Erfolg: Die Wahrheit über Müller

Alles AfD, oder was? Nach unserer bundesweiten Kampagne dürfte nicht nur uns klar sein: Theo Müller unterstützt die AfD. Diesen Erfolg feiern wir mit einem Rückblick und Bildergalerien. Von öffentlichen Freundschaftserklärungen für Alice Weidel (AfD) bis hin zum Vorschlag einer Koalition mit der AfD in Sachsen. Fakt ist: Müllermilch-Konzerngründer Theo Müller unterstützt die rechtsextreme AfD. Mit seinen Sympathiebekundungen normalisiert er die Partei immer wieder. Dadurch verharmlost ihre menschenverachtenden Positionen. Als im Sommer 2025 wieder ein Foto von Theo Müller an der Seite von Alice Weidel öffentlich wurde, starteten wir eine Aufklärungskampagne: Alle sollten die Wahrheit über Müller erfahren. Zusammen mit Aktiven demonstrierten wir vor Supermärkten in Lüneburg, Augsburg und Dresden. Über 100.000 Menschen bestellten unsere Stickerpakete und beklebten Müllermilch-Produkte im Supermarkt mit unseren Slogans: “Alles AfD, oder was?” und “Jetzt mit AfD-Geschmack”. Die Resonanz auf unsere Kampagne war so groß, dass wir noch einmal nachlegten. Deutschlandweit hängten wir 28.000 Plakate in 14 Städten auf. In 8 Städten erstrahlte unsere Botschaft riesengroß an Häuserfassaden. Dazu berichteten Zeitungen im ganzen Land über unsere Kampagne. Theo Müller sah sich gezwungen zu reagieren und zog gegen Campact vor Gericht. Allerdings scheiterte der Milliardär mit seiner Klage und musste schließlich zurückrudern. Mit dem gewonnenen Prozess sendeten wir ein politisches Zeichen, das weit über Müller hinaus weist: Wer Rechtsextreme unterstützt, muss mit unserem Protest rechnen.

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Hinrichtung von Oppositionspolitikern “angeordnet”: Italienischer Rechtsextremist Vannacci sorgt mit KI-Video für Empörung

Vannacci inszeniert sich in dem Video als römischer Kaiser, der vom Publikum geforderten Hinrichtungen von Oppositionspolitikern zustimmt. Die Opposition kritisiert das Video als Gewaltaufruf. Ein mit Künstlicher Intelligenz erstelltes Video des italienischen EU-Abgeordneten und Rechtsextremisten Roberto Vannacci hat in Italien heftige Kritik ausgelöst. Der Gründer der rechten Partei Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) veröffentlichte den Clip in den sozialen Medien. Darin inszeniert sich der frühere General als römischer Kaiser in einem römischen Amphitheater. Neben ihm sitzen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Senatspräsident Ignazio La Russa. In der Arena erscheinen die Oppositionspolitiker Elly Schlein, Giuseppe Conte, Romano Prodi und Laura Boldrini gefesselt. Das Publikum fordert ihre Hinrichtung und Vannacci gibt im Video seine Zustimmung. Gewaltaufruf kritisiert Die Veröffentlichung löste in Italien umgehend heftige Reaktionen aus und wird in Politik und sozialen Netzwerken kontrovers diskutiert. Der Vorsitzende der Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) und Ex-Premier, Giuseppe Conte, verurteilte den Clip scharf. Vannacci ordne darin den Tod politischer Gegner an und sende damit “eine Botschaft, die zu Gewalt aufstachelt”, erklärte Conte. Zugleich forderte er Ministerpräsidentin Meloni zu einer Stellungnahme gegen die Rückkehr einer “Mythologie der Gewalt” auf. Wer glaube, die Opposition einschüchtern zu können, werde damit keinen Erfolg haben, meinte Conte. Scharf äußerte sich auch die Südtiroler SVP-Senatorin und Vorsitzende der Autonomiegruppe, Julia Unterberger. “Das Video von Vannacci ist schlichtweg widerlich. Ich hoffe, dass sich alle politischen Kräfte unmissverständlich davon distanzieren und diesen Akt politischer Gewalt ohne Zögern verurteilen. Das ist auf dem Niveau von (US-Präsidenten Donald) Trump – wenn nicht sogar noch schlimmer”, erklärte sie.

