäter von Halle ist am Montag das Urteil gesprochen worden. Stephan B. ist vom Oberlandesgericht wegen Mordes in zwei Fällen und versuchten Mordes in 51 Fällen zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Damit ist die höchste mögliche Strafe ausgesprochen worden, die auch die Staatsanwaltschaft gefordert hatte.
Ein “feiger Anschlag”. Eine vorzeitige Haftentlassung ist damit nach 15 Jahren so gut wie ausgeschlossen. Gegen das Urteil kann Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt werden. Die Vorsitzende Richterin Ursula Mertens sagte bei der Urteilsverkündung, es sei ein “feiger Anschlag” gewesen. Sie sagte weiter, der Angeklagte habe an vielen Stellen seine Taten und Motive relativiert. (…) Ungeklärt ist bis heute, inwiefern es Mitwissende oder möglicherweise Unterstützende der Tat gab. Der Attentäter von Halle handelte zwar am 9. Oktober 2019 allein, ist aber kein Einzeltäter. Wie Sachverständige vor Gericht belegt haben: Seine Ideologie speist sich auf ein weltweit im Internet verknüpftes Netz aus Gleichgesinnten. Radikalisiert hatte er sich auf einschlägigen Imageboards.

via mdr: Höchststrafe: Halle-Attentäter zu lebenslanger Haft mit Sicherungsverwahrung verurteilt

siehe auch: Halle-Attentäter zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Er wollte bewaffnet in die Synagoge eindringen, dann erschoss er zwei Menschen. Jetzt wurde Stephan B. schuldig gesprochen. Im Prozess zum rechtsterroristischen Anschlag von Halle (Saale) ist der Angeklagte Stephan B. zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Naumburg sprach den 28-Jährigen am Montag des zweifachen Mordes sowie des versuchten Mordes in zahlreichen weiteren Fällen schuldig und stellte außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. (….) Mit der Urteilsverkündung endet ein Prozess, der Maßstäbe im Umgang mit Täter und Opfern gesetzt hat. An der Schuld von Stephan B. und dessen Motivation gab es schon vor Beginn keinerlei Zweifel. Stephan B. hatte seine Tat im Internet gestreamt, sein Publikum sollte live dabei sein, als er sich am 9. Oktober 2019 aufmachte, um einen Anschlag auf die Synagoge in Halle zu verüben, wo sich 51 Menschen am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, zum Gebet versammelt hatten. B. wollte sie töten, scheiterte jedoch an der bruchsicheren Tür des Gotteshauses. Die selbstgebauten Waffen, auf die Stephan B. so stolz war, klemmten. Auf der Straße traf er auf Jana Lange, die auf dem Heimweg war. Er erschoss sie. Dann tötete er Kevin Schwarze, der seine Mittagspause im nahen Imbiss “Kiez-Döner” verbrachte. Der Angeklagte hielt ihn für einen “Nahöstler”, wie er es ausdrückte. Stephan B. hat Deutsche getötet – und damit, so sieht er es, versagt. (…) Der Angeklagte hatte vor der Tat zurückgezogen in seinem alten Kinderzimmer gelebt, hockte vor allem vor dem Computer. Er trieb sich auf Imageboards herum – Plattformen, auf denen man anonym rechtsextreme, antisemitische und pornografische Inhalte hochladen kann. Auch der Attentäter von Christchurch, auf den sich B. bezieht, nutzte Imageboards und wird dort wie ein Heiliger verehrt. Ob Stephan B. selbst Inhalte veröffentlichte, ist unklar. Ermittler des Bundeskriminalamts mussten vor Gericht einräumen, keine Kommunikation gesichert zu haben – genauso wenig wie Reaktionen auf die Tat. Mit einem Täter wie B. scheinen die Sicherheitsbehörden überfordert Dünn waren auch die Erkenntnisse zum Gaming-Verhalten von Stephan B. Er hatte online Ego-Shooter gespielt und per Computersimulation Waffen zusammen- und auseinandergebaut; Urteil im Halle-Prozess: Einer ist schuldig – wir alle sind verantwortlich. Der Attentäter von Halle wird wahrscheinlich nie wieder in Freiheit kommen. Doch seine menschenverachtenden Gedanken lassen sich nicht wegsperren. Sie sind im Netz, in der Gesellschaft. Wir müssen ihnen entgegentreten – jeden Tag, fordert RND-Reporter Jan Sternberg. Das Urteil gegen den Attentäter von Halle ist gerecht. Der 28-Jährige hat sich mit seiner Tat, hat sich mit seinem Hass gebrüstet – von der Live-Übertragung des Anschlags bis zu seinen Auftritten im Gerichtssaal. Er grinste, wenn Nebenkläger von ihrem Leid berichteten. Er provozierte bis zur Volksverhetzung, wenn Experten über Antisemitismus sprachen. Er stellte sich stur wie ein verstocktes Kind, als er über seine Kontakte und mögliche Eingeweihte befragt wurde. Er versuchte, immer und immer wieder, sich die Bühne zu nehmen, die ihm ein öffentlicher Prozess bot – bis zum letzten Wort, in dem er vom “Bürgerkrieg” faselte und den Holocaust leugnete, aber sonst nichts sagen wollte. Kein Wort der Reue, kein Wort der Menschlichkeit. (….) Der Hass aber, er bleibt, er wabert durchs Netz, durch die Straßen, durch die Köpfe, durch die Gesellschaft. Ein Nebenkläger, Rabbi Jeremy Borovitz, zitierte in seinem abschließenden Statement den berühmten US-amerikanischen Rabbiner Abraham Joshua Heschel mit den Worten: “In einer freien Gesellschaft sind einige schuldig – aber alle tragen Verantwortung.” Und Borovitz ergänzte: “Ein weiteres Halle, ein weiteres Hanau können wir nur verhindern, wenn die guten und anständigen Menschen der deutschen Gesellschaft so etwas nicht noch einmal geschehen lassen.” Der Attentäter ist 14 Monate nach seinem Anschlag verurteilt. Wir alle müssen weiterkämpfen, gegen den Hass und für das Leben.

Halle Synagoge Tür (01).jpg
By <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Reise_Reise” title=”User:Reise Reise”>Reise Reise</a> – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 4.0, Link