Nach #Munitionsklau durch #Elitepolizei – :Chef des #LKA #Sachsen entlassen – #polizeiproblem #terror #nordkreuz #BalticShooters #nordkreuz

Der ranghöchste sächsische Polizist, Petric Kleine, muss gehen. Elitepolizisten mit möglichen Verbindungen nach Rechts hatten 7.000 Schuss Munition gestohlen. Nach dem Munitionsskandal im Landeskriminalamt Sachsen (LKA) sind LKA-Chef Petric Kleine (58) und der für Spezialeinheiten zuständige Abteilungsleiter Sven Mewes (60) entlassen worden. Innenminister Roland Wöller (CDU) hielt am Mittwoch einen personellen Neuanfang für erforderlich. „Dieser ist notwendig, um das Vertrauen in die für die Kriminalitätsbekämpfung in ganz Sachsen zentrale Behörde und ihre Führung wiederherzustellen“, erklärte der Minister. Nachfolgerin von Kleine soll die bisherige Präsidentin der Polizeidirektion Chemnitz, Sonja Penzel (48), werden. „Nach den jüngsten Vorgängen um den Munitionsdiebstahl durch Mitglieder des MEK Dresden bedarf es eines personellen Neustarts in der Führung des LKA sowie der Spezialeinheiten“, erklärte Minister Wöller. Parallel dazu werde nun die Aufklärung über die jüngsten Vorfälle „vorangetrieben“. Die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen 17 Polizisten eines sogenannten Mobilen Einsatzkommandos (MEK) wegen Munitionsdiebstahls oder der Beihilfe dazu. Vier Beamte gelten dabei als Hauptbeschuldigte. Der Fall wurde in der vergangenen Woche bekannt, es gab auch schon Hausdurchsuchungen. Die vier Hauptbeschuldigten sollen 7.000 Schuss Munition aus Polizeibeständen gestohlen und 2018 als Gegenleistung für ein nicht-dienstliches Schießtraining auf einem Schießplatz in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern verwendet haben, an dem auch die übrigen Beschuldigten teilnahmen. Das Training war zuvor bei einem Vorgesetzten beantragt, von diesem aber verboten worden. Darüber setzten sich die Beamten dann jedoch hinweg.

via taz: Nach Munitionsklau durch Elitepolizei – :Chef des LKA Sachsen entlassen

siehe auch: Ermittlungen wegen #Munitionsdiebstahl – #Innenminister spricht von »krimineller Energie« im #LKA #Sachsen – #polizeiproblem #terror #nordkreuz #BalticShooters. Sie sollen ein nicht genehmigtes Schießtraining mit gestohlener Munition bezahlt haben: Gegen ein mobiles Einsatzkommando des LKA Sachsen gibt es schwere Vorwürfe. Beschuldigt ist auch der Kommandoführer. »Stinksauer und unfassbar enttäuscht«: Mit deutlichen Worten hat Sachsens Innenminister Roland Wöller sich zu den Vorwürfen gegen 17 Beamte eines mobilen Einsatzkommandos des Landeskriminalamtes (LKA) geäußert. Das Verhalten der Beamten entsetze ihn, sagte der CDU-Politiker auf einer Pressekonferenz. Er sprach außerdem von einem »unfassbaren Maß« an »krimineller Energie«, das sich gezeigt habe, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten. »Jede Rechtsverletzung eines Polizisten bedeutet einen enormen Vertrauensverlust«, sagte Wöller. Nun müsse man gründlich, umfassend, aber auch zügig aufklären. Personelle Konsequenzen beim LKA schließe er nicht aus. Den Hauptbeschuldigten im Alter von 32 bis 49 Jahren wird vorgeworfen, im November 2018 aus Dienstbeständen mindestens 7000 Schuss Munition entwendet und diese als Bezahlung bei einem privaten Schießtraining auf einer Schießanlage in Güstrow genutzt zu haben