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Vom Remigrationsgipfel ins Rathaus in Nörten: Verfassungstreueprüfung bei AfD-Kandidatin Reinhild Goes?

Reinhild Goes von der AfD will Bürgermeisterin in Nörten-Hardenberg (Landkreis Northeim) werden. Die Gemeinde hat trotz ihrer Funktionen in der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ bisher keine Verfassungstreueprüfung veranlasst. Gegen mindestens acht andere Kandidaten der in Niedersachsen als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei laufen bereits solche Verfahren. ür die AfD-Bürgermeisterkandidatin Reinhild Goes in Nörten-Hardenberg ist bislang kein Prüfverfahren zur Verfassungstreue eingeleitet worden. Nach Angaben des Landkreises Northeim hat die Gemeinde eine solche Prüfung bisher nicht bei der Kommunalaufsicht veranlasst. Goes übt in der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ auf Landes- und Bundesebene Funktionen aus. Bei deren Gründungskongress ist Goes mit ihrer Bewerbungsrede öffentlich in Erscheinung getreten. Goes gehört zudem dem Vorstand des AfD-Kreisverbandes Göttingen an. Bei der niedersächsischen Kommunalwahl im September kandidiert sie für das hauptamtliche Bürgermeisteramt im Flecken Nörten-Hardenberg. Die AfD Niedersachsen wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Landkreis: „Gemeinde hat keine Prüfung veranlasst“ „Der Flecken Nörten-Hardenberg hat bislang keine Prüfung der Verfassungstreue durch die Kommunalaufsicht des Landkreises Northeim veranlasst“, sagte Kreissprecherin Tanita Schebitz dieser Zeitung. Ob die Gemeindewahlleitung selbst eine Prüfung vorgenommen habe, könne nur die Gemeinde beantworten.

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Fahrverbot missachtet – AfD-Politiker Tim Krause zieht Show vor Gericht ab

Tim Krause wollte OB in Hof werden, jetzt steht er in Wunsiedel vor Gericht. Doch die Story von der Antifa, die ihm den Brief mit dem Fahrverbot gestohlen haben könnte, zieht nicht. (…) Der AfD-Politiker ist überzeugt davon, zu Unrecht auf der Anklagebank zu sitzen. Das zelebriert er in langen Monologen. Hochemotional macht der Mann im dunkelblauen Anzug aus seiner Verteidigung – es geht um Fahren ohne Fahrerlaubnis – eine AfD-Pressekonferenz unter dem Titel „Ich weiß von nichts, und schuld sind immer die anderen“. Lange Monologe Er politisiert, unterbricht Zeugen, muss mehrfach von der Richterin zur Ordnung gerufen werden und bezeichnet einen Polizisten im Zeugenstand sogar als Lügner. Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste. (…) Unaufgefordert brüstet er sich mit hohen Posten, die er viele Jahre lang bei der AfD hatte. Unter anderem war er im Landesvorstand und Pressesprecher der Fraktion in Potsdam. Aktuell sei er nicht mehr in einem politischen Amt, sondern selbstständig und wohne wieder in Bayern. In Hof bekam Krause bei seiner Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters im März 2026 zwölf Prozent der Stimmen. Der Angeklagte erzählt auch, dass er in der Villa Aurea, besser bekannt als Villa Adlon, gelebt habe. Er war deshalb auch bei dem Potsdamer Geheimtreffen von Rechten, Politikern und Unternehmern dabei, „ich habe da gewohnt.“ Dort hatte auch der österreichische Rechte Martin Sellner einen Vortrag gehalten. Postdiebe in Potsdam? Und dann findet Krause endlich einmal einen Bezug zu seinem Verfahren in Wunsiedel mit einer steilen Theorie: Irgendjemand habe ihm wohl die Briefe des Gerichts aus dem Briefkasten der Villa gestohlen, deswegen hätte er nichts gewusst von seinem Führerscheinentzug. Schuld sind also die Post-Diebe. (…) Öffentlich vor Gericht steht Krause, weil er einen schriftlichen Strafbefehl nicht akzeptieren wollte. Am 15. August 2025 war er mit seinem BMW an der B 303 bei Marktredwitz von der Schleierfahndung der Polizei kontrolliert worden. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte er wegen eines einmonatigen Fahrverbots keinen gültigen Führerschein. Verloren hatte er den Schein, weil er im Jahr 2024 zu schnell unterwegs war – innerorts und außerorts. Mal 22 Kilometer pro Stunde, mal 24 Kilometer pro Stunde, mal 21 Kilometer pro Stunde.