siehe dazu auch: LKA Sachsen: Munitionsdiebstahl blieb jahrelang unbemerkt. Einer Pressemitteilung des Sächsischen Landeskriminalamt (LKA) zufolge kam es am Dienstag zu Durchsuchungen von Privatwohnungen und Diensträumen von insgesamt 17 Mitgliedern einer Sondereinheit des LKA. Hintergrund der Durchsuchungen sind Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden/INES wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Diebstahls, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Verdachts der Bestechlichkeit. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, bereits im November 2018 7.000 Schuss Munition entwendet und am Rande einer Ausbildungswoche auf einer privaten Schießanlage in Güstrow als Bezahlung an die Firma „Baltic Shooters“ verwendet zu haben. Da es sich bei den vier Hauptbeschuldigten im Alter zwischen 32 und 49 Jahren um den hiesigen Leiter und drei Schießtrainer des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) handelt, sprach Kerstin Köditz, Landtagsabgeordnete der sächsischen Linken, von einer „Parallelstruktur […], die der LKA-Präsident nicht kannte und nicht unter Kontrolle hatte“. Der Grünen-Politiker Valentin Lippmann zeigte sich „fassungslos„. Nach dem gewerbsmäßigen Verkauf von gestohlenen Fahrrädern aus den Reihen der Leipziger Polizei, ist dies bereits der nächste größere Skandal unter dem umstrittenen Sächsischen Innenminister Roland Wöller (CDU) innerhalb kürzester Zeit. (…) Zwei Jahre nach dem ursprünglich untersagten Schießtraining waren am Dienstag sowohl Privat- als auch Diensträume durch 40 Beamt:innen des LKA auch auf Hinweise nach Querverbindungen zu „Nordkreuz“ durchsucht worden. Während die Generalstaatsanwaltschaft Dresden in ihrer Pressemitteilung davon sprach, dafür keine Anhaltspunkte gefunden zu haben, lässt zumindest die Personalie von Marko Gross aufhorchen. Bei dem ehemaligen SEK-Beamten und Administrator der rechten Gruppe „Nordkreuz“ waren bei zwei Durchsuchungen 2017 und 2019 neben einer Reihe von Schusswaffen auch mehrere zehntausend Schuss Munition gefunden worden, Munition, die der Firma des bestens vernetzten Thiel zugeordnet werden konnten, in der Gross eine zeitlang als Schießtrainer arbeitete. Unter der beschlagnahmten Munition waren auch 102 Patronen, die im Mai 2018 an das Polizeiverwaltungsamt Sachsen geliefert worden waren.

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By <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:CustomKlicks&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:CustomKlicks (page does not exist)”>CustomKlicks</a> – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 4.0, Link – symbolbild

Corona-Impfungen – AfD-Politiker verbreitet Fake über Söder – #lügenafd #JörnKönig

Der AfD-Abgeordnete König hat eine irreführende Foto-Collage mit Bildern von Markus Söder geteilt. Die Grafik soll den falschen Eindruck vermitteln, Söder habe sich mehrfach gegen Corona impfen lassen. “Propaganda pur – Wenn Altpolitiker glauben, dass viel Meinungsmache viel hilft” – so präsentiert der AfD-Bundestagsabgeordnete Jörn König auf Facebook einen “Netzfund”. Wo er die Grafik mit Fotos von Markus Söder gefunden hat, verrät er nicht; die sechs Bilder zeigen aber den CSU-Chef bei sechs verschiedenen Impfterminen, dazu heißt es: “Man fragt sich, wie oft Markus Söder eigentlich schon gegen Corona geimpft wurde?”Viele Nutzerinnen und Nutzer verstehen die Grafik so, dass Söder wohl schon mehrfach gegen Corona geimpft worden sei. Dabei fällt schon bei einem ersten Blick auf, dass er auf vier der sechs Fotos keine Maske trägt. Dies spricht schon dafür, dass die Aufnahmen älter sind. Die Foto-Collage kursiert bereits länger in den sozialen Netzwerken. AFP-Faktencheck prüfte die Darstellungen im Februar 2021 und stellte fest, dass die Bilder nichts mit Corona-Impfungen zu tun haben. Sie stammen aus verschiedenen Jahren und zeigen, wie Söder erneut nötige Grippeimpfungen, eine Impfung gegen die Schweinegrippe sowie eine gegen Zecken erhielt. Eins der Bilder ist bereits mehr als zehn Jahre alt. Auch das Recherche-Portal “Correctiv” stellte die irreführende Darstellung bereits richtig. Teilweise hatte Söder die Aufnahmen selbst verbreitet, um für die Grippe-Impfung zu werben, so beispielsweise im Mai 2020. Obwohl die Grafik also bereits als falsch widerlegt wurde, teilte der AfD-Abgeordnete König die Collage – und sorgte – wie mutmaßlich erwünscht mit so einer Darstellung – für harsche Reaktionen: Mehr als 500 andere Facebook-Profile teilten den Beitrag, in Hunderten Kommentaren schrieben Nutzerinnen und Nutzer, Söder wolle die Menschen wohl für dumm verkaufen

via tagesschau: Corona-Impfungen – AfD-Politiker verbreitet Fake über Söder

UKIP candidate Mark Meechan linked to racist forum posts

Scottish UKIP candidate Mark Meechan was a prominent user of an online forum that contained racist language and threats against ethnic minorities. The forum was closed down by its host, US-based gaming community site Discord, following inquiries by the BBC. The chat group, which was littered with racist and Islamophobic terms as well as support for neo-Nazi groups, was promoted from Mr Meechan’s Twitter. Mr Meechan said the forum “operates on the principle of free speech”. The 31-year-old YouTube blogger, from Coatbridge, was convicted last year of posting a video of his girlfriend’s pug lifting a paw when he said “gas the Jews” or “Sieg Heil”. It was described by a sheriff as anti-Semitic and racist but Mr Meechan denied he was a racist and said his conviction set “a very dangerous precedent” for free speech. Man fined for hate crime after filming pug’s ‘Nazi salutes’ Mr Meechan is on the list of UKIP candidates for the European Parliament elections on 23 May. His Twitter profile, on which he promotes his newly-launched political career, pointed his 200,000 followers towards the Discord forum, which required users to register. It warned potential members that material in it was offensive and asked them to consent to viewing the different discussion threads.
‘My Discord’ Discord said that, after being approached for comment by the BBC, it had taken down the forum for violating its terms of service. These prohibit “hatred, harassment, threatening messages, calls to violence or any illegal activity”. Mr Meechan often referred to the forum as “my Discord”. He told the BBC he did not own it and was not the chief moderator. On the forum, Mr Meechan, who posts under his online persona Count Dankula, used racist language, including the N-word. He also posted memes about black people, including one implying they were thieves. It shows a picture of film character Indiana Jones about to steal a golden relic in a cave and is captioned: “Black people. Anything that doesn’t belong to them.” Another meme shows Labour MP Diane Abbott and her supposed reaction when white people do not apologise for slavery “at the beginning of every sentence”. (…) But the BBC has seen various discussion threads where users frequently used threatening and racist terms about ethnic minorities, including one which posted offensive terms to suggest they should kill all Jews, enslave all black people and torture all gay people.

via bbc: UKIP candidate Mark Meechan linked to racist forum posts

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By Bunty King, CC BY 3.0, Link

Bericht: #Terrorzelle „#Gruppe S.“ wollte sich mit #Kriegswaffen für #Anschläge eindecken

Die „Gruppe S.“ soll laut Bundesanwaltschaft Anschläge auf Moscheen geplant haben, um den politischen Umsturz einzuleiten. Dazu wollte die Terrorzelle offenbar Kriegswaffen besorgen – ein Kalaschnikow-Sturmgewehr, eine Maschinenpistole sowie Handgranaten. Der Prozess beginnt in einer Woche. Die mutmaßliche rechte Terrorgruppe „Gruppe S.“ wollte Medienberichten zufolge Kriegswaffen für Anschläge besorgen. Der als Rädelsführer angeklagte Werner S. habe demnach kurz vor seiner Festnahme im Februar 2020 versucht, Waffen in seinen Besitz zu bringen – das berichten das ZDF-Magazin „Frontal 21“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ unter Berufung auf Ermittlungsakten. Demnach wollte S. ein Kalaschnikow-Sturmgewehr mit 2000 Schuss Munition, eine Maschinenpistole der israelischen Marke Uzi sowie Handgranaten erwerben. Die mutmaßlichen Rechtsterroristen verfügten dem Bericht zufolge bereits über 27 erlaubnispflichtige Waffen vor allem Pistolen der russischen Hersteller Makarow und Tokarew. (…) „Die ‚Gruppe S.‘ wollte Mitglieder des Deutschen Bundestages liquidieren, prominente Politiker umbringen und dadurch eine Art Chaos in der Republik erzeugen, Angst und Schrecken erzeugen“, sagte der Grünen-Politiker Cem Özdemir im Interview mit „Frontal 21“. Der Prozess gegen zwölf Mitglieder und Unterstützer der mutmaßlichen rechten Terrorgruppe beginnt am 13. April in Stuttgart. Die Terrorzelle soll laut Bundesanwaltschaft Anschläge auf Moscheen geplant haben, um den politischen Umsturz einzuleiten.

via rnd: Bericht: Terrorzelle „Gruppe S.“ wollte sich mit Kriegswaffen für Anschläge eindecken

siehe auch: Rechtsextreme „Gruppe S“ wollte mit Kriegswaffen den Bundestag angreifen. Die Gruppe S hatte Anschläge auf Asylsuchende und Moscheen geplant, um „bürgerkriegsähnliche Zustände“ herbeizuführen. Darüber berichtet „Frontal 21“. Der Anführer der mutmaßlichen rechtsextremen Terrorvereinigung Gruppe S versuchte einem Bericht zufolge, für einen Anschlag auf Politiker Kriegswaffen zu besorgen. Werner S. sei kurz vor seiner Festnahme im Februar 2020 noch dabei gewesen, eine Kalaschnikow, eine Maschinenpistole und Handgranaten zu kaufen, berichten das ZDF-Magazin „Frontal 21“ (Sendung vom Dienstagabend) und die Stuttgarter Nachrichten (Mittwochsausgabe). Am 13. April soll in Stuttgart der Prozess gegen zwölf Verdächtige beginnen. Ziel der Gruppierung soll es nach früheren Ermittlerangaben gewesen sein, durch Anschläge auf Politiker, Asylsuchende und Moscheen in Deutschland „bürgerkriegsähnliche Zustände“ herbeizuführen. Die Zelle soll beabsichtigt haben, die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik „zu erschüttern und letztlich zu überwinden“. Ziele der Anschläge sollen Berichten zufolge unter anderem die Grünen-Politiker Anton Hofreiter und Robert Habeck gewesen sein; Rechter Terrorverdacht
-Mit der Kalaschnikow in den Reichstag.
Werner S., Anführer der mutmaßlich rechtsextremen Terrorzelle “Gruppe S.”, versuchte vor seiner Festnahme im Februar 2020 an Kriegswaffen für einen Anschlag im Reichstag zu kommen. Aus Ermittlungsakten, die dem ZDF-Magazin Frontal 21 und den “Stuttgarter Nachrichten” vorliegen, geht hervor, dass Werner S. plante, ein Kalaschnikow-Sturmgewehr mit 2.000 Schuss Munition, eine Maschinenpistole der israelischen Marke Uzi sowie Handgranaten zu erwerben. Der Deal sollte über rechtsextrem gesinnte Waffenhändler wie André Mike B. laufen, den Werner S. aus der selbsternannten Bürgerwehr “Soldiers of Odin” kannte. Die mutmaßlichen Rechtsterroristen verfügten bereits über 27 erlaubnispflichtige Waffen, vor allem Pistolen der russischen Hersteller Makarov und Tokarev. Bewaffnung für einen Terroranschlag Der Präsident des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg, Ralf Michelfelder, bestätigte gegenüber Frontal 21 und den “Stuttgarter Nachrichten” den geplanten Waffenkauf:

ältere artikel im archiv zu Gruppe S.

siehe auch DRR: VON DER BÜRGERWEHR ZUM RECHTSTERROR – DIE »GRUPPE S«. Im Februar letzten Jahres bremsten die Behörden ein Terrornetz aus, das durch wiederholte massive Anschläge und Attentate und dadurch ausgelöste Gegenreaktionen eine Bürgerkriegssituation schaffen wollte, die schließlich in eine Militärdiktatur münden sollte. Mit ihrem zentralen Vorhaben, Massaker in Moscheen anzurichten, lag die »Gruppe S« auf einer Linie mit aktuellen Rechtsterrorbestrebungen. Im Unterschied zum Attentäter von Halle waren deren Mitglieder aber in organisierte faschistische Strukturen quer durch die Republik eingebunden. Die Generalbundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Der Prozess beginnt voraussichtlich am 13. April 2021 vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Angeklagt sind elf Angehörige und ein Unterstützer der rechtsterroristischen Vereinigung »Gruppe S«. Neben dem Namensgeber Werner Somogyi aus Mickhausen bei Augsburg richten sich die Anschuldigungen ausnahmslos gegen Personen, gegen die am 14. Februar 2020 eine bundesweite Durchsuchungswelle mit anschließenden Festnahmen rollte. Ein V-Mann, der das LKA Baden-Württemberg stets auf dem Laufenden gehalten und durchaus als treibende Kraft fungiert haben soll, befindet sich auf freiem Fuß. Offensichtlich wird er im Verfahren als Kronzeuge auftreten und scheint sich in einem Zeugenschutzprogramm zu befinden. Wohl nicht grundlos, denn Somogyi soll aus der Haft versucht haben, einen Mafiakiller anzuheuern, um ihn aus dem Weg zu räumen. Der V-Mann soll auf beiden Gruppentreffen gewesen sein und eng mit dem Anführer zusammengearbeitet haben. Lediglich einer, der durchsucht wurde, wird nicht auf der Anklagebank Platz nehmen: Der »Reichsbürger« Ulf Rösener aus Porta Westfalica wurde in der U-Haft tot aufgefunden. Über die Todesursache schweigt sich die Bundesregierung bisher aus.(…) Der Gründer der Bürgerwehr »Viking Security Germania – Division Sachsen-Anhalt« wollte die gewünschten Kurz- und Langwaffen wohl über seinen Waffenhändlerkontakt besorgen. Er habe zudem angeboten, Gruppenmitglieder billig mit sogenannten Slam-Guns, wie sie der Halle-Attentäter eingesetzt hatte, zu versorgen. Während der Durchsuchung bei ihm stießen die Ermittler auf solch ein selbstgefertigtes Gewehr. Der zeitweilige Präsident der Bürgerwehr »Wodans Erben Germanien« aus München habe die Aufgabe übernommen, Pistolen in Tschechien zu kaufen. Die Polizei schlug nur eine knappe Woche nach dem zweiten ­Treffen zu. Denn gegen den Informanten war Misstrauen aufgekommen, seine Nerven lagen blank und die Sicherheitsbehörden mussten ein vorverlegtes Losschlagen der Rechtsterroristen befürchten – was dann zu einem noch größeren Desaster als dem in Halle hätte führen können. Werner Somogyi, Hirn und Treiber der »Gruppe S«, war sehr rührig, sich Zugang zu verschiedenen faschistischen Strukturen zu verschaffen und deren Führungspersonen in seine Terrorgruppe einzubinden. Das gelang ihm mit dem »Viking«-Gründer und dem Präsidenten von »Wodans Erben« sowie mit Tony Ebel aus dem Landkreis Uelzen. Dieser gilt der Bundesanwaltschaft neben Somogyi als zweiter Rädelsführer und ist eine mutmaßliche Führungsperson beim »Freikorps Heimatschutz – Landesgruppe Niedersachsen«, ein Ableger der »Bruderschaft Deutschland«. Besonderes Augenmerk legte Somogyi auf den bereits erwähnten Ralf N., dessen Organisation über eine regionale Gliederung in Bayern verfügte, die »Bruderschaft Deutschland Sektion Süd« (BDSS), in der der LKA-Informant bereits Fuß gefasst hatte.

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By <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/people/23656781@N02″>Brian nairB</a> from Toronto lol, why did they just ask me for my airport code? – <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/photos/zomgitsbrian/3590665627/”>AK-47 Assault Rifle</a>, CC BY 2.0, Link – symbolbild

E-commerce platform sells Nazi-glorifying merchandise, despite removal request

An e-commerce platform has continued to sell merchandise that promotes racism, anti-Semitism and white supremacy after being asked to remove the items from its website. GearBubble, a Las Vegas-based e-commerce platform that allows businesses to sell products online, has been endorsed by “Shark Tank” investor and entrepreneur Kevin O’Leary, NFL legend Terrell Owens and entrepreneur Bethenny Frankel, among other celebrity figures. The website currently has available for sale various mugs, pillowcases and apparel that feature Adolf Hitler, the Nazi “death’s head” symbol, swastikas, “Heil Hitler” insignias, the neo-Nazi black sun and white-power symbols, as well as other neo-Nazi and fascist symbols. (…) The Counter Extremism Project (CEP), a nonpartisan advocacy organization, was the first to notice the anti-Semitic and racist items. CEP wrote a letter to GearBubble CEO Donald Wilson on Feb. 4, informing him of the merchandise and asking GearBubble to suspend the accounts that posted the objects. In the letter, CEP noted that the items violate Gearbubble’s terms and conditions, which state that nothing can be posted on the website that is “false, defamatory, misrepresenting, infringes on any other entity’s intellectual property or would interfere with or restrict any other user from using the site. This includes, but is not limited to, posting anything unlawful, obscene, libelous, indecent, invasive of privacy, intellectual property infringement or anything that would cause the potential for civil liability or criminal charges.” More than two months later, CEP still has not received any response from GearBubble. The items remain listed online.

via clevelandjewishnews: E-commerce platform sells Nazi-glorifying merchandise, despite removal request

Völkische Szene, germanische Gläubige und Corona-Proteste

Es ist der 1. November 2020, auf dem Schützenplatz in Naumburg sind einige Dutzend Menschen zusammengekommen, um gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Aufgerufen hat dazu eine „Initiative ‚Ganzheitlich leben und handeln“. Ein Mikrofon ist aufgebaut, dahinter hängt an einem dunklen Transporter ein Transparent mit der Aufschrift „Zusammen halten, Mund aufmachen, keine Angst haben“. Inhaltlich unterscheiden sich die Redebeiträge kaum vom Durchschnitt der zahlreichen Corona-Demonstrationen im Land. Mindestens 592 waren es im Jahr 2020 allein in Sachsen-Anhalt1. Was aber auffällt: Im Publikum befinden sich Männer mit langen Bärten und Trachten, Mädchen in langen Röcken und ein Junge in Uniformjacke und, trotz Novemberwetter, kurzen Hosen. Die Kinder sollen beim späteren, ganz im Ton der Corona-Leugner:innen „Spaziergang“ genannten, Demonstrationszug, begleitet von blechern über ein Megaphon abgespielter Volksmusik, das Fronttransparent tragen Angemeldet hat die Demonstration Jens Bauer. Neben ihm redet auch sein guter Freund Lutz Giesen. Zu ihnen gehören die traditionell gekleideten Kinder. Beide sind langjährige Aktivisten der Neonaziszene.
Zentrales Vernetzungswerkzeug der Coronaleugner:innen ist der standardmäßig unverschlüsselte Messenger-Dienst Telegram. Dort werden die gängigen Verschwörungsmythen ausgetauscht und Demonstrationen geplant. In Folge der Corona-Pandemie sind auch immer mehr Menschen auf der Suche nach „alternativen“ Lebensentwürfen. Die Telegram-Gruppen bieten da zahlreiche Optionen in allerlei Spektren der Esoterik, die rechte Flanke dabei immer offen. Schnell stößt man auf eine Reihe von Gruppen unter dem Titel „Familienlandsitz- und Siedlungsforum“, aufgeteilt nach Postleitzahlenbereichen. Neben allen Aspekten des „Siedelns“ auf dem Land geht es den potentiellen „Aussteigern“ hier vor allem um die Schaffung sogenannter „Familienlandsitze“, etwa 1 Hektar großer Grundstücke mit Wohngebäude, Wald, See und Garten zur Selbstversorgung, nach Vorbild der Anastasia-Buchreihe des russischen Autors Vladimir Megre. Die Strömungen, die unter dem Begriff „völkische Siedler“ zusammengefasst werden, stehen meist in der Tradition des historischen Nationalsozialismus und der in den 1920er- und 30er Jahren entstandenen Siedlungsbewegungen, wie etwa den Artamanen. Auch wenn die unter dem Titel „Die klingenden Zedern Russlands“ bekannte Anastasia-Romanreihe in Russland spielt und das fiktive Volk der „slawisch-arischen Weden“ thematisiert, sind Siedlungsprojekte nach Anastasia-Vorbild für die extreme Rechte in Deutschland stark anschlussfähig. Mit allerlei Aspekten der Esoterik gespickt, enthalten die zwischen 1999 und 2011 erschienenen Bücher klassische antisemitische Erzählungen.

via lsa rechtsaußen: Völkische Szene, germanische Gläubige und Corona-Proteste

#Jenaer #Polizei fahndet nach #Normannia-#Burschenschafter – #schauhin #schläger

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung vom 29.03.2021 bittet die Jenaer Kriminalpolizei um Hinweise zu einem unbekannten Buspassagier, der am 08.08.2020 einen 21-Jährigen bewusstlos geprügelt haben soll. Wer die Veröffentlichungen zur Neonazi-Burschenschaft Normannia auf diesem Blog aufmerksam verfolgt hat, könnte bereits eine Ahnung haben, wer da gesucht wird: Christian Heilmann, Neonazi aus den Kreisen von NSU-Helfer Ralf Wohlleben und aktiver Burschenschafter der Normannia zu Jena und Arminia zu Leipzig. Zweieinhalb Wochen vor der mutmaßlichen Tat war auf diesem Blog ein ausführliches Porträt des rechten Aktivisten erschienen. Der Darstellung der Polizei zufolge soll Christian Heilmann am 08.08.2020 nachts in einem Bus einen Passagier zweimal geschlagen haben, weil dieser mit seinem Begleiter Musik vom Handy gehört hätte. Die Schläge sollen so brutal gewesen sein, dass der Betroffene kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Erst nachdem der Busfahrer die Polizei gerufen hatte, sei Heilmann aus dem Bus geflohen.

via rechercheprtal jena shk: Jenaer Polizei fahndet nach Normannia-Burschenschafter