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Stauffenberg-Gedenken im Bendlerblock Großneffe von Widerstandskämpfer Bonhoeffer versucht, AfD-Kranz zu entfernen – #stabil

»Werden wir hier nicht akzeptieren«: Tobias Korenke, Nachfahre des NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, hat einen AfD-Kranz an der Stauffenberg-Gedenkstätte entfernen wollen – und das Gebinde dabei beschädigt. Bei der Gedenkveranstaltung der Bundesregierung zum Jahrestag des gescheiterten Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler ist es zu einem Eklat wegen eines Kranzes gekommen. Ein Großneffe des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, Tobias Korenke, versuchte, ein Gebinde der AfD-Bundestagsfraktion an der Gedenkstätte im Bendlerblock in Berlin zu entfernen, wie unter anderem ein Fotograf der Nachrichtenagentur dpa schilderte. Sicherheitsmitarbeiter gingen dazwischen. Bei dem Handgemenge wurde der Kranz beschädigt. Korenke sagte der dpa: »Viele Nachkommen, und dazu gehöre auch ich, empfinden eine wirklich große Wut, wenn wir sehen, dass die AfD hier Kränze ablegt. Das werden wir hier nicht akzeptieren.« (…) Die Hauptrede der Gedenkveranstaltung hielt in diesem Jahr Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU). Sie stehe hier auch als »Bürgerin und als Nachfahrin von Opfern und Überlebenden der Schoa«, sagte sie. Die Politikerin berichtete davon, dass ihre Urgroßmutter im NS-Vernichtungslager Sobibor ermordet wurde. Der Widerstand des 20. Juli und anderer Gruppen erinnere daran, dass Demokratie nicht allein durch Institutionen gestützt werde. »Sie lebt von einer Ethik der bürgerlichen Verantwortung – von Menschen, die bereit sind, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen, auch wenn dies unbequem ist.« Verantwortung beginne aus einer Haltung heraus, sagte Prien. Man dürfe nicht zulassen, dass Menschen sich von der Demokratie abwenden.

via spiegel: Stauffenberg-Gedenken im Bendlerblock Großneffe von Widerstandskämpfer Bonhoeffer versucht, AfD-Kranz zu entfernen

siehe auch: Bei Gedenken an Hitler-Attentat in Berlin: Handgemenge im Bendlerblock wegen AfD-Kranz Ein Kranz der AfD sorgt beim Gedenken an das gescheiterte Hitler-Attentat für Emotionen. Ein Verwandter des Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer versucht, ihn zu entfernen. Es kommt zum Streit. Bei der Gedenkveranstaltung der Bundesregierung zum Jahrestag des gescheiterten Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler ist es zu einem Eklat wegen eines Kranzes gekommen. Ein Großneffe des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, Tobias Korenke, versuchte, ein Gebinde der AfD-Bundestagsfraktion an der Gedenkstätte im Bendlerblock in Berlin zu entfernen, wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur schilderte. Sicherheitsmitarbeiter gingen dazwischen. Bei dem Handgemenge wurde der Kranz beschädigt.

AfD im Bundestag: 75 queer­feindliche Fragen an die Regierung

Mit einer Kleinen Anfrage voller Unterstellungen zielt die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag erneut auf queere und insbesondere trans Menschen. Ein Blick in den Fragenkatalog zeigt: Es geht ausschließlich um politische Stimmungsmache.Die AfD will es mal wieder wissen und hat eine sogenannte Kleine Anfrage an die Bundesregierung zusammengestellt mit 75 Fragen zur LSBTQ-Politik [sic] und zum Selbstbestimmungsgesetz (SBGG). Wie nicht anders aus der politisch rechten Ecke zu erwarten, entstand ein Katalog, der lauter schlecht kaschierte queer- und transfeindliche Vorbehalte, Unterstellungen und Behauptungen in Frageform versammelt. 75 Fragen klingen außerdem nicht gerade nach klein, aber im Parlamentsdeutsch bedeutet die Bezeichnung lediglich, dass die Bundesregierung die Fragen schriftlich beantwortet im Gegensatz zur Großen Anfrage, die eine Bundestagsdebatte nach sich zieht. So viel zu klein und groß. Vielleicht erinnern sich hier manche an eine andere Kleine Anfrage, nämlich die Drucksache 20/15035, mit der die CDU/CSU Anfang letzten Jahres die damals noch regierende Ampelkoalition beglückte. Das waren sage und schreibe 551 Fragen, die mehr oder weniger um das Thema der politischen Neutralität von staatlich geförderten zivilgesellschaftlichen Organisationen kreisten. Die heute regierende Union hat den Fragenkatalog mal eben durch eine Streichliste beim Bundesprogramm “Demokratie leben” ersetzt. Es geht um politische Stimmungsmache Der Zweck dieser Anfragen besteht eigentlich darin, die Arbeit der Bundesregierung transparent zu machen. Deshalb gibt es überhaupt ein Fragerecht für Bundestagsabgeordnete. Nun zeigte sich nicht erst mit den besagten 551 Fragen, dass solche Initiativen oft fernab von Angemessenheit, Sachlichkeit und berechtigter Aufklärung liegen. In solchen Fällen geht es keineswegs nur darum, der Regierung auf die Finger zu schauen. Vielmehr geht es um eigene strategische Ziele und schlicht um politische Stimmungsmache – wenn man so will um die Fortsetzung der Oppositionspolitik mit anderen Mitteln. Die Fragen dürfen zwar keine Wertungen enthalten, aber was und wie gefragt wird, transportiert nichts anderes als Wertungen in Gestalt von Verdächtigungen.

via queer: AfD im Bundestag: 75 queer­feindliche Fragen an die Regierung

Schlag ins Gesicht und rassistische Beleidigung: 76-Jähriger greift junge Frau in Berlin-Kreuzberg an

Ein 76-jähriger Mann soll einer 22-Jährigen am Freitag an der Wilhelmstraße ins Gesicht geschlagen und sie rassistisch beleidigt haben. Der Staatsschutz ermittelt. Von Mia Veigel Stand: heute, 12:43 Uhr Jetzt neu: Tagesspiegel bei Google bevorzugen An der Wilhelmstraße in Berlin-Kreuzberg soll am Freitag ein 76-jähriger Mann einer 22-jährigen Frau unvermittelt ins Gesicht geschlagen und sie rassistisch beleidigt haben. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Nach bisherigen Erkenntnissen war die junge Frau am Freitagnachmittag auf dem Gehweg an der Wilhelmstraße unterwegs, als sie gegen 16.15 Uhr an einem teilweise auf dem Gehweg abgestellten Fahrzeug vorbeigehen wollte. Der 76-Jährige, der das Auto zu diesem Zeitpunkt entlud, soll ihr dabei mit der Hand ins Gesicht geschlagen und sie aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt haben.

via tagesspiegel: Schlag ins Gesicht und rassistische Beleidigung: 76-Jähriger greift junge Frau in Berlin-Kreuzberg